Salbei trocknen als Tee oder zum Würzen von Speisen
Salbei ist ein altes Heilkraut der Römer und Griechen. Vermutlich waren es dann auch die Römer, die den Salbei nach Europa gebracht haben. Ursprünglich stammt er aus Griechenland, wo auch wild wächst.
Salbei überwintern
Der Salbei ist ein winterhartes Gewürzkraut, das ab Mai ins Freiland gesät werden kann.
Salbei wird bis zu einem halben Meter hoch, deshalb pflanzt man das Gewürz im Abstand von etwa 40 cm zueinander. Wer im Winter sicher gehen will, der schützt seinen Salbei durch Wintervlies oder Tannenzweig gegen Frost und Nässe. Die Pflanzen mögen einen sonnigen und gut durchlässigen Boden, den man bei schweren Böden auch mit Sand etwas auflockern kann. Mit regelmäßigen Kompost und Humusbeigaben gedeiht der Salbei dann prächtig.
Die grünen, etwas pelzigen Blätter werden frisch zu Fleisch, Fisch und Suppen in kleinen Mengen zugegeben. Salbei enthält viele ätherischen Öle und Bitter sowie Gerbstoffe. Am intensivsten ist der Geschmack im Sommer kurz vor der Blüte die von Juni bis August dauert.
Die frischen Blätter können aber auch als Tee zubereitet werden und sind dann gut gegen Halsschmerzen und andere Entzündungen im Rachenbereich.
Salbei trocknen
Salbei lässt sich sehr gut trockenen und mit wenig Geschmacksverlust im Winter verwenden. Ernten Sie die zu trocknende Menge vorsichtig und in Maßen. Die Salbeipflanze muss genügend Blätter behalten um sich wieder erholen zu können.
Salbei vermehren
Den Salbei kann man über Ausläufer vermehren oder auch durch Stecklinge.
Salbei Schneiden
Im Frühjahr wird der Salbei bodennah abgeschnitten und treibt dann mit frischen Trieben von neuem aus.
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