Welche Gartenhecke ist die beste?
Wer statt einem Gartenzaun sich eine Gartenhecke zur Abgrenzung des Eigenheims wünscht, stellt sich viele Fragen.
Vor dem eigentlichen pflanzen sollten die wichtigsten Punkte geklärt werden? Diese Fragen habe ich mir vorab gestellt:
Welche Gartenhecke ist die beste?
Welche Gartenhecke hat den geringsten Pflegeaufwand?
Welche Hecke ist auch im Winter grün?
Kann ich die Gartenhecke leicht schneiden?
Wie schnell wächst die Gartenhecke?
Kann ich das Schnittgut einfach entsorgen oder kompostieren?
Es gibt viele verschiedene Arten von Gartenhecken. Die wichtigsten und bekanntesten möchte ich heute kurz vorstellen und sie sollen eine kleine Entscheidunghilfe für die eigene Planung aufzeigen.
Die Ligusterhecke, pfegeleicht und einfach kompostierbar
Die Ligusterhecke ist eine sehr verbreitete Gartenhecke mit vielen Vorteilen. Sie ist auch als wintergrüne Gartenhecke lieferbar und vereint gleich mehrer Vorteile in sich. Man kann sie leicht mit einer elektrische Gartenschere ohne Rücksicht auf die Blätter zu nehmen. Sie ist schnellwüchsig und dicht und bietet so auch einen zuverlässigen Sichtschutz. Die Ligusterhecke kann sogar mit Stecklingen bei etwas Geduld (ca. 3 Jahre) selbst gezogen werden.
Kirschlorbeer, schön aber aufwändig beim Schneiden
Die Kirchlorbeere ist ebenfalls sehr beliebt, da sie auch im Winter grüne Blätter trägt. Auch sie bietet einen zuverlässigen Blickschutz, ist aber schwer kompostierbar und auch giftig. Auch der Pflegeaufwand beim Schneiden der Hecke ist wesentlich höher als dies bei der Ligusterhecke der Fall ist. Schneidet man mit der Heckenschere die blätter mitten durch so werden diese anschliessend braun und unansehnlich. Sool die Hecke nicht so ganz exakt geschnitten werden, ist die Kirschlorbeere aber eine sehr schöne Gartenhecke und die Pflege hält sich in Grenzen. Vorsicht bei Kindern, die Blätter und Samen sind sehr giftig.
Thuja, dicht und mit wenig Aufwand beim Schneiden
Die Thujahecke kann bis 3-4 Meter hoch werden und eignet sich so auch für größeren Sichtschutz und für Formschnitte. Der Wuchs ist sehr dicht und ist auch als Windschutz für Terrasse und Eingangsbereich bestens geeignet. Die Thuja kann auch ohne Probleme ganz einfach geschnittenen werden. Nur das Schnittgut ist ähnlich wie die Kirschlorbeere schwer zu kompostieren.
Die Hainbuche für Laubliebhaber
Die Hainbuchenhecke ist für all diejenigen die viel Laubgehölze im Garten haben möchten geeignet. Sie ist ebenfalls sehr leicht selbst zu schneiden und wächst pro Jahr je nach Standort bis zu 40 cm. Ihr Schnittgut ist leicht zu kompostieren und nicht giftig. Die Hainbuche hat zu meist ein sehr schönes Laubbild und ist deshalb schon sehr besonders für die Gartengestaltung. Die Hainbuche ist auch für den Formschnitt geeignet ist fordert so seine Schnittkünstler heraus. Einzig im Winter verliert sie wie die meisten Laubgehölze ihr Laub und ist dann eher kahl. Wenn das nicht stört, für den ist die Hainbuche eine schöne Alternative zu den anderen Gartenheckensorten.
Der Buchs für kleine Gartenhecken
Der Buchs ist eher ungeeignet als Gartenhecke, eher als Beeteinfassung oder am besten für den Formschnitt bei Solitärpflanzen geeignet. Buchs ist schwieriger zum schneiden, da die kleinen Blättchen überall liegen. Beim Schneiden sollte man die Pflanze am besten mit einer Plane unterlegen um das Schnittgut so schneller aufheben zu können.
Mein Favorit: Ich tendiere bei einer Gartenhecke zu einer wintergrünen Ligusterhecke. Sie vereint die meisten Vorteile in sich.
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