Solarlampen und Co im Garten
Heutzutage werden immer mehr Gartenlampen, Lichterketten und sonstige Lampe im Freien mit „Solarstrom“ betrieben. Sind die Akkus der Solarlampen voll aufgeladen, können sie eine Leuchtdauer von 12 Stunden erreichen. Photovoltaik wird dagegen noch nicht sehr häufig im Garten genutzt. Die Module verwandeln das Licht der Sonne in ganz normale elektrische Energie um. Um einen Garten autark mit Strom zu versorgen braucht man ein Solarmodul, oder mehrere, einen Laderegler und natürlich die Batterie. Scheint die Sonne nicht, so kann man in Verbindungmit einer speziellen Solarbatterie und dem Laderegler trotzdem Strom bekommen. Will man mehr, einen Radio oder Fernseher auf der Gartenterrasse oder direkt im Garten haben, dann muss man den Gleichstrom aus der Batterie in Wechselspannung umwandeln. Das gelingt mit Hilfe eines Wechselrichters, der mit sehr geringen Verlusten arbeitet. Will man eine Voltaikanlage auf dem Dach einer Laube oder ähnlichem errichten, muss man sich immer erst erkundigen, welche rechtlichen Bestimmungen man einhalten muss. In Kleingartenanlagen kann dies recht aufwendig werden. Diese Gartensolaranlagen werden interessanterweise bis heute in den meisten Kleingartenanlagen nicht akzeptiert. Man argumentiert, dass das bundesweite Kleingartengesetz den Anschluss an ein Stromnetz verbietet und das die Lauben nur in einfacher Ausfertigung erstellt werden dürfen. Dies ist allerdings ein befremdlicher Grund, wenn man manche Gartenhäuschen so betrachtet. Wem diese Thematik interessiert,der kann sich mit dem Buch Gartenrecht: Praktische Hilfe für Rechtsprobleme vom BLV-Verlang schlauer machen.
Wer die Sonne nur zur Zeitberechnung nutzen möchte, der kann sich eine Sonnenuhr kaufen. Schöne Sonnenuhren aus Stein passen fast zu jeder Gartengestaltung.

