Wie wirken Zwiebeln und Knoblauch im Garten?
Welche Pflanzen vertragen sich im Garten miteinander?
Zwiebeln sind im Garten eigentlich unentbehrlich, sie vertragen sich mit nahezu allen Pflanzen. Karotten sollte man unbedingt mit den Zwiebeln zusammentun, so können sie sich gegenseitig vor Schädlingen schützen.Außerdem bieten sie einen Schutz gegen Pilze wie den Grauschimmel oder auch tatsächlich gegen den berüchtigten Mehltau. Dazu vertreiben sie auch noch mehrere Arten von Fliegen.
Auch Salat ist für die meisten Pflanzen ein guter und sehr gefragter Nachbar. Sie eignen sich auch als eine Art Lückenbüsser, vor allem für Radieschen oder Erdbeeren, weil sie eine kurze Wachstumszeit haben. Er beschattet z.Bsp. auch den Wurzelbereich des Kohlrabis, der zur Austrocknung neigt und im Wechsel dazu beschatten die Kohlrabis mit ihren langen Blätter den Salat vor zu harter Witterung. Wofür er allerdings ein schlechter Partner ist, sind Sellerie und Petersilie, diese beiden Genossen sind dem zarten Salat einfach zu scharf. Mit der Gurke hingegen gibt’s eine Traumpartnerschaft.
Bei den Tomaten gibt’s auch einige spezielle Freunde. Die Karotte und auch die Pastinake wird von ihr heiß und innig geliebt, beide lockern für sie den Boden. Ähnlich wie die Zwiebel ist auch die Petersilie eine Mehrzweckwaffe für den Gemüsegarten. Nur die pingeligen Salat machen hier eine Ausnahme, sie zieren sich und mögen gar nicht mehr gerne wachsen.
Wer sich gerne Bohnen zieht, sollte unbedingt Bohnenkraut zupflanzen. Nicht nur, dass es bei der Zubereitung gut schmeckt, sie halten den Pflanzen auch die Läuse fern.
Knoblauch hat nicht nur einen durchschlagenden Geruch nach reichlichem Genuss, er hilft auch vielen seiner Pflanzen nachbarn damit. So verhindert er tatsächlich den Sternrusstau bei Rosen. Am besten ist wilder Knoblauch.






