So können Imker ihren Honig verkaufen

Honig aus deiner Region – für Imker und Honigkunden

Das Projekt „ nearbees – Honig von nebenan „möchte eine Plattform für den Verkauf von Imkerhonig sein. Die Idee gefällt mir sehr gut und so habe ich vor ein paar Wochen das Crowdfunding Projekt mit einem Geldbetrag unterstützt.

Honigwabe
Honigwabe gefüllt mit Honig von nearbees

Nearbees will eine bundesweite Plattform für regionalen Honig aufbauen und hat deshalb über Startnext Geld eingesammelt. Von dieser Initiative habe ich erstmals beim Isarblog gelesen. Da ich ja so gut wie keine Papierzeitungen lese, sind Blogs meine erste Anlaufstelle für Informationen jeglicher Art. Danke an Isarblog für den Artikel.

Das Start-Up und die Idee zu dieser Aktion kommen von Viktoria Schmidt, die in einer Imkerfamilie aufgewachsen ist. Nach ihrer Masterarbeit über Bienen und der Vermarktung von regionalem Honig, war der Startschuss für nearbees gefallen. Die Firma finanziert sich über eine Verkaufsprovision des Honig. Hier gibt es ein Video zur Idee.

Imker die ihren Honig verkaufen möchten, melden sich dort an. Danach bekommen sie die Verpackungen um ihren Honig in speziellen Beuteln ab zu füllen und an die Kunden per Post zu verschicken.

Honigkunden wiederum finden über die Internetseite ihren nächsten, registriereten Imker und können dort bequem ihren Honig kaufen. Dazu müssen diese nur ihre Postleitzahl eingeben und dann sehen sie, welcher Imker in ihrer Nähe welche Sorte Honig gerade anbietet. Der Preis versteht sich immer für eine 400 gr. Honigtüte.

Anfang August kam jetzt mein Unterstützerpaket als Pate eines Bienenvolks. Was drin war, hat mich sehr überrascht. Da der Honig noch nicht fertig war, habe ich jetzt schon mal ein Stück Honigwabe, ein sehr nettes Schreiben von „meinen Bienen“ und ein T-Shirt von Ben & Jerrys bekommen. Ich  bin jetzt für ein Jahr Pate eines Bienenvolks. Später gibt es noch Honig per Post.

Unterstützerpaket
Mein Paket als Dankeschön von nearbees

Honigwaben kannte ich schon von Fotos. Das man diese aber auch essen kann, nicht. Dazu habe ich ein kleines Stück Wabe (voll mit Honig) abgeschnitten und in den Mund gesteckt. Siehe Foto oben. Und jetzt kommt es, du musst das Dings in deinem Mund wie einen Kaugummi behandeln. Der Honig fliesst heraus und den kann man so auch essen. Die Wabe allerdings kaust du zusammen und spuckst sie dann wieder aus. Die Wabenzellen bestehen aus hochwertigem Bienenwachs und sind nicht essbar. Tolles Geschmachserlebnis!

Sponsoren T-Shirt, passt
Sponsoren T-Shirt, passt

Ausserdem habe ich von „meinen Bienen“ noch einen Brief bekommen. Sehr emotional gemacht- schöne Idee. Bienenpost, heißt auch die Überschrift über meiner Adresse. Zum Schluss verabschieden sich meine Bienen mit:

“ Bis bald – deine Bienen aus Freising“

Ich werde das Projekt und den Verlauf der Firma weiter verfolgen und wenn es Neues gibt hier berichten.

Fazit: Eine tolle Idee, die auch mit viel Herz und Gefühl umgesetzt wurde. Hoffentlich schafft es das Start-Up auch die erste Zeit zu überstehen. Deshalb auch mein Artikel, der mit helfen soll die Idee zu verbreiten.