100 000 Algenarten gibt es und wahrscheinlich auch ein paar davon in jedem Gartenteich. Meist kann man sie mit bloßem Auge gar nicht erkennen, ein paar dieser grünen Schlingel sind es aber nur, die zu Algenbefall führen.
Grundsätzlich braucht Teichwasser als Oberflächenwasser aber Algen, sie verantworten die Sauerstoffproduktion durch das Chlorophyll ihres Grüns. Vermehren sie sich unkontrolliert, dann zeigt das auch, dass mit dem Gleichgewicht der Stoffe im Wasser und dem Selbstreinigungs-mechanismus etwas im Argen liegt, das biologische System des Teiches ist aus dem Gleichgewicht. Die meisten Gärtner mit Teich kennen das Problem, man kann der Ausbreitung der Algen aber wirksam entgegenwirken. Die größten „Übeltäter“ sind im Allgemeinen Blau-, Grün- und Kieselalgen. Vor allem die Blaualge ist die nervigste Algenart. Sie bestehen aus unangenehmen und vor allem unangenehm riechenden dunklen, schleimigen Belägen auf allem was sich im Teich befindet. Sie ist übrigens einer der ältesten Organismen auf der Erde.
Eine superschnelle Vermehrung macht ihre Bekämpfung nicht gerade einfach. Tritt sie auf, dann zeigt es, dass der Teich einen hohen Wert an Stickstoff und Phosphor hat. Beim Absterben vergiften die Restteile alle Teichlebewesen. Zur Bekämpfung hilft nur eine Radikalkur.
Die zweite unangenehme Alge ist die Grünalge, eine Schwebealge, Sie verwandelt den Teich quasi in grüne Brühe, danach kann man eigentlich nichts mehr darin erkennen. Dies ist übrigens die berühmt-berüchtigte Algenblüte, Sonnenlicht und steigende Wassertemperatur aktivieren sie, gemeinsam mit den im Teichwasser gelästen Nährstoffen. Sind sie verbraucht verschwindet auch die Alge. Zu den Grünalgen gehören auch Fadenalgen, die man mit einem Stöckchen aus dem Wasser heben kann, wenn man darauf achtet, dass sie ganz aus dem Wasser gezogen werden und kein abgebrochener Teil drinnen bleibt und weiterwächst. Die Fadenalgen müssen auf jeden Fall entfernt werden, sonst ersticken sie den Teich mit Wachstum. Ein Trost – sind Fadenalgen im Teich hat das Wasser eine gute Qualität. Auch Kieselalgen sind Schwebealgen, für sie gilt ähnliches wie für die Grünalgen. All diese Algen stellen im Teich eigentlich kein Problem dar, wenn sie im normalen Mass auftreten. Wenn sie aber bekämpft werden sollen, muss auch die Ursachen beseitigen, sonst helfen alle Mühen nichts. Es gibt recht viele Bekämpfungsmöglichkeiten, so das Filtern des Wassers oder mit Hilfe von UV-Strahlung. Ein paar Sachen kann man aber schon beachten, um den Algenbefall zu mindern: den Teich großzügig bepflanzen, dabei Unterwasserpflanzen einsetzen, verschiedene Wassertiefen legen, in der Umgebung des Teiches nicht düngen, keine Fische in kleinen Teichen, Algenentfernung per Hand, Frischwasserzufuhr bei Hitze, einen Zu- und Ablauf einbauen oder auf ausreichend Sauerstoff achten.
Es gibt Vogelbäder, Holzfässer oder künstlerisch gestaltete Behälter und Schalen. Das alles versteht man, mit Wasser gefüllt und in den Garten gestellt, als freistehende Wasserelemente.
Sie sind eine schöne Gartendekoration und dienen gleichzeitig als Vogelbad oder Entspannungselement. Eines haben diese Gefäße allerdings gemeinsam, sie sollten schon wasserdicht und frostfest sein, denn wer will schon jeden Winter seine großen Gartenobjekte in den Keller oder Wintergarten schleppen. Als Stellplatz bieten sich vor allem Terrassen, der Steingarten oder der Rand eines Teiches an. Dies bietet einen besonderen Reiz, kann man doch eventuell einen kleinen Wasserspucker montieren, der seinen Wasserstrahl vom Wassergefäß in den Gartenteich plätschern läßt. Ohne Wasserpumpe oder Springbrunnen ist die Installation ja denkbar einfach, einzig sollte man vielleicht bedenken, dass das Wasserelement bei Regen überlaufen kann und eine Art Drainage einrichten. Die meisten Gartenfreaks jedoch stört es kaum, wenn mal Wasser überläuft. Fässer oder andere Holzgefäße sollte man auf jeden Fall mit schwarzer Folie auskleiden oder einen Dichtungsanstrich vornehmen. Wenn man eine kleine Umlaufpumpe installieren möchten, muss natürlich darauf geachtet werden, dass der Wasserspiegel hoch genug ist und die Pumpe vor jedem Winter aus dem Wasser genommen und eingelagert wird. Ein wichtiger Punkt jedoch ist eine regelmäßige Reinigung der Gefäße, mindestens jedoch im Sommer, denn solche Wasserstellen sind natürlich auch beliebte Anziehungspunkte für die Mückenlarven. Am besten während dieser Zeit das Wasser regelmäßig erneuern und das Gefäß putzen. Bepflanzen sollte man so ein Element, wenn überhaupt, äußerst sparsam werden. Wird das „Wasserbeet“ zu üppig, können die Wurzeln der Pflanzen ohne Probleme jeden Topf sprengen, wenn sie keinen Platz mehr für sich finden. Ist der Wasserbehälter groß genug, kann man auch einen Pflanzkorb darin versenken. Einen solchen Korb in der passenden Größe nehmen und mit einem feinen Plastiknetz auslegen(keinen Sack), dann wird Lehmerde eingefüllt. Die gewünschte Pflanze in den Korb setzen und mit Pflanzenerde(möglichst auf Lehmbasis) auffüllen und andrücken. Zum Schluss Kies auffüllen, damit wird zum einem verhindert, dass das die Erde weggeschwemmt wird und es sieht auch noch gut aus. Den bepflanzten Korb in das Wasserelement setzten.
Text:AH/FiW
Vogelbad
Teich im Holzfass
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Sie wollten schon immer einmal einen Wasserspeier im Gartenteich oder am Brunnen montieren?
Aber wie geht das genau und was brauche ich dazu? Hier eine einfache Lösung um schnell mehr Sauerstoff und ein entspannendes Plätschern in Ihren Garten zu zaubern.
Sie brauchen: Eine Teichpumpe, transparenten Gummischlauch in verschiedenen Stärken und z.B. einen Wasserspeier Löwenkopf.
Verbinden Sie den Schlauch mit der Pumpe. Das geht am besten, wenn Sie beim Kauf schon planen, wie gross die Mündung des Wasserspeier ist. Dann können Sie durch 2-3 Schlauchstücke in verschiedenen Grössen die Pumpe mit dem Schlauch verebinden. Als Beispiel vielleicht folgendes, die Pumpe hat einen Wasserausgang mit einer Dicke von 12 mm. Der Wasserspeier bekommt einen Schlauch der Dicke 6 mm durch die Öffnung. Dann kaufen Sie 3 Stücke Schlauch, eins mit 12 mm, 10 mm und 8mm. Diese werden ineinander gesteckt und so entsteht die Verbindung von Pumpe zum Wasserspeier. In unserem Beispiel steht die Wasserspeiermaske am Rand des Gartenteiches und spuckt von dort hinein. Pumpe ins Wasser, Wasserspeier aufstellen und Stecker in die Steckdose, fertigt ist Ihr Gartenspucker.
Wenn Sie einen Speier an eine Gartenmauer oder Brunnenwand montieren möchten, vielleicht folgender Vorschlag. Gehen Sie vor, wie wenn Sie ein Bild aufhängen möchten. Haken in die Wand und Ringschraube an den Wasserspucker. Den Haken in der Wand etwas versenken, so entsteht kein Abstand beim Aufhängen. Die Wasserversorgung ist die selbe wie bei der vorherigen Variante.
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