Laubsauger und Laubpuster
Spätestens mit dem ersten Laubfall kommen sie hervor, die Laubsauger. Meist mit einem Höllenlärm wird dann in Parks und Vorgärten dem Laub hinterher gejagt.
Wie sinnvoll sind eigentlich Laubsauger?
Diese Frage beschäftigt mich immer dann, wenn ich diese lauten Laubentsorger höre.
Es gibt die Laubsauger als leise elektrische Version und als lauterer Motorlaubsauger. Der Vorteil des Motorsaugers liegt darin, dass er unabhängig von einem Stromnetz funktioniert. Dafür besitzt er aber ein höheres Eigengewicht, dass sein Besitzer mit sich herumtragen muss.
Die elektrischen Laubsauger oder auch Laubpuster genannt sind leichter im Eigengewicht, dafür aber wird ein Verlängerungskabel benötigt.
Fast alle Laubgeräte können sowohl saugen, als auch blasen. Das gedeutet, dass die Geräte im Ansaugmodus das Laub zuerst im Gerät häckselt bevor es in den anhängenden Laubkorb befördert wird. Dabei kann der Fangkorb fast das zehnfache des ursprünglichen Laubvolumens durch die Zerkleinerung fassen.
Der Laubsauger kann im Blasemodus dagegen das Laub aufwirbeln und so auf einen Laubhaufen befördern. Danach muss das Laub aber noch abtransportiert werden. Zusammen mit dem Laub wirbelt der Laubsauger aber auch noch Staub auf, dass sich dann in der Umgebung verteilt. Deshalb immer das Auto in die Garage fahren und auch auf die Nachbarn achten.
Jeder Gartenbesitzer sollte sich aber vor einer Anschaffung überlegen, wieviel Fläche von Laub befreit werden soll. Bei grossen Flächen ist es meiner Meinung nach schon sehr mühsam den Laubsauger zu handhaben. Eigengewicht und Handhabung sowie das Wechseln des Laubkorbes sind schon recht aufwendig.
Eine Alternative um Laub auf grossen Flächen zu entsorgen; könnte auch ein Rasenmähertraktor sein. Der Rasentraktor ist einfacher in der Handhabung und der Fangkorb ist wesentlich grösser als der des Laubsaugers. Das Laub wird einfach gemäht und gleichzeitig komprimiert.
Aber auch der ganz normale Holzrechen hat im Herbst durchaus seine Berechtigung im Garten. Er ist nicht laut und ist meist sowieso zusammen mit einer Schubkarre im Gerätehaus vorhanden.

