Welche Pflanzen filtern Schadstoffe?

Der natürliche Luftfilter – diese Pflanzen filtern Schadstoffe

Ebenso wie man im allgemeinen weiß, dass Wälder und Bäume, Sauerstoff produzieren und die Luft reinigen, ist es mit den ganz normalen Pflanzen. Alle Pflanzenteile nehmen die Umgebungsluft auf und geben sie dann, meist gereinigt wieder ab. Einige wichtige Vorgänge und Bestandteile der Pfllanzen besorgen dies. Dabei handelt es sich um die Fotosynthese, bei der die Pflanzen mit Hilfe von Licht und dem Blattgrün aus der Luft CO2 entnehmen und als Sauerstoff wieder an die Umgebung abgeben, außerdem wichtig sind die Kutikula(Häutchen) und die Epidermis, die äußere Zellwand. Durch sie können die Schadstoffe eindringen und assimiliert werden. Außerdem noch wichtig sind die Stomata, kleine Öffnungen auf der Blattunterseite, die den Austausch von Wasser, Luft und gasförmigen Stoffen regeln. Natürlich sollte man die Pflanzen für den Wohnraum sorgfältig auswählen und kombinieren, und ihnen auch Zeit zur „Eingewöhnung“lassen.

Gestalten Sie eine grüne Wand

Als Dekorations oder Aufstellungsmöglichkeiten bieten sich normale Pflanzgefäße an, ungewöhnlicher sind sogenannte Wandvliese, in denen man ganze grüne Wände kultivieren kann.
Übrigens auch giftige Pflanze erfüllen die Aufgabe der Entgiftung.
Natürlich muss man die Bedingungen für die Pflanzen auch gut abstimmen. Wichtig für ihr gedeihen sind Standort, Substrat und Temperatur. Stimmen alle Bedingungen, dann können die Pflanzen schneller wachsen und ihre Blattflächen vergrößern, womit sie das Raumklima optimal verbessern können.
Macht man sich an das gezielte Aufstellen der Pflanzen in der Wohnung, muss man vorher die Frage klären, welche Schadstoffe in den verschiedenen Zimmern vorhanden sind.

Schadstoffkiller sind u.a. Efeu, Ficus und Azaleen

Im Wohnungs-,Hauseingang oder dem Flur muss eine Pflanze vor allem Zugluft und schlechtes Licht aushalten, dazu eben die vorhandenen Schadstoffe. Gut geeignet sind hierfür alle Arten des Ficus, Efeu, Azaleen und kletternde Philodendron. Im Wohnzimmer herrschen ganz andere Zustände, meist ist es das größte und auch hellste Zimmer der Wohnung, gut geeignet sind hierbei ebenfall Ficus, Gerbera oder der Drachenbaum. In der Küche werden im Zuge von Einbauküchen oft beschichtete Spanplatten verbaut, dazu Putzmittel aller Art und elektrische Geräte, passend dafür die Zwergpalme, die Grünlilie und alle Arten von Kakteen. Im Bad herrscht normalerweise hohe Luftfeuchtigkeit, aber oft wenig Licht, Kosmetika, Deos oder Parfüms dünsten dabei Schadstoffe aus, geeignet Pflanzen sind dafür die Bergpalme, der aufrechte Schwertfarn, die Schmetterlingsblume und der Ficus „Alii“. Beim Kinderzimmer muss man beim Aufstellen der Pflanzen darauf achten, dass sie nicht gefährlich für die Kinder sind. Nachweislich unbedenklich sind Grünlilien, Bergpalmen, der Kapwein, Drachenbaum und Schmetterlingsblume. Obwohl man landläufig der Meinung ist, dass im Schlafzimmer Pflanzen dem Schlafenden den Sauerstoff rauben, kann man viele Pflanzen bedenkenlos aufstellen. Dazu gehören die Blattfahne, der Drachenbaum und die Zimmertanne.


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