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Rübenkraut-milchsauer eingelegte Herbstrübe

Eingeltes Rübenkraut

Bisher kenne ich das Rübenkraut nur aus einer kleinen Region im Oberer Bayerischen Wald. Das milchsauer eingelegte Rübenkraut ist dort die Beilage zu Schweinebraten mit Kartoffelknödel. Zu beziehen meist beim örtlichen Metzger, der es oft auf Vorbestellung herstellt. Dieses Kraut wird aus der weiss/violetten und kugeligen Herbstrübe hergestellt. Der Geschmack ähnelt dem von Sauerkraut, um es grob einordnen zu können. Es hat natürlich einen eigenen leicht scharfen Geschmack.

Als Beilage für 4 Personen werden etwa 500-700 gr benötigt. Das entspricht zwei mittel grossen Rüben.

Zubereitung: Die Rübe wird gewaschen, geschält und mit einer Küchenreibe gerieben. Danach lege ich das Kraut in ein Einweckglas und bedecke die Oberfläche mit einem Teil der Rübenschalen. Danach beschwere ich das Ganze mit einem Glasgewicht und fülle das Ganze bis zum Glasgewicht mit Salzlake auf. Salzlake ist Salzwasser das ich so mische bis es einen für mich einen guten salzig, würzigen Geschmack hat. Andere mischen es im genauen Mischungsverhältnis, z.B. 10-20gr pro Kilogramm Rübe Das ist mir aber zu viel Aufwand. Ich schmecke einfach ein Salzwasser ab und fertig 🙂

Vorbereitung zum milchsauer eingelegten Rübenkraut
Vorbereitung für das milchsauer einlegen der Herbstrübe
Frisch gehobeltes Rübenkraut
Die Konsitenz des gehobelten Rübenkrauts

Danach wird das Glas warm gestellt damit der Gärprozess in Gang kommt. Nach 3-6 Tagen ist dieser Prozess abgeschlossen, je nach Temperatur. Danch ist das Kraut fertig um gegessen zu werden. Wer es lagern möchte, kann es einfrieren oder das Glas kühl stellen.

Es gibt aber noch viele andere Methoden des milchsauer Einlegens. Als gutes Buch zum Thema kann ich “ Milchsauer einlegen“ von Claudia Lorenz-Ladener aus dem Ökobuch Verlage empfehlen.

Probiert es doch am besten einfach mal aus und bietet euren Lieben eine Alternative zum Sauerkraut an.