Küche im Garten – die sonnige Outdoorküchen
Zugegeben, in unseren Breiten kann man im normalen Sommer nicht gerade jeden Tag draußenin einer Gartenküche zu kochen. Wenn man sogar die letzten Sommer betrachtet, wäre man gezwungen zu sagen, dass man in manchen Teilen des Landes die Tage mit perfekten Wetter an einer Hand abzählen kann. Trotzdem, eine Koch- oder Grillstelle im Garten, das hat schon was.
Der geeignete Platz ist wahrscheinlich das erste Kriterienum, wenn auch nicht das Einzige. Und wann hat einen Fan schon mal etwas von der Verwirklichung seiner Ideen abgehalten. Außerdem, für einen Grillplatz reicht es meistens allemal, wenn auch nicht für eine ganze Outdoorküche.
Beim Planen sollte man den Sonnenlauf nicht ganz außer acht lassen. Wer sitzt schon gerne abends im kühlen Schatten. Es sollte aber auch nicht so sein, dass der Platz nur abends in der Sonne liegt, so dass er sich erst dann aufwärmen kann. Ein Ort mitten im Windzug ist auch nicht ideal, weder für das Kochen oder Grillen selbst, noch für den, der dort sitzt. Um verständlichen Ärger beim Nachbarn zu vermeiden, sollte man auch darauf achten, dass dieser seine Fenster auch öffnen kann, ohne bei Ihnen „mitzuessen“. Ein Sichtschutz ist auch immer eine gute Sache, möglichst beweglich als Pflanzenkasten oder Bäumchen, oder einfach Paravents.
Bei der Gartenküche an den Abzug denken
Ist die Stelle überdacht, hilft das zwar bei warmen Regenwetter, aber nicht unbedingt für den Abzug von Kochgerüchen, Dampf und Rauch. Und wie in der Küche beim Herd, sollte man wissen, dass sich natürlich auch im Freien Fettpartikel absetzten können.
Der Weg zur Gartenküche ist ein weiteres Kriterium, es macht keinen Sinn, die Kochstelle im hintersten Garteneck zu installieren. Dies hängt aber auch von der Gartengröße ab. Nahe am Haus ist auch gut, wenn es noch nicht so richtig sommerlich ist, man aber schon nach draußen zum Essen will. Deshalb sollte man überlegen, ob es nicht besser ist, soviel wie möglich mit beweglichen Elementen zu arbeiten. Auch Wasser und Stromanschluss, falls nötig, ist sicher lösbar, da viele Gärten ja schon über Beleuchtungsanlagen und Bewässerung verfügen, bei kleinen Gärten relativiert sich das Problem. Wird der Garten erst angelegt und ist auch das Haus neu, lohnt es sich vielleicht, die normale Wohnküche mit der Terrassen-Gartenküche zu verbinden. Eine Überlegung wert ist vielleicht auch die optische und räumliche Trennung von der Kochstelle und vom Essplatz. Kann man sich grundsätzlich nicht für einen Platz entscheiden, hilft wie immer, ruhige und überdachte Planung und ein mehrmaliges Durchlaufen des Gartens.

