Gartenfräse und Motorhacke

Von Motorhacke, Gartenfräsen und Doppelgrabgabel

Meist wird der Boden mit den herkömmlichen Gartenhacken unter manchmal recht hohen Kraftaufwand bearbeitet. Nur bei sehr großen Flächen nutzt man leistungsstarke Motorhacken und Gartenfräsen mit Benzinmotor.
Doch auch das Führen dieser Maschinen fordert einen nicht unerheblichen Kraftaufwand. Meist benutzt sind Motorhacken und Motorfräsen. Die Motorhacke hat ein rotierendes Hackmesser, der verdichtete Boden kann damit wirksam aufgelockert werden. Die Motorhacke hat mehr Messer, die sternförmig angeordnet sind. Sie sollen den Boden eher oberflächig locker. Die Struktur des Boden wird dabei krümmelig. Allerdings sollte man es mit dem Fräsen nicht übertreiben, denn sonst wird der Humusgehalt und die Bodenstruktur beeinflusst. Bei den Gartenfräsen sollte man auch die üblichen Schutzvorrichtungen für den Umgang mit motorisierten Hilfsmittel unbedingt beachten.
Üblicher und einfach sind die ganz normalen mechanischen Vorrichtungen zur Bodenbearbeitung. An allererster Stelle steht der Spaten. Er wird meist für das Ausstechen der Rasenkanten benutzt, sowie zum Ausheben von Pflanzlöchern.  Bei stark verdichteten Boden sollte man sich allerdings überlegen, ob man nicht auch den Spaten nutzen sollte, dann tiefes und Unregelmässiges Umgraben wird durch ihn unterstützt.
Von sehr billigen Spaten und Supersonderangeboten sollte man wie bei allen Werkzeugen möglichst absehen, sie splittern und brechen oft, außerdem kann sich das Blatt verbiegen. Ein guter Spaten hat ein Edelstahlblatt oder einen anderen hochwertigen Werkzeugstahl. Verbreiterte Trittkanten oben auf dem Blatt helfen beim kräftigen Einstechen in den Boden. Der Stiel darf auf keinem Fall aus Fichte oder ähnlichem Holz bestehen, sondern aus gutem Eschenholz oder auch Buche. Am praktischten ist dann noch der T-Griff, und nicht zuletzt sollte der Stahl und das Holz gut und stabil verbunden sein. Manchmal lohnt es ich ein kleineres Spatenblatt zu wählen, da man damit bei dichtem schweren Boden besser arbeiten kann.
Ein weiteres bewährtes Werkzeug ist die Grabe- oder Doppelgrabegabel. Sie wird verwendet, wenn der boden ohne Umgraben gelockert werden soll. Die Gabel besitzt vier flachgeschmiedete Zinken, die man einfach im Boden hin und herbewegt.  Die Doppelgrabegabel besitzt die dreifache Breite und eignet sich für große Flächen besser.
Der Sauzahn ist eher ein Art Hacke mit nur einem Zinken. Er wird wie beim Pflug durch den Boden gezogen. Das Werkzeug eignet sich am besten für ensten Raum, z.Bsp. in Gemüsebeeten zwischen den Pflanzreihen.
Unerläßlich für sehr schwere Böden sind Kreuz- und Rodehacke, sowie der Karst für steinige Böden. Diese Hackenart hat zwei recht stabile Zinken, die auch dort noch arbeiten können, wo der sauzahn aufgibt.
Außerdem gibt es in der Hackenfamilie noch den Krail. Dies ist eine zweiteilige Hacke, deren Zinken um 90Grad abgeknickt sind, meist handelt es sich um drei bis vier Zinken. Dann noch den Grubber, manche kennen ihn auch unter den Namen Kultivator und den sogenannten Rollkrümler.
Bevor die Gartengeräte überwintert werden, müssen sie gründlich gesäubert werden. Hat man Geräte, deren Metallteile nicht aus Edelstahl bestehen, so muss man sie nach der Reinigung mit einem biologisch abbaubaren Öl einreiben.

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