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Was muss ich beim Zaunbau beachten?

Richtige Vorbereitung für den Bau eines Zaunes

Bevor man mit dem Bau beginnt, muss man die Höhe der Latten und der sogenannten Steher wissen. Steher sind größer und breitere Pfosten, die zwischen den jeweiligen Zaunfeldern sind. Sie können gemauert sein, aus Naturstein oder Metall. Da sie der tragende Teil eines Zaunes sind, müssen sie gut verankert werden. Der Abstand der Steher sollte von ca.1,5m bis maximal 3,5 betragen. Und natürlich muss man sich auch schon vor dem Bau die Form der Latten überlegen. Wichtig ist auch, zu wissen, ob hinter oder vor dem Zaun noch Pflanzen, wie Hainbuchenhecken oder Liguster, gepflanzt werden sollen. Am besten macht man sich vor Beginn der Arbeiten eine genaue und maßstabsgetreue Skizze. Damit kann man Fehler schon vor dem Bau vermeiden. Im Normalfall sorgt das ausgewogene Verhältnis zwischen Steher, Zaunlatten und Querhölzern für den Gesamteindruck. So wirken schmale Latten eleganter und Natursteinsteher sorgen für den eher rustikalen Eindruck.
Beim Holzeinkauf sollte man die Feuchte von Holz beachten(Risse und Verwerfung). Meist erkennt man hohe Feuchte schon am Holzgewicht. Außerdem ist es ratsam ein paar Hölzer mehr zu nehmen, als Reserve bei Fehlbohrungen oder gravierende Farbunterschiede im Holz, die nicht vorhersehbar waren.
Steht der Zaun einmal, sollte man es sich zweimal überlegen, ob man das Holz wirklich streichen sollte. Naturbelassen nimmt das Holz unter Sonneneinstrahlung eine schöne silbergraue Patina an und das Holz kann atmen. Außerdem bedeutet Streichen eines Holzzaunes immense Arbeit, hat man ihn einmal eingelassen, muss dies beizeiten immer wieder wiederholt werden. Ohne dass die Lebensdauer erhöht wird.