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Bausatz Gartenhäuser richtig planen

So bauen Sie ein Gartenhaus im Bausatz richtig


Holzhäuser als Bausatz bietet für viele Gartenbesitzer die Alternative zum Selbstbau. Der Bausatz aus Holz ist in Serie hergestellt und dadurch auch in einem guten Preis-Leistungsverhältnis. Aber was muss vor dem Kauf alles beachtet werden um ein eigenes Gartenhaus aufstellen zu können? Grundsätzlich sind in den meisten Bundesländern kleinere Gartenhäuser nicht genehmigungspflichtig. Viele serienmässig gefertigten Holzhäuser liegen unter der genehmigungspflichtigen Grenze von etwa 30  Kubikmeter. Man sollte sich aber trotzdem unbedingt vorab bei der örtlichen Baubehörde erkundigen und die Baumaßnahme anmelden. Dazu benötigen Sie das Raummaß des Gartenhauses. Dies wird in Kubikmeter angegeben. Daneben ist es von Vorteil beim Gang zur Baubehörde auch einen Plan vom Grundstück oder des Hauses und den entsprechenden Maßen vorzulegen. Ein Foto ist hier ebenfalls hilfreich. Der Abstand zum Nachbargrundstück beträgt meist mindestens 3 Meter.  Ist das nicht der Fall, so benötigen Sie eine schriftliche Einverständniserklärung des Nachbarn. Die genauen Bauvorschriften variieren aber von Bundesland zu Bundesland.

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Neben den Vorschriften benötigen Sie unabhängig vom Gewicht des Gartenhauses auch ein Fundament. Ob ein Punktfundament ausreicht, kann Ihnen meist der Hersteller des Gartenhauses beantworten. Wenn Sie für Ihr Holzhaus Versorgungsleitungen wie Strom und Wasser benötigen, so sind diese vorab im Fundament mit einzuplanen. Bedenken Sie dabei auch die Frostgefahr für Wasserleitungen im Winter. Hier können Sie das Leitungssystem dann so planen, dass es im Spätherbst entleert werden kann. Auch Stromleitungen müssen Sie genau planen und am besten in einen Gartenplan einzeichnen. So können Sie später auch den Verlauf von Leitungen nachvollziehen. Stromkabel dürfen auf keinen Fall einfach so im Garten eingegraben werden. Fragen Sie hierzu einen Fachmann um Rat. Eine Kopie der Gartenzkizze im Gartenhaus und eine Zuhause, sichern den Erhalt des Lageplans. Beim Kaufvertrag  des Gartenhauses ist es von Vorteil, wenn Sie den Kauf von der Baugenehmigung abhängig machen. So schützen Sie sich vor unangenehmen Vorfällen und einem Kauf ohne Risiko. Gerade bei grösseren Gartenhaeusern aus Holz, die auch im Kaufpreis höher liegen ist dies ratsam.
Wer nun alle Vorarbeiten erledigt hat, sollte beim Aufbau des Bausatzes aber nicht die Arbeit unterschätzen. Rechnen Sie hier ein bis zwei Werktage ein. Suchen Sie sich beim Aufbau nach Möglichkeit einen Handwerker aus dem Freundeskreis, am besten einen Schreiner oder Zimmermann. Neben dem körperlichen Einsatz benötigen Sie auch noch Werkzeuge zur Holzbearbeitung. Verschiedene Sägen wie eine kleine Tischkreissäge, eine Stichsäge, Bohrmaschine und verschiedene Holzbohrer und Holzschrauben. Auch ein bis zwei Akkuschrauber sind von Vorteil. Vergessen Sie hierbei nicht die Geräte am Vorabend zu laden und vorab einmal zu testen. Nichts ist ärgerlicher, als am Aufbautag mit nicht funktionierendem Werkzeug dazustehen. Aber auch Bleistifte, Maurerschnur und ein Lot, Holzböcke als Arbeitsfläche, Winkel, Wasserwaage, Hämmer, Schraubenzieher, Zangen und Stechbeitel sind nötig.
Denken Sie unbedingt an ein festes Fundament, fatal wenn das Gartenhaus steht und dann sich nach und nach alles neigt und die Türen nicht mehr schliessen.