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Das richtige Rasensaatgut wählen

Die Grassorten sind entscheidend für einen gepflegten Rasen



Beim Kauf von Saatgut für den Rasen sollte man sehr sorgfältig vorgehen. Ein großer Punkt dabei sind Handelsbezeichnungen, sie geben über die Verwendungsart Auskunft, wie z.Bsp. Schattenrasen, schnell wachsend, winterharter Rasen usw.

Ein eher nervige Sache ist der Hinweis über die Samenzusammensetzung, man muss sie sozusagen mit der Lupe suchen. Ein kleines grünes Etikett oder ein minimaler Druck auf der Tüte geben Auskunft über Gewichtsanteil pro Art in Prozent. Da aber die Anzahl der Samenkörner in Gramm je nach Grasart variert, muss man wissen, dass die angegebene Samenmenge fast nie der wirklichen Prozentzahl entspricht.
Desweiteren müssen auf der Verpackung folgende Angaben stehen: Mischungsnummer, Nettogewicht, Verwendung, Arten bzw. Sorten, die enthalten sind, Betriebsnummer und Kennnummer. Bei den verwendeten Arten müssen auf jeden Fall Prozentzahlen und Mischungsverhältnis genannt werden.
Der Preis einer Mischung sollte kein Qualitätshindernis sein, sehr billige Tüten sind wahrscheinlich für viele verlockend, aber man sollte widerstehen, meist sind die Grassorten eher mässig in der Qualität und oft auch eher für die landwirtschaftliche Nutzung geeignet. Hier gilt auf jeden Fall gut und günstig gibts eher nicht. Wer einen langfristig guten Rasen möchte, sollte dies bedenken.
Außerdem liest man oft auf den Mischungstüten tolle Bezeichnugen, wie „echt englischer Rasen, oder „irischer Strapazierrasen“. Das sagt eigentlich nichts über die Verwendungsart aus. Es ist eher eine gute Werbestrategie der jeweiligen Firma. Wichtig ist immer die Zusammensetzung der Mischung.
Immer wieder sieht man kleine „Strohfelder“ in manchen Gärten. Dies sind in den meisten Fällen Grassorten aus südlichen Ländern, die man im Urlaub gesehen hat. Sie haben das besondere Merkmal, sich im Winter zur Ruhe zu setzen und Stroh auszubilden. Diese Gräser sind sehr frostempfindlich und für unsere Breiten einfach ungeeignet.