Was braucht man um eine Outdoorküche einzurichten?
Zuerst braucht man für die Outdoorküche natürlich „Feuer“, also einen Ofen, Grill oder sonstige Kochstelle. Die Entscheidung welcher Art dies sein soll, ist eher eine, die durch persönliche Vorlieben geprägt ist und auch sein soll.
Neben diesem Hauptelement sind noch weitere Teilelemente wichtig für die Küche im Grünen. Nicht vernachlässigen sollte man die Arbeitsfläche, an der man das Essen zubereitet, Zutaten abstellt oder das Geschirr bereit hält. Wie manche aus leidvoller Erfahrung in der normalen Küche wissen, ist es nervig und unbequem auf einer zu kleinen, dunklen Arbeitsfläche herum zu hantieren. Es gibt tatsächlich eine Art Maß, wieviel Arbeitsfläche pro Person man rechnen sollte. man geht von etwa 50cm pro Mensch aus. Die Tiefe sollte in etwa die in der normalen Küche betragen. Sind diese Vorrichtungen und Maße nicht zu verwirklichen, ist ein flexibles Element oder ein Servierwagen zu empfehlen. Unter der Arbeitsfläche, gleich welcher Art, wäre es wünschenswert, Staufläche zu haben, aber bitte nicht bis zum Boden zubauen, sonst fehlt der Platz für die Füsse. Arbeitsflächen in einer Reihe sind nicht unbedingt gut, denn das so wichtige gesellige Kochen im Freien ist dadurch einfach nicht möglich, viel besser ist ein winkelige Anordnung. Am Besten erscheint eine Lösung, bei der die Arbeitsflächen im rechten Winkel zu einander angeordnet sind. Auch eine Arbeitsfläche, die völlig frei im „Raum“ steht, empfiehlt sich. Wie bei der normalen Küche im Haus ist auch im Garten der Stauraum wichtig. Vor allem für Kohle, Holz, Geschirr und ähnliches braucht man einen Platz, es macht wenig Sinn und Spass, nach jedem Kochen im Garten, alles nach innen zu räumen oder an verschiedenen Plätzen zu verstauen. Ein gewisser Schutz vor Witterung und sonstigem sollte dabei für die Sachen gewährt sein.
An Licht für die Gartenküche denken
Wichtig ist auch das Licht beim Küchenplatz. Dabei muss man darauf achten, dass die Lichtquelle von oben kommt, dabei unbedingt vermeiden, dass jemand geblendet wird. Das leidige Probleme kennen viele vom Nachtischlicht. Großes Problem bei der Beleuchtung ist das Anlocken von allerlei Getier in der Dämmerung. Deshalb so wenig wie möglich und so hell, wie gerade nötig. Manchmal reichen tatsächlich auch Kerzen aus.
Eine besondere Überlegung ist auch eine Stromquelle wert. Wer nur grillt, hat das Problem eigentlich nicht, wer aber noch zusätzlich einen Herd oder kühlschrank will, der braucht Strom. Trotzdem sollte jeder überlegen, ob es dieses umweltbelastende und teuere Element braucht, Kochen in der Natur wäre wünschenswert ohne Strom. Für alle, die unbedingt Strom wollen, empfiehlt es sich, den Stromanschluss vom Haus zu installieren, dabei darauf achten, dass die Steckdosen vom Haus aus auch abgeschaltet werden können. Die Sicherheit sollte dabei oberste Priorität besitzen und man sollte sich bei der Installation doch lieber für einen Fachmann entscheiden, der in wichtigen Fragen auch noch beratend zur Seite stehen kann. Eine Möglichkeit ist natürlich auch Solarenergie, kleine Solarpanel gibts schn recht günstig.
Beim Wasser gilt eigentlich das Gleiche wie beim Strom, es erleichtert die Arbeit in der Gartenküche und ist bequem, aber ganz dringend nötig ist es nicht.

