Das Prinzip einer Regenwasseranlage
Grundsätzlich besteht eine Anlage immer aus drei Elementen, nämlich dem Regenwasserzulauf, dem Regenwasserspeicher und der Pumpe. Es ist sowohl im Eigenbau möglich, eine solche Anlage aufzustellen, wie auch durch eine Fachfirma.
Regenwasserzulauf:
Hier geht es um das grundsätzliche Sammeln des Regenwassers. Meist wird von Dachflächen der Häuser gesammelt. Durch ein Fallrohr wird es in den Speicher geleitet, dessen Überlauf das Wasser in den bestehenden Kanal schickt. Es empfiehlt sich eine Filterung des Regenwasser ab dem Dach, da sonst störende Teilchen und andere Verunreinigung mit ins Fallrohr gelangen.
Regenwasserspeicher:
Für die Nutzung des Wasser ist ein Speichertank nötig. Das Volumen sollte sich nach dem Verbrauch und nach der Dachfläche richten. Der Tank kann außerhalb des Hauses im Garten stehen oder auch im Keller. Zu beachten ist, dass es kühl und lichtgeschützt gelagert werden sollte(Algenbildung!!!)
Pumpen:
Um das Wasser zum gewünschten Ort zu bringen, ist eine Pumpe notwendig. Sie befördert das Wasser vom Speichertank zum Verbraucher. Normalerweise werden hier selbstansaugende Pumpen genutzt, ebenso Tauchpumpen, die sich im Regenwassertank befinden. Zu diesen Pumpen benötigt man eine Schaltung, die den jeweiligen Wasserbedarf reguliert.
Für den Einbau gibt es auch gesonderte Förderprogramme, die leider von Fall zu Fall nachgefragt werden müssen, am besten bei Stadt- oder Gemeindeverwaltungen oder den Landratsämtern. Ein sogenanntes Regenwasserforum gibt im Internet auch detailliert Auskunft auf die ungewöhnlichsten Fragen(www.rewalux.de). Über technische und rechtliche Dinge informiert der Verband der Betriebs- und Regenwassernutzung, www.fbr.de.

