Teichpflege

Wasserpflege im Teich

Wer hat sich nicht schon mal beim Anblick eines dunklen, trüben, grünlich schimmernden Teiches gedacht….“ganz schön verdreckt“. Doch das ist ein großer Irrtum. Das Aussehen des Wasser im Gartenteich ähnelt dem von Seen und Flüssen, es ändert während des Jahres ständig seine Farbe und vermeitliche „Konsistenz“. Es beginnt schon im Frühjahr mit dem Schmelzen des Schnees und geht weiter im Sommer mit der allseitsbeliebten „Pflanzenvermehrung“. Trübes Wasser im Frühjahr klart recht bald auf, nämlich dann wenn es sich erwärmt und viele kleine Mikroorganismen tätig werden. Sehen kann man sie allerdings nicht. Viele vernichten dieses wertvolle Biotop im Teich, wenn sie leistungsfähige Filteranlagen einbauen. Diese vernichten quasi genau jene Fauna, die für die Wasserpflege wertvoll und wichtig ist. Deshalb sollte man darauf achten die Pumpen oder Filteranlagen so zu installieren, dass sie das Wasser nur immer stellenweise behandeln, z.Bsp. zum Betrieb eines Quellsteines oder Wasserspeiers. Natürlich kann man argumentieren, dass ein solchen Pflanzenbiotop nicht gleich von Anfang an zu haben ist und erst wachsen muss. Doch das sollte es einem wert sein, schließlich erhält man einen Teich im biologischen Gleichgewicht. Um das Ganze etwas zu „beschleunigen“kann man altes Wasser aus einem bereits bestehenden Teich zugeben. Darin enthalten sind schon eine ganze Ansammlung von Mikroorganismen, die sich rasch vermehren.

Wasserstand im Teich kontrollieren

Im Sommer verliert jeder Gartenteich oder See durch Verdunstung immer einen Teil Wasser, der oft durch den Regen wieder komplett aufgefüllt wird. Zusätzlich sollte man das Regenwasser von Hausdächern nutzen. So kann man fast komplett auf die Wasserversorgung des Teiches durch Trinkwasser verzichten, außerdem entlastet es die Kanalisation. Einfache Vorrichtung zum Auffangen des Regenwassers gibt’s in vielen Fachgeschäften und Baumärkten. Es empfiehlt sich beim Einleiten in den Teich sogenannte Sammler mit einem Schlauchanschluss zu verwenden, damit kann das Wasser direkt abgeleitet werden. Sollte man bedenken wegen der Qualität des Regenwassers haben, es ist kalkfrei und eventuelle Schadstoffe aus der Luft sinken im Regenwasserauffanggefäß,- tonne,- oder Becken ab. Will man es genauer wissen, es gibt ganz einfache Testsets im Fachhandel, er misst pH-Wert, Sauerstoff, Kohlendioxid und die Härte. Nicht zu vergessen ist dabei, dass es natürlich regionale Unterschiede gibt, Härte z.Bsp. Richtet sich nach der bodenbeschaffenheit. Stimmt ganz offensichtlich mit dem Wasser des Teiches etwas nicht, sollte man einen Schnelltest durchführen. Gedeihen etwa keine Pflanzen, ist oft der pH-Wert die Ursache. Oder Fische schnappen quasi nach Luft, sollte man mehr sauerstoffspendende Wasserpflanzen setzen oder Frischwasser zuführen.

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