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Gewächshaus für Tomaten und Gurken

Foliengewächshaus oder Glasgewächshaus – welches ist besser?



Wenn man in Gärten Glashäuser sieht, macht man sich normalerweise keine großen Gedanken darüber, man findet sie entweder ansprechend oder nur nützlich. Spielt man mit dem Gedanken sich selbst eines dieser Häuser in den Garten zu stellen, sieht die Sache schon anders aus. Wichtige Frage ist dabei, nehme ich ein Kalthaus oder ein Treibhaus. Eigentlich waren die meisten Glashäuser im privaten Bereich bisher Kalthäuser, es wird von der Sonne erwärmt und erfährt keine zusätzliche Zufuhr warmer Luft. Durch die dichte Verglasung wird die Temperatur im Innern immer etwa 4 Grad wärmer sein als draußen. Günstigstenfalls kann man es schon Ende April bis hinein in den Oktober in Betrieb nehmen, danach ist Winterpause. Vorteil des Kalthauses ist die frühere Aussaat als im freien Bereich, da die Pflanzen einen Wetterschutz haben, Nachteil ist natürlich die lange Pause während der kalten Monate. Natürlich kann man auch eine Heizung einbauen, so wird das Kalthaus zu einer abgespeckten Version des Treibhaus. Dabei sollte die Mindesttemperatur etwa 8 Grad sein, und man muss regelmässig Heizen, um den Frost fernzuhalten. Ausserdem ist eine Zusatzisolierung sehr von Vorteil, man kann sie aus verschiedenen Materialien herstellen, ob nur Plastikfolie oder richtige Isoliermatten, oder auch Luftpolsterfolie, die mit Klebeband an den Wänden befestigt werden kann. Das alles hat den Vorteil dass bis zu vier Wochen früher im Glashaus gearbeitet werden kann und im Herbst sehr viel länger. Frostempfindliche Pflanzen können dann schon kräftiger und größer in ihr neues Jahr starten. Der große Nachteil sind natürlich die Heizkosten.
Ein richtiges Treibhaus dagegen muss das ganze Jahr über beheizt werden. Die Temperatur sollte ständig etwa 14Grad betragen. Damit man Heizkosten spart, ist eine
gute Isolierung nötig.

Das Fundament zum Gewächshaus

Die Anschaffung für ein solches Haus ist zwar teuerer als ein Foliengewächshaus, aber im Laufe der Zeit rechnet sich eine gute Isolierung. Es sollten auch das Fundament und die Gerüste isoliert sein, da hier der größte Wärmeverlust stattfindet. Ist ein Treibhaus als gut isoliert ausgelobt, fragen Sie lieber vorher nochmals bei der Herstellerfirma an. Und schlussendlich brauchen Sie auch im Winter eine gute Isolierung, wie z.Bsp. sogenannte Schattiernetze.
Der größte Vorteil eines richtigen Treibhauses ist natürlich die Nutzung das ganze Jahr über, auch für Pflanzen, die es gerne tropisch haben.

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