Besonderheiten bei Gewächshäusern

Haben Sie das schon gewusst? Nützliches für Gewächshausbesitzer

So seltsam es klingen mag, bevor man mit dem Gedanken spielt sich ein Gewächshaus zu kaufen, sollten sich dieselben auch mit den dazugehörenden Türen und Fenstern beschäftigen. Das fängt schon bei der Tür an, durch die man das Haus betritt. Eine grundsätzliche Überlegung ist es, ob man eine einfache oder eine doppelte Tür einbaut. Es gibt dabei Flügeltüren und Schiebetüren. Dabei sollte man bedenken, welches der Inhalt des Gewächshauses ist oder werden soll. Wird nämlich das Haus zur Überwinterung großer Kübelpflanzen genutzt empfiehlt sich auf jeden Fall eine Doppeltür.

Oder man muss desöfteren Kompost mit der Schubkarre, schwere Säcke mit Erde transportieren. Eine weitere Rolle spielt, dass die Türen auch als Belüftung und zur Frischluftzufuhr genützt werden. Entscheidet man sich gegen eine Doppeltür, so sollte eine einfache Tür die Mindestmaße von 80cm besitzen, aber auch nicht sehr viel breiter, da dies auf Kosten der Stabilität geht oder sich verzieht. Die Höhe sollte etwa 1,80m sein.
Auch wenn im Sommer die Gewächshaustür meistens offen steht, sollte man wegen der starken mechanischen Belastung auf eine feste und stabile Rahmenausführung achten.
Deshalb empfiehlt es sich auch , eine normale Flügeltür statt einer Schiebetür einzubauen.
Schiebetüren sind kaum in der Lage über längere Zeit den Anforderungen standzuhalten, nach einer Zeit schließen sie schlechter, manchmal bleibt immer ein kleiner Spalt offen, der Wind wird nicht mehr abgehalten, die Dichtungen(kleine schwarze Bürstchen) können bei Frost einfrieren. Muss es unbedingt die, natürlich bequemere, Schiebetür sein, muss man auf jeden Fall auf sehr gute Qualität achten, die auch ihren Preis hat.
Die Fenster eines Gewächshauses sind sehr wichtig. Sie dienen in der Hauptsache zur Belüftung. Im Sommer kann es ohne Frischluftzufuhr ganz schnell zu Temperaturen von 40 – 50Grad kommen. Die gesamte Fensterfläche sollte ungefähr 10% der Fläche betragen, es ist dabei nicht die Grundfläche des Gewächshauses, sondern dessen Umlauffläche wichtig. Ein Fenster muss dabei möglichst auf der Schattenseite sein, ein zweites gegenüberliegend auf der Sonnenseite. Ausserdem ist darauf zu achten, dass die Fenster nicht zu stark durch Pflanzenbewuchs eingeengt werden und nicht mehr zu öffnen sind. Bei Bedarf sollte man es auf jeden Fall freischneiden. Ein Punkt ist auch noch, wie die Fenster geöffnet werden können. Manchmal sind im Preis des Gewächshauses auch ein automatischer Fensteröffner mit inbegriffen. Ist dies nicht so, sollte man sich diese Investition auf jeden Fall gönnen. Im Sommer wird dadurch Überhitzung verhindert, im Winter das zu starke Auskühlen. Und wenn man Heizung im Glashaus besitzt, spart die Automatik auch Energie. Die automatischen Öffner laufen ohne Strom, in dem Technikteil befindet sich Spezialöl, manchmal auch Wachs, das sich je nach Temperatur ausdehnt oder einengt und damit die Mechanik in Gang setzt. Beim nachträglichen Einbau ist wichtig, dass der Öffner über eine Sturmsicherung verfügt.