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Sense schärfen

Methoden zum Schärfen einer Sense

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Beim Sensen schärfen unterscheidet man zwischen Wetzen und Dengeln. Das Wetzen entspricht in etwa dem sogenannten Abziehen bei anderen Werkzeugen, man nutzt es, wenn man merkt, dass beim Schneiden mehr Kraft aufgewendet werden muss, die Schärfe also nachlässt. Grundsätzlich sollte man während des Mähens immer wieder wetzen, auf jeden Fall aber nach dem Dengeln.
Wie oft während des Mähens gewetzt wird, hängt ab vom Mähgut, wie gut vorher gedengelt wurde, welche Qualität das Sensenblatt hat, und natürlich vom Wetzstein.
Hier stehen Natur- und Kunststeine im Angebot. Der Kunststein wird als Carborundum, Korund- und Siliciumcarbidstein angeboten. Beim Naturstein werden vom Schiefer bis Granit mehrere Arten  genutzt. Dabei sollte man wissen, dass sehr harte Naturstein kaum Schleifwirkung besitzen, grobe Kunststeine dagegen eine sehr starke. Besitzt man eine Sense mit sehr dünnem Blatt empfiehlt sich auf jeden Fall der Naturstein. Naturstein kann man eigentlich nicht im Trockenzustand nutzen, sie wetzen dann nicht oder kaum, außerdem verschmutzen sie.

Schärfen mit dem Wetzstein – nass und trocken

Mit Kunststeinen kann man auch trocken wetzen, trotzdem ist es nicht zu empfehlen. Den Wetzstein sollte man immer beim Mähen mit dabei haben, dafür gibt’s den Wetzsteinbecher, den man am Gürtel tragen kann oder irgendwo in der Nähe deponieren kann. Trägt man ihn mit sich, Vorsicht beim Bücken, es ist Wasser im Gefäss.
Will man Wetzen, stellt man die Sense mit dem Blatt nach oben, die Spitze nach links zeigend. Mit einer Hand das Blatt am Rücken(!!!) festhalten und für sicheren Stand sorgen. Dann das Blatt sauber machen (Gras oder feuchter Lappen). Den Stein am unteren Ende nehmen und etwa im 45Gradwinkel zum Blatt halten, dann mit gleichmäßigen Streichbewegungen im Wechsel Vorder- und Rückseite entlangziehen. Der Stein muss dabei parallel zur Schneide gehalten werden und zur Spitze hin. Außerdem die abgerundete schmale Steinseite benutzen.Wetzen bedarf einiger Übung, also nicht verzagen, einfach versuchen mit der Zeit einen eigenen Rhythmus zu finden und vor allem die Finger nicht gegen die Schneide drücken. Nach dem Wetzen den Stein reinigen und trocknen lassen.
Das Dengeln ist etwas komplizierter und es empfiehlt sich, dies von einem Fachman oder einen langjährigen Mäher machen zu lassen. Man braucht dazu einen Dengelhammer und einen Dengelamboss. Mit ziehenden oder klopfenden Dengelschlag wird das Metall an der Schneide ausgezogen und verjüngt.

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