Welche Pflanzen passen in den Steingarten?

Die besten Pflanzen für den Steingarten und ihre Pflege

Natürlich gibt es eine große Auswahl an Pflanzen für den Steingarten, aber hier ein paar Lieblingsstücke.
Das Felsenkraut, ein wahrlich üppiges Kisssen aus gelben Blüten sorgt für einen tollen Effekt im Steingarten. Es wird bis zu 30cm hoch, blüht von April bis Mai und liebt es sonnig. Der Boden sollte  eher sandig und locker sein.

Schönen Kontrast dazu bildet das Katzenpfötchen, ein sehr verbreiteter Bewohner der Steine. Die Blätter der Pflanze sind silbern und die Blüten gibts in Weiß und einem kräftigen Rosa. Da das Katzenpfötchen Ausläufer bildet, entsteht nach und nach ein richtiger Teppich. Die Pflänzchen werden bis zu 20cm hoch und blühen von Mai bis Juli, sie lieben es sonnig, kalkarm und trocken.
Eher exotisch wirken die Filzflockenblume und die Straußglockenblume. Die Filzflockenblume ist eine sehr formenreiche und niedrigwüchsige Pflanze(10-60cm hoch), sie blüht im Juni und Juli und liebt es sonnenwarm auf lockerem, kalkhaltigen, trockenem Boden. Die Straußglockenblume  ist eine Wildstaude, sie fällt auf und wirkt besonders, wenn man sie in Gruppen gepflanzt hat.  Als freudige Selbstaussäherin breitet sie sich ohne Hilfe im Steingarten aus. Sie kann bis 50cm hoch werden und blüht im Juli und August hellgelb-weiß. Der Boden sollte locker-steinig sein, außerdem mag es die Glockenblume sonnig.
Ein sehr beliebter Teilnehmer der Steinparade ist der duftende und wunderbare Seidelbast. Er blüht manchmal auch schon im Februar, der Seidelbast selbst und die roten Sommerfrüchte sind allerdings giftig.Die Pflanze empfiehlt sich als Strauch vor allem für die Randbepflanzung, sie wird nämlich bis 150cm hoch. Die Blüte erfolgt von Februar bis Mai noch vor den Blattaustrieb, der Standort sollte halbschattig sein.
Wahre Hingucker sind die knallblauen Enziansorten wie der Stängellose Enzian, der Frühlingsenzian und der Schwalbenwurzenzian.
Besonders zu empfehlen als Farbtupfer ist der Islandmohn., im Hochgebirge bewohnt er Schutthalden und ist damit bestens für den Steingarten geeignet. Er wirkt farbenfroh, zart und heiter im Steingarten, die Blüten wiegen sich sanft auf zarten Stengel.  Außerdem blüht sie dauernd, ausdauernd sozusagen. Allerdings sollte man dafür sorgen, dass der Mohn sich nicht zu sehr ausbreitet, indem man die Samenkapseln vor der Reife abschneidet. Die Pflanzen erreichen eine Höhe von 40cm, sind von weiß bis rot in allen Farbtönungen zu haben und blühen von April bis August, September.

Hauswurz und fette Henne

Klassiker von Steingärten sind natürlich die Hauswurz in jeder Ausführung und die Fetthennen.
Als Kleingehölze empfehlen sich der Gemeine Wacholder, die Nestfichte oder die Spanische Tanne.
Bei der Pflege all dieser Pflanzen sollte man beachten, dass man im Steingarten auch einen Zugang zu Ihnen offenhält. Um zu Prüfen, ob es Zeit zum Giessen ist, sollte man einfach den Finder in den Boden stecken.  Bleibt an ihm nichts mehr haften und ist auch kein Regen angesagt, dann sollte man wässern.  Kündigt sich sogar eine Hitzewelle mit über 30Grad über längere Zeit an, kann man mit Rankgerüsten, hohen Pflanzen in Gefässen oder einfach einem Sonnenschirm beschatten. Gießen kann man auch, indem man über Steine Wasser laufen lässt, das dann die Pflanzen in Maßen und kleinen Dosen versorgt. Auf jeden Fall ist es nicht angebraucht, die Pflanzen jeden Tag zu wässern. Alle paar Tage ergiebig den Steingarten mit Wasser versorgen, ist eigentlich optimal.
Alle zwei Jahre sollte man den Boden etwas auflockern, Unkraut und Sämlinge dagegen immer sofort dann entfernen, wenn man sie entdeckt.  Düngung empfiehlt sich nur nach den Empfehlungen der jeweiligen Pflanzenhändler, wobeit stickstoffreiche Dünger grundsätzlich zu meiden sind. Ende Juni kann man das Düngen dann ganz einstellen, um die Pflanzen richtig Winterhart zu machen.
Der größte Feind des Steingartens ist die Schnecke, zeigt sich nur der Hauch einer Schleimspur, sofort handeln.

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