Äquartorialsonnenuhren – die besondere Gartensonnenuhr

Welche Sonnenuhren für den Garten gibt es ?

Wer hat es nicht schon gehört oder selbst gedacht, wenn er vor einer Sonnenuhr steht, …“die geht nicht richtig, sie stimmt ja gar nicht……! Doch so komisch sich dies anhört, wenn die Uhren offensichtlich, nach unserer MEZ, falsch gehen, stimmt die Uhrzeit bei der Sonnenuhr. Wie der Name schon sagt, zeigt eine Sonnenuhr die Sonnenzeit an, die eigentliche Ortszeit, die sich am Stand der Sonne ablesen lässt. Man nennt das „Wahre Ortszeit(WOZ)“. Diese jeweilige Zeit ist immer nur den Orten mit dem gleichen Breitengrad gemeinsam.
In München z.Bsp. ist dann Mittag, der wahre Mittagspunkt, wenn die Sonne direkt im Süden steht. Man nennt das auch, die Sonne kulminiert. Dann heißt dies aber auch, daß zur gleichen Zeit z.Bsp in Berlin noch nicht oder nicht mehr Mittag ist. Beide Städte liegen auf verschiedenen Breitengraden.
Während des ganzen Jahres kann diese Differenz zur Mitteleuropäischen Zeit sich gehörig vergrößern, allerdings beträgt sie in manchen Wochen auch wirklich vernächlässigbare Minuten. Witzig ist, dass bei manchen Städten sich die Sonnenzeit schon  vom einem Ende zum anderen Ende unterscheidet.
Bei festen Sonnenuhren, vor allem bei den Wanduhren muss man auch auf jeden Fall noch die Sommerzeit mit einrechnen. Je nachdem wie die Uhr eingestellt ist, hat man eine Stunde voraus oder zurück.
Doch bei allen diesen Dingen sollte man bedenken, dass es auch wunderbar ist, seine eigene ganz persönliche Uhrzeit im Garten oder an der Hauswand zu haben.

Eine Auswahl an Garten-Sonnenuhren uns unserer eigenen Werkstatt finden Sie hier bei uns. Schauen Sie einfach vorbei.

Äquatorialsonnenuhren

Diese Uhrenart ist die wohl einfachste Sonnenuhrsorte. Grundsätzlich besteht sie aus einem Zifferblatt, dass genau parallel zum sogenannten Himmelsäquator ausgerichtet ist.
Dies ist quasi eine gedachte Verlängerung des Erdäquators in den Himmel, den man sich als Fläche vorstellen kann. Senkrecht zum Zifferblatt steht der Schattenstab, der Gnomon. Er zeigt in Richtung des Nordpols. Die Sonnenuhr wird im Winkel des jeweiligen Breitengrades aufgestellt. Interessant ist dabei noch, dass im Sommerhalbjahr die Zeit auf dem oberen Teil des Zifferblattes abzulesen ist, im Winterhalbjahr auf dem unteren. Man entgeht diesem, indem man die Sonnenuhr einfach „nachdreht“, so dass die Zeit immer unten oder oben abzulesen ist. Ganz wie man es gerne hätte.
Eine weitere Besonderheit ist, dass an den Tagen des sogenannten Äquinoktikums, keine Anzeige auf der Uhr möglich ist, da die Sonne direkt auf die Kante des Zifferblatts scheint.
Das Äquinoktikum heißt auch noch TagundNachtgleiche und es gibt derer zwei pro Jahr, nämlich den 21.3. und 23.9, also Frühlings- und Herbstbeginn.
Die Stundeneinteilung bei der Äquatorialuhr ist recht einfach und braucht nicht berechnet zu werden. Die Abstände sind immer gleich und betragen 15Grad des Kreises. Das heißt konkret, dass pro Stunde der Schatten im Winkel von 15Grad wandert, ebenso einfach ist die Eintragung von Halbstunden, wenn die Sonnenuhrgröße dies zuläßt.
Beschienen wird die Äquatorialsonnenuhr von 5h morgens bis 21h abends, je nach Jahreszeit.
Werden die Stundeneinteilungen mit Ziffern versehen, sollte man darauf achten, dass dabei der Schatten im Uhrzeigersinn wandert.

Wo erfahre ich mehr über Sonnenuhren?

Literatur zum Thema Sonnenuhren

Sie möchte mehr zu Sonnenuhren  und Garten Sonnenuhren erfahren und wollen sich in die Welt der Sonnenuhr begeben?

Hier finden Sie Literatur zum Thema Sonnenuhren:

Das Buch von Arnold Zenkert ” Faszination Sonnenuhr” wird inclusive einer CD geliefert und ist umfangreich. Das Thema Sonnenuhren, Funktionsweise und der Bau einer Sonnenuhr wird darin sehr verständlich beschrieben.

Das zweite Buch, dass sich mit dem Thema Sonnenuhren beschäftigt heißt: ” Die Sonnenuhr und ihre Theorie” von Jörg Meyer. Auch diese Buch ist für ein ausführlicheres Studium bestens geeeignet.

Wenn Sie aber einfach eine Sonnenuhr kaufen möchten ums sie zu verschenken finden Sie hier Sonnenuhren aus Stein. Wenn Sie Fragen zu den hier auf der Seite abgebildeten Sonnenuhren haben, kontaktieren Sie uns per Kontaktformular.

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Die Sonnenuhr in der Architektur

Sonnenuhren im alten Rom

Wie in einer Februarausgabe der Süddeutschen Zeitung zu erfahren ist, stellt man sich anscheinend in bestimmten Archäologenkreisen die Frage, ob das am besten erhaltene Bauwerk der Römischen Zeit, nämlich das Pantheon in der italienischen Hauptstadt, als eine überdimensionale Sonnenuhr konzipiert worden ist. Der Name Pantheon leitet sich vom griechischen “theos für Gott und “pan” für alles ab. Das Bauwerk wurde ca.128 nach Christus fertiggestellt und diente hauptsächlich dem jeweiligen Kaiser als Gebetsstätte, doch nun erfährt der Leser, soll es noch eine ganz andere Bedeutung gehabt haben…Zeitanzeige mittels einer Sonnenuhr nämlich. In der Mitte der riesigen Kuppel befindet sich ein Loch, durch das das Tageslicht in den Innenraum des Tempels fällt. Nun vertritt ein bekannter Archäologe, ein Spezialist für Zeitmessung in der Antike, also die These, dass durch die Sonneneinstrahlung des vorgenannten Loches, der Innenraum wie eine Sonnenuhr funktioniert.
Da die Sonne im Winter sehr niedrig am Himmel steht, erreicht das durch das Loch scheinende Licht nur das Innere der Kuppel, im Sommer jedoch fällt es bis auf den Boden. Nun wurde desweiteren beobachtet, dass zur Zeit des Äquinoktikums, bei uns am 23.März und am 23. September die Sonnenstrahlen genau auf die Grenze zwischen Kuppel und Wand fällt. So oder so ähnlich kann man das auch bei manchen Sonnenuhren beobachten. Bei einer Äquatorialsonnenuhr z.Bsp. scheint die Sonne jeweils an den beiden Tagen genau auf die Kante des Zifferblattes und es ergibt sich keine Zeitangabe. Diese zwei Termine, auch Tag und Nachtgleiche genannt, sind bei uns auch als Frühlings- und Herbstbeginn bekannt. Dann geht die Sonne genau im Osten auf und im Westen unter.
Der Archäologe weist darauf hin, dass die Römer ausgehöhlte Halbkugeln mit Loch als Sonnenuhr verwendet haben, vor allem um die Jahreszeiten anzuzeigen. Seiner Meinung nach deutet dies direkt auf den Zweck des Pantheon. Kollegen sind eher skeptisch, für sie besteht die Möglichkeit, dass als Nebenzweck eventuell eine Sonnenuhr existieren könnte, der Hauptgrund für dessen Bau sei es allerdings nicht. Text Gartenfee

Aufstellung von Sonnenuhren

Sonnenuhren, auf der Suche nach dem Nordpol

Viele Leute sind der Meinung, Sonnenuhren im Garten funktionieren grundsätzlich “irgenwie mit dem Süden, im Süden, nach Süden usw.” Da die Uhren beim Aufstellen an der Nord-Süd-Richtung orientiert werden, mag dies stimmen, doch sehr viel wichtiger ist für die allermeisten örtlichen Zeitmesser der Nordpol. Denn in diese Richtung soll der Schattenwerfer, ob Stab oder Winkel, zeigen. Das wiederum heißt, wenn Sie eine Sonnenuhr kaufen und auf einen Südhang legen wollen, werden Sie Probleme mit der Zeitmessung haben. Es ist also wichtig, dass man weiß, wo genau Norden ist und wie man den Nordpol findet. Den meisten Menschen fällt dabei natürlich der Magnetkompass ein. Mit ihm kann man eigentlich sowohl im Hellen als auch im Dunklen arbeiten, unabhängig von der Tageszeit und wie das Wetter ist. Sie sollten dabei aber nicht unbedingt Dinge aus Eisen neben sich liegen haben, das würde Ihr Ergebnis verfälschen. Also ein recht einfaches Instrument der Nordpolbestimmung. Aber…..der Kompass zeigt nur den magnetischen Nordpol an und dieser stimmt nicht mit dem geographischen überein. Zwischen diesen beiden besteht eine kleine Differenz, der Unterschied ist jedoch recht klein, verändert sich ständig und ist vom jeweiligen Standort abhängig. Für Besitzer einer Sonnenuhr, die sie hauptsächlich zum Schmuck oder zur Dekoration aufstellen, ist das eigentlich vernachlässigbar. Wer es jedoch genauer haben will, sollte eine andere Methode der Nordpolbestimmung anwenden. Dabei gibt es entweder die Möglichkeit eines Solarkompasses oder eines Sonnenwegweisers. Bei beiden Instrumenten ist die Ortszeit wichtig, erst wenn man sie errechnet oder umgerechnet hat, kann man die Nord-Süd-Richtung und damit auch den geographischen Nordpol bestimmen. Anleitung zum Herstellen dieser beiden Instrumente(Ausschneiden!) finden Sie im Buch “Sonnenuhren zum Ausschneiden” von Gerald Jenkins und Magdalen Bear, 1997 im W.Ludwig Buchverlag des Südwest Verlags erschienen, ISBN 3-7787-3615-9

Gartensonnenuhren aus Stein finden Sie bei Andrea Wenzel, Telefon: 089-18970249, fordern Sie den E-Katalog kostenlos per Email an unter info(at)atelierwenzel.de

Sonnenuhren im Garten und in Parks

Wann passt eine Sonnenuhr in meinen Garten?

Wenn man Menschen querbeet befragen würde, ob sie wissen, was denn eine Sonnenuhr ist und wie sie aussieht, kann man davon ausgehen, dass der Großteil der Befragten sich an “irgendein Dreieck auf einer runden Scheibe” erinnert. So, oder leicht varierend, hören sich die Erklärungen an. Und genau diese Merkmale beschreiben im weitesten Sinne die Horizontalsonnenuhr. Sie ist wahrscheinlich die bekannteste Vertreterin der ungewöhnlichen Zeitmesser und funktioniert, im Gegensatz zu anderen Sonnenuhrarten, das ganze Jahr über.

Wie schon ihr Name aussagt, befindet sie sich in der Horizontalen, d.h. diese Sonnenuhr liegt eben auf ihrem Standort auf, auf einer kleinen Säule, der Gartenmauer, im Beet oder einem Baumstamm. Dazu kommt das für viele so charakteristische Detail, das sich den Menschen einprägt, der dreieckige Schattenwerfer.

Meist aus Messing oder Eisen ist der Gnomon, wie man ihn auch nennt, eigentlich ein Winkel. Jeder Ort auf der Erde liegt auf einem bestimmten Breitengrad, Berlin beispielsweise auf 52,5 Grad oder Dresden auf 51,1 oder als recht südlich gelegener Ort, Freiburg im Breisgau auf genau 48Grad. Und eben genau diese Breitengrade hat der Schattenwerfer der Horizontalsonnenuhr jeweils als Winkel.

Also, drei einfache Merkmale , nämlich horizontale Lage, Schattenwinkel in der jeweiligen geogrophischen Breite geneigt und die Uhr in Nord-Süd-Richtung ausgerichtet und schon hat man seine eigene örtliche Uhrzeit, ein kleiner Luxus.

Damit komme ich zu dem eigentlichen Grund über die Horizontalsonnenuhren zu berichten, sie lassen sich nämlich relativ einfach und problemlos im Garten pflanzen, ja, richtig gelesen, man kann diese Uhren quasi als Beet im eigenen Garten anlegen.

Meist werden diese “lebenden” Gartensonnenuhren als eingefasstes Vierreck(sehr selten auch als Rondell)ge-und bepflanzt. Die örtlichen Stundenpunkte können kleine Buchsbäumchen oder Stauden sein, auch blühende Pflanzen, allerdings muss dann eventuell in Wintermonaten und auch noch im Frühling umgepflanzt werden. Zu empfehlen ist auch das Anlegen der Linien, die vom Stundenpunkt als Stundenlinie zum sogenannten Fusspunkt des Schattenwerfers führen. Eine schöne Idee stammt aus einem Privatgarten, dort wurden alle Linien und Punkte als kleine Rasenstücke auf Kies gemacht. Bei der Gestaltung des Gnomons gibt’s nicht immer gleich die richtige Lösung, aber es gibt vielfältige Material- und Gestaltungsmöglichkeiten, und sollte einem so gar nichts einfallen, dann nimmt man eine Stange oder Holzpfahl und befestigt ihn im entsprechenden Winkel. Das ist zwar nicht gerade der gestalterische Höhepunkt, aber bis man dann eine bessere Idee hat, tut es diese Variante auch. Ein wirklich schönes Beispiel einer solchen Sonnenuhr-Anpflanzung kann man in einen der Hesperiden-Gärten im bayerisch-fränkischen Nürnberg, im Stadtteil St.Johannis, bewundern und in Diez in Rheinland-Pfalz befindet sich eine ganz außergewöhnliche Gestaltung mit Steinen in den Lahnanlagen.

Sonnenuhr im Garten
Sonnenuhr im Garten

Solche und andere Modelle von Sonnenuhren fertigt Andrea Wenzel aus München. Telefon: 089-18970249.

Der Versand erfolgt per Paket.

Grösse hier ca. 50 cm

Email:info(at)AtelierWenzel.de