Die eigene Champignonzucht

Die Gartenzucht von Champignons zu Hause

Der wohl bekannteste, beliebteste und im Handel am häuftigsten vertretene Pilz ist der Champignon, tatsächlich ist er wirklich der weltweit verbreitetste Kulturpilz. Man findet ihn praktisch überall, auf Wiesen, in Wäldern, am Wegesrand……Ein naher Verwandter des Champignons ist der Stadt- oder Straßenchampignon, er kommt etwas „stämmiger“ daher und kann schlichtweg überall wachsen. Vor allem im südlichen Europa ist er weit verbreitet, da er resistenter gegen Krankheit ist und die Wärme liebt. Übrigens dürfte der Egerling oder Steinchampignon oder auch Brauner Champignon mit dem sehr intensiven Aroma die Urform des Schwammerls sein.
Das Aussehen ist wahrscheinlich jedermann bekannt, sie sind kurz gesagt, weiß, rundlich mit glatter Kappe mit Lamellen. Sein Aroma ist angenehm mild, bei frischem Champignons noch sehr fein, dann aber im „Alter“ sehr intensiv.

Vorsicht vor unbekannten Pilzen im Freien

Leider gibt es beim Champignon im Freien nicht sehr viele Erntewellen, im Normalfall eine, höchstens zwei und zwar mitten im Sommer, im Juli, beginnend bis in den Oktober hinein, anders, wenn man die Pilze auf Mistkompost setzt, dann erhält man bis zu fünf Erntewellen. Hier ist auch ein ganzjähriger Anbau möglich. Gewarnt werden soll hier ausdrücklich vor dem mit nach Hause nehmen von wilden Chapignons, man kann sie sehr leicht mit dem giftigen, tödlichen Knollenblätterpilz verwechseln. Unterscheiden kann man nur, indem man ein paar Tage wartet und nachsieht, ob sich die Lamellen rosa verfärben. Bleiben sie weiß, sollte man unbedingt die Hände davon lassen.
Die beste Zuchtmethode ist beim Champignon ohne Frage das Fertigsubstrat im Haus, gleich gefolgt vom Mistkompost im Freien.