Rosen selbst vermehren

Rosenzucht aus Samen

Jeder Rosenliebhaber kennt das, man hat eine Lieblingsrose, die wunderbar blüht und üppig wächst, die einem aus welchen Gründen auch immer ans Herz gewachsen ist und jetzt will man mehr!  Oder man fürchtet, dass die Pflanze irgendwann eingeht und dann…..! Dann kann man die Rose aus ihrem Samen ziehen. Am besten klappt das bei Wildrosen und es ist eine bewährte Methode und z.Bsp. große Wildrosenhecken zu ziehen oder in einer bestehenden Lücken aufzufüllen.

Dabei gilt es zu beachten, dass die Rosen mindestens eine Kälteperiode mitgemacht und gut überstanden haben, ideal wären mindestens zwei Jahre. Erst dann können sie keimen. Dazu müssen die Samen aus den fleischigen Früchten, den sogenannten Hagebutten, ausgelöst werden, bei manchen Sorten kein leichtes Unterfangen. Danach können sie ausgesät werden. Um unliebsame Besucher wie alle Nagetiere oder ähnl. fernzuhalten, deckt man die Schalen mit dem Substrat am besten mit einem Hasendraht ab. Das Substrat, auf das die Rosen gelegt werden, sollte möglichst steril und durchlässig sein.

Die Töpfe und Schalen müssen im Winter über im Freien stehen, damit die Samen nicht “einschlafen”, damit Regen und Kälte sie ein bißchen aufstören können. Um zu verhindern, dass Substrat oder Samen weggeschwemmt werden, legt man am besten etwas leichten Kies auf das Ganze.

Wenn dann der erste Samen keimt, muss man die Töpfe in einen kühlen Raum bringen, dazu genügt schon ein ungeheiztes Zimmer, es muss nicht immer ein Gewächshaus sein. Zeigen sich dann im Frühjahr die ersten Blätter, werden die Sämlinge einzeln eingetopft.