Wissenswertes zu Wassergärten

Kleine Geschichte des Wassergartens

Wasser spielt eine wichtige Rolle im Garten. Wie wohl jeder weiß, gibt es ohne das kühle Nass kein Leben bei den Pflanzen und Tieren. Angefangen vom Gießwasser bis hin zum gurgelnden Bachlauf, der eine ganze Fläche mit Feuchtigkeit versorgen kann. Als Element zur Garten-Gestaltung hat Wasser wohl die wichtigste Bedeutung im Grün.
In jeder Stilepoche hatten die Wassergestaltung und das Spielen mit Wasserläufen eine andere Bedeutung, z.Bsp. war bei den Persischen Gärten die vordringlichste Aufgabe die Kühlung des Garten. Es gibt aber eine Vielzahl von Verwendungszwecken, angefangen von dem nur durch Kies oder Stein angedeuteten Wasser bei japanischen Gärten bis hin zu richtigen Wasserkaskaden und wahren Wasserfällenvor allem in der englischen Gartengestaltung.
Was genau war also ein Wassergarten im Laufe der Geschichte,nur kleine Springbrunnen, lustige Wasserspiele, natürliche Seen oder einfach Teiche für Fische?
In den letzten Jahren konnte man wieder gesteigertes Interesse am Waser im Garten feststellen. Dies kann an der zunehmenden Hitze auch in europäischen Gärten liegen oder auch einfach daran, dass es mittlerweile vielfältige technische Methoden bei Wasserspielen auch für Laiengärtner gibt. Man sieht dabei, dass vor allem wieder tradionelle Gartenkunst mit Wasser an Einfluss gewinnt. gut zu sehen bei langsam vor sich hintröpfelnden Wassertrögen, Bambusrinnen oder den sogenannten Infinity Pools.
Vergessen darf man dabei nicht, dass Wasser heute auch eine große politische Bedeutung hat. In vielen Region der Erde ist es knapp und mancherorts gibt es monate- oder jahrelang gar kein Wasser. So wird wahrscheinlich der Weg, Wasser genau dort zu nutzen, wo es nötig ist, immer mehr an Bedeutung gewinne.
Beispiele für herausragende Wassergärten:

Gartenreich Wörlitz-Dessau, Sachsen-Anhalt, Dtl.
Stourhead, Wilthire, England
Isola Bella, Italien
Hanbury Gärten, Italien, nahe Cote d´Azur
Nishat Bagh, Indien
Peterhof, Russland


Gärten in anderen Kulturen – der Islam

Der islamische Wassergarten

Islamische Gärten existierten laut Überlieferung schon vor den Zeiten des Propheten Mohammed. Sie waren in Persien und Indien bis hin zu Spanien zu finden.
Ursprung dieses Gartentyps ist der klassische persische Garten und dieser ist völlig verschieden von den uns bekannten japanischen Wassergärten. Im Gegensatz zu der geschwungenen Formenvielfalt setzt der persische Wassergarten konsequent auf gerade Linien und auf leuchtende Farben der Pflanzen.
Grundsätzlich gibt es natürlich Gemeinsamkeiten bei den beiden Gartenkonzepten. So wurden durch den Einsatz von exotischen Pflanzen und teilweise wilden Tieren in richtigen Wildparks die jeweilige Macht der Herrscher oder Gartenbesitzer demonstriert. Ein Statussymbol würde man heutzutage sagen. Wasser spielte eine sehr wichtige Rolle dabei. Vor allem im trocknen Indien oder Persien war das kühle Nass ein Symbol für Reichtum. Persische Herrscher leiteten schon im 6.Jh. Wasser mit Aquädukten aus den Bergen. Bei späteren Ausgrabungen fand man noch intakte Wasserleitungen aus Kalkstein, alle im klassischen Muster von persichen Gärten angeordnet.
Dieses Muster wird Chahar Bagh(Viertelmuster)genannt, was soviel bedeutet wie vier Gärten. In der Mitte der Wasserzuleitungen und -zuflüssen befand sich eine kleine Terrasse, dort liesen es sich die hohen Herrschaften gut gehen, umgeben vom kühlen und gurgelnden Nass. Dazu gab es noch die berühmten Gartenteppiche, in denen die Viertel-Musster oft mit Blumen oder Tierdarstellungen, dargestellt mit goldenen und seidenen Fäden, abgebildet werden. Einer davon ist überaus berühmt, nämlich der „Frühling von Khosrow“, entstanden im 6.Jhd. und leider wenig später wieder zerstört. Später übernahmen muslimische Eroberer das Muster Chahar Bagh auch für die übrigen islamischen Gärten. Diese breiteten sich immer weiter über Indien nach Westen und bis nach Nordafrika aus, selbst bis in die Missionsgärten von Amerikas Südwesten.
Grundsätzlich ist der islamische Garten relativ klein, da man gewöhnlich auf einem Gebiet immer gleich mehrere Anlagen konzipierte. Da die meisten Gärten direkt in Wüstengebieten oder sehr trockenen Gegenden angelegt wurden, war der Aufwand Wasser dorthin zu bringen enorm. Brunnen und fliessendes Wasser verliehen den islamischen Gärten durch die Kostbarkeit des Materials aussergewöhnliche Bedeutung. Auf nahegelegenen Hügeln wurden Wassertanks gestellt, die auch den nötigen Druck für die Springbrunnen brachten. Und es gab noch mehr ausgekügelten Wassersysteme. Im Garten von Bahg-e Fin(Iran) war das zentrale Becken sogar mit türkisen Kacheln,wie heutige Swimmingpooles belegt.
Dieser überaus strenge Stil der Gärten beeinflusste auch die mittelalterlichen Kreuzgänge und die symmetrischen Gärten des 17.Jhd. Heute haben sich in Spanien die meisten islamischen Gärten erhalten, in ihrem Ursprungsland haben sie leider sehr gelitten.


Wie finde ich Erdstrahlen und Wasseradern im Garten?

So finden Sie eine Wasserader

Viele Gartenbesitzer haben den Wunsch einen Gartenbrunnen in ihrem Garten zu haben. Aber wie findet man eine Wasserader im Garten? Streng wissenschaftlich gesehen nützt ein Rutengänger oder Wünschelrutengänger nichts. Die Wissenschaft betrachtet die Erfolge der Rutengaenger als Zufälle. Auch gibt es bisher keine wissenschaftliche Belege für eine Gesundheitsgefährdung durch Erdstrahlen.

Anhänger der Radiästhesie kennen Strahlensucher und Strahlenflüchtlinge. Die Strahlensucher halten sich in der Nähe von Erdstrahlen und Wasseradern auf. Das sind nach deren Vorstellung Pferde, Schweine und Ziegen, bei Pflanzen z.B. der Apfelbaum, Gurke oder Sonnenblumen.

Strahlenflüchtlinge sind nach dieser Lehre Ameisen, Eulen und Katzen sowie Brennnessel oder Weide.

Aber was machen Sie jetzt, um zu ermitteln ob es eine Wasserader in Ihrem Garten gibt? Fragen Sie mal in der Nachbarschaft nach. Meist gibt es schon einen Brunnen oder ältere Bewohner wissen von einer verschütteten Quelle. Aber auch die örtlichen Wasserwerke wissen unter Umständen ob es ein Wasseradernnetz in Ihrem Garten geben kann.

Ob Ihnen ein Rutengaenger die Probebohrung ersparen kann, ist schwer zu sagen. Meist liegen Wasseradern in einer Tiefe bis max. sieben Metern.

Für das bohren eines Gartenbrunnens gibt es auch Mietbohrgeräte. Diese können Tageweise gemietet werden. Wer sich die Bedienung des Gerätes nicht zutraut, kann auch einen Fachbetrieb für Gartenbrunnen beauftragen.

Mehr zu: Schwimmteich planen


Quellstein-Brunnen im Garten planen

Quellsteine oder Sprudelsteine im Garten

Ein Quellstein ist meist ein Findling oder Granitstein, der durch eine Bohrung und einer Wasserpumpe zum Quellstein wird. Quellsteine bringen Bewegung in den Garten und verbreiten eine beruhigende Wasserbewegung. Quellstein oder auch Sprudelstein benannt werden oft im Feng-Shui Garten eingesetzt. Unterhalb des Strudelstein benötigen Sie eine Art Wasserbecken mit Auffangbereich. Es kann auch eine Mulde mit Teichfolie hergestellt werden. In der tiefsten Stelle wird die Wasserpumpe eingesetzt.


Neben einem aufwändigen Transport eines Findlings und der Bohrung durch einen Steinmetz gibt es wie immer auch eine Alternative. Das Wasserspiel oder auch ein Wasserspeier. Ein Beipiel für ein Wasserspiel finden Sie unten auf dem Foto.

 

Wasserspiel als Muschel

Wasserspiel als Muschel

 

Auch Wasserspeier lassen sich wesentlicher handhaben und montieren als ein Quellstein. Ein weiterer Vorteil eines Wasserspeiers liegt darin, dass Sauerstoff in den Gartnteich transportiert wird. Auch die Vermoosung ist bei Wasserspielen und Wasserspuckern geringer als beim Quellstein. Je langsamer die Fliessgeschwindigkeit des Wassers, desto mehr Mossbildung.

Weitere Infos zu diesen Themen: Schwimmteich KostenTeichpumpenWasserspeier montieren


Algen und Algenbefall im Gartenteich

Lösungen für den Algenbefall

100 000 Algenarten gibt es und wahrscheinlich auch ein paar davon in jedem Gartenteich. Meist kann man sie mit bloßem Auge gar nicht erkennen, ein paar dieser grünen Schlingel sind es aber nur, die zu Algenbefall führen.
Grundsätzlich braucht Teichwasser als Oberflächenwasser aber Algen, sie verantworten die Sauerstoffproduktion durch das Chlorophyll ihres Grüns. Vermehren sie sich unkontrolliert, dann zeigt das auch, dass mit dem Gleichgewicht der Stoffe im Wasser und dem Selbstreinigungs-mechanismus etwas im Argen liegt, das biologische System des Teiches ist aus dem Gleichgewicht. Die meisten Gärtner mit Teich kennen das Problem, man kann der Ausbreitung der Algen aber wirksam entgegenwirken. Die größten „Übeltäter“ sind im Allgemeinen Blau-, Grün- und Kieselalgen. Vor allem die Blaualge ist die nervigste Algenart. Sie bestehen aus unangenehmen und vor allem unangenehm riechenden dunklen, schleimigen Belägen auf allem was sich im Teich befindet. Sie ist übrigens einer der ältesten Organismen auf der Erde.
Eine superschnelle Vermehrung macht ihre Bekämpfung nicht gerade einfach. Tritt sie auf, dann zeigt es, dass der Teich einen hohen Wert an Stickstoff und Phosphor hat. Beim Absterben vergiften die Restteile alle Teichlebewesen. Zur Bekämpfung hilft nur eine Radikalkur.
Die zweite unangenehme Alge ist die Grünalge, eine Schwebealge, Sie verwandelt den Teich quasi in grüne Brühe, danach kann man eigentlich nichts mehr darin erkennen. Dies ist übrigens die berühmt-berüchtigte Algenblüte, Sonnenlicht und steigende Wassertemperatur aktivieren sie, gemeinsam mit den im Teichwasser gelästen Nährstoffen. Sind sie verbraucht verschwindet auch die Alge. Zu den Grünalgen gehören auch Fadenalgen, die man mit einem Stöckchen aus dem Wasser heben kann, wenn man darauf achtet, dass sie ganz aus dem Wasser gezogen werden und kein abgebrochener Teil drinnen bleibt und weiterwächst. Die Fadenalgen müssen auf jeden Fall entfernt werden, sonst ersticken sie den Teich mit Wachstum. Ein Trost – sind Fadenalgen im Teich hat das Wasser eine gute Qualität. Auch Kieselalgen sind Schwebealgen, für sie gilt ähnliches wie für die Grünalgen. All diese Algen stellen im Teich eigentlich kein Problem dar, wenn sie im normalen Mass auftreten. Wenn sie aber bekämpft werden sollen, muss auch die Ursachen beseitigen, sonst helfen alle Mühen nichts. Es gibt recht viele Bekämpfungsmöglichkeiten, so das Filtern des Wassers oder mit Hilfe von UV-Strahlung. Ein paar Sachen kann man aber schon beachten, um den Algenbefall zu mindern: den Teich großzügig bepflanzen, dabei Unterwasserpflanzen einsetzen, verschiedene Wassertiefen legen, in der Umgebung des Teiches nicht düngen, keine Fische in kleinen Teichen, Algenentfernung per Hand, Frischwasserzufuhr bei Hitze, einen Zu- und Ablauf einbauen oder auf ausreichend Sauerstoff achten.


Wasserelemente für den Garten

Freistehende Wasser Elemente

Es gibt Vogelbäder, Holzfässer oder künstlerisch gestaltete Behälter und Schalen. Das alles versteht man, mit Wasser gefüllt und in den Garten gestellt, als freistehende Wasserelemente.


Sie sind eine schöne Gartendekoration und dienen gleichzeitig als Vogelbad oder Entspannungselement. Eines haben diese Gefäße allerdings gemeinsam, sie sollten schon wasserdicht und frostfest sein, denn wer will schon jeden Winter seine großen Gartenobjekte in den Keller oder Wintergarten schleppen. Als Stellplatz bieten sich vor allem Terrassen, der Steingarten oder der Rand eines Teiches an. Dies bietet einen besonderen Reiz, kann man doch eventuell einen kleinen Wasserspucker montieren, der seinen Wasserstrahl vom Wassergefäß in den Gartenteich plätschern läßt. Ohne Wasserpumpe oder Springbrunnen ist die Installation ja denkbar einfach, einzig sollte man vielleicht bedenken, dass das Wasserelement bei Regen überlaufen kann und eine Art Drainage einrichten. Die meisten Gartenfreaks jedoch stört es kaum, wenn mal Wasser überläuft. Fässer oder andere Holzgefäße sollte man auf jeden Fall mit schwarzer Folie auskleiden oder einen Dichtungsanstrich vornehmen. Wenn man eine kleine Umlaufpumpe installieren möchten, muss natürlich darauf geachtet werden, dass der Wasserspiegel hoch genug ist und die Pumpe vor jedem Winter aus dem Wasser genommen und eingelagert wird.  Ein wichtiger Punkt jedoch ist eine regelmäßige Reinigung der Gefäße, mindestens jedoch im Sommer, denn solche Wasserstellen sind natürlich auch beliebte Anziehungspunkte für die Mückenlarven. Am besten während dieser Zeit das Wasser regelmäßig erneuern und das Gefäß putzen. Bepflanzen sollte man so ein Element, wenn überhaupt, äußerst sparsam werden. Wird das „Wasserbeet“ zu üppig, können die Wurzeln der Pflanzen ohne Probleme jeden Topf sprengen, wenn sie keinen Platz mehr für sich finden. Ist der Wasserbehälter groß genug, kann man auch einen Pflanzkorb darin versenken. Einen solchen Korb in der passenden Größe nehmen und mit einem feinen Plastiknetz auslegen(keinen Sack), dann wird Lehmerde eingefüllt. Die gewünschte Pflanze in den Korb setzen und mit Pflanzenerde(möglichst auf Lehmbasis) auffüllen und andrücken. Zum Schluss Kies auffüllen, damit wird zum einem verhindert, dass das die Erde weggeschwemmt wird und es sieht auch noch gut aus. Den bepflanzten Korb in das Wasserelement setzten.

Wasserelemente Vogelbad & Co

Freistehende Wasserelemente und Wasserstellen

Es gibt Vogelbäder, Holzfässer oder künstlerisch gestaltete Behälter und Schalen. Das alles versteht man, mit Wasser gefüllt und in den Garten gestellt, als freistehende Wasserelemente.
Sie sind eine schöne Gartendekoration und dienen gleichzeitig als Vogelbad oder Entspannungselement. Eines haben diese Gefäße allerdings gemeinsam, sie sollten schon wasserdicht und frostfest sein, denn wer will schon jeden Winter seine großen Gartenobjekte in den Keller oder Wintergarten schleppen. Als Stellplatz bieten sich vor allem Terrassen, der Steingarten oder der Rand eines Teiches an. Dies bietet einen besonderen Reiz, kann man doch eventuell einen kleinen Wasserspucker montieren, der seinen Wasserstrahl vom Wassergefäß in den Gartenteich plätschern läßt. Ohne Wasserpumpe oder Springbrunnen ist die Installation ja denkbar einfach, einzig sollte man vielleicht bedenken, dass das Wasserelement bei Regen überlaufen kann und eine Art Drainage einrichten. Die meisten Gartenfreaks jedoch stört es kaum, wenn mal Wasser überläuft. Fässer oder andere Holzgefäße sollte man auf jeden Fall mit schwarzer Folie auskleiden oder einen Dichtungsanstrich vornehmen. Wenn man eine kleine Umlaufpumpe installieren möchten, muss natürlich darauf geachtet werden, dass der Wasserspiegel hoch genug ist und die Pumpe vor jedem Winter aus dem Wasser genommen und eingelagert wird.  Ein wichtiger Punkt jedoch ist eine regelmäßige Reinigung der Gefäße, mindestens jedoch im Sommer, denn solche Wasserstellen sind natürlich auch beliebte Anziehungspunkte für die Mückenlarven. Am besten während dieser Zeit das Wasser regelmäßig erneuern und das Gefäß putzen. Bepflanzen sollte man so ein Element, wenn überhaupt, äußerst sparsam werden. Wird das „Wasserbeet“ zu üppig, können die Wurzeln der Pflanzen ohne Probleme jeden Topf sprengen, wenn sie keinen Platz mehr für sich finden. Ist der Wasserbehälter groß genug, kann man auch einen Pflanzkorb darin versenken. Einen solchen Korb in der passenden Größe nehmen und mit einem feinen Plastiknetz auslegen(keinen Sack), dann wird Lehmerde eingefüllt. Die gewünschte Pflanze in den Korb setzen und mit Pflanzenerde(möglichst auf Lehmbasis) auffüllen und andrücken. Zum Schluss Kies auffüllen, damit wird zum einem verhindert, dass das die Erde weggeschwemmt wird und es sieht auch noch gut aus. Den bepflanzten Korb in das Wasserelement setzten.
Text:AH/FiW

Vogelbad

Vogelbad

Teich im Holzfass

Teich im Holzfass

Gartenmasken und Wasserspeier finden Sie bei

Atelierwenzel.de   in München. Telefon 089-18970249

Auf der Internetseite finden Sie Gartenobjekte aus der eigenen Werkstatt in limitierter Auflage. Die Inhaberin fertigt alle Objekte selbst in frostfestem Steinguss.