Farbgestaltung im Garten
Der Garten als Kraftquelle
Farben für das Wohlbefinden nutzen
Wie jeder von sich selbst am besten weiß, sind die meisten Eindrücke, die man im täglichen Leben erhält, visuell, also mit den Augen übermittelt. Diese Sinneseindrücke mit Farben kann man auch über den Garten erfahren und als Quelle der Kraft für den Alltag nutzen. Ob es um das wunderbare Licht der Morgendämmerung oder auch die grelle Mittagssonne geht, all diese Licht- und Farbquellen können unser Wohlbefinden beeinflussen.
Bei der Gestaltung des Garten braucht man viel Farbgefühl und auch das Grundwissen um die Wirkung der Pflanzenfarben, um überhaupt „Wirkung“ hervorzurufen.
Bewußt eingesetzt, erhält man durch die verschiedenen Farben der Pflanzen auch unterschiedliche Ergebnisse. Warme Farbtöne wie Orange-Rot-Töne oder auch Gelb werden dabei immer als erstes wahrgenommen, das sollte man unbedingt beachten. Für ein lebhaftes Bild im Garten sorgen vor allem die sogenannten Komplementärkontraste. Komplementärfarben sind die im Farbkreis gegenüberliegende Farben Orange und Blau, Grün und Rot und Violett und Gelb.
Grundsätzlich unterscheidet man Primär- und Sekundärfarben. Zu ersten gehören Gelb(Sonnenblumen, Schlüsselblumen oder auch Herbstlaub), Rot(Rosen oder Geranien) , sowie Blau(Enzian oder Lavendel). Zu letzten gehören Orange(Lilien, Kapuzinerkresse oder Dahlien), Violett bzw. Lila(Bauernhortensien), Grün und Weiß, eine Farbe, die immer edel wirkt.
Bei allen Gartenkonzepten nach Farben ist unbedingt Fingerspitzengefühl im Umgang mit den Pflanzenfarben erforderlich. Setzt man zuviele Kontraste, schafft dies Unruhe im Garten, aber auch bei der Verwendung von nur einer Farbe setzt man sich der Gefahr der Langeweile im Garten aus. Ist die Farbgartengestaltung zu hektisch geraten, kann man mit Grün für Harmonie sorgen, es dient als hervorragende Hintergrundfarbe. Für sehr lange und schmale sogenannte Handtuchgärten eignet sich zur Verkürzung die Farbe Rot und Orange sorgt für Dramatik im Garten. Stimmt die Gesamtwirkung im Garten, sind die einzelnen Farben in den Hintergrund getreten. DIe Gesamtheit der Farben zählt hier mehr als die Summen der Einzelfarben.






