Rosenpflege und Rosenkrankheiten

Rosenmehltau und was kann man dagegen tun?

Ein großes Thema bei Rosen ist immer der Befall von Läusen und Pilzen. Bei guter Pflege bleiben sie entweder ganz fern oder verschwinden. Typisch sind Blattläuse, Rosenkäfer und Sägewespen, dazu Sternrußtau, Rost und Mehltau.
Dazu muss man wissen, sämtliche Pilzerkrankungen sind zwar nicht besonders anschaulich, aber sie bringen eine gut angewachsene Pflanze nicht um. Außerdem braucht es sich nicht um einen Dauerzustand zu handeln. Ist die Rose in einem Jahr von Mehltau bedeckt, muss das im nächsten Jahr und bei etwas Pflege nicht mehr so sein. Man kann auch bei erfahrenen Rosenhändlern und Züchtern nachfragen, welche Rosensorte für welche Region am besten geeignet ist, das hilft immer enorm. Man kann sich bei Rosengesellschaften und Gartenbauvereine auch immer über neueste Erkenntnisse und Züchtungen erkundigen.
Vorbeugen kann man durch verschiedene Mittel. Wenn man auch mit chemischen Mittel sehr, sehr sparsam umgehen sollte, sind doch alle zugelassenen Mittel unbedenklich. Es gibt dazu Regeln, so sollte man Fungizide wählen, die Infektionen verhindern und man sollte es so früh wie möglich einsetzen. Vorbeugend vor dem Knospenaustrieb und einen Monat später, hilft das Mittel wirksamen als bei Befall ausgebracht. Sollte man doch während der Blütezeit spritzen, dann immer nur abends wg. der Bienen, nicht bei Sonne und Wind, und nur bei trockenen Blättern. Man kann auch sogenannte Nützlinge kaufen und auf den Sträuchern ausbringen.
Ein besonders hartnäckiger Besucher der Rosen ist die Blattlaus, meist zielstrebig nach zarten Trieben suchend. Sie können keine angewachsene Rose zerstören, verkrüppeln aber die Knospen. Außerdem entsteht durch den ausgeschiedenen Honigtau der Russtau. Geringen Befall sollte man mit der Hand abstreifen, großen Befall mit Blattlaussprays bekämpfen. Dann gibts noch häufig den häßlichen Mehltau, dabei unterscheidet man den falschen und den echten Mehltau. Ältere Blätter sind meistens resistent. Diese Krankheit wird durch Wind übertragen, der die Sporen heranweht und verteilt. Begünstigt wird bei Befall die Entwicklung durch Trockenheit im Wurzelbereich und kühl-feuchtem Wetter. Dabei besonders gefährdet sind Kletterrosen. Meistens muss man Spritzmittel einsetzen.
Ein weniger bekannter Rosenschädling ist die Thripse, ein kleines, schmales Insekt, das vom Wind übertragen wird und besonders helle, weiße, rosa oder hellgelbe Rosen zu lieben scheint. Eine Bekämpfung ist schwierig, da die natürlichen Feinde begrenzt sind. Allerdings sind sie hier in Europa wenig verbreitet, sie plagen eher amerikanische Rosenliebhaber.


Rosen selbst vermehren

Rosenzucht aus Samen

Jeder Rosenliebhaber kennt das, man hat eine Lieblingsrose, die wunderbar blüht und üppig wächst, die einem aus welchen Gründen auch immer ans Herz gewachsen ist und jetzt will man mehr!  Oder man fürchtet, dass die Pflanze irgendwann eingeht und dann…..! Dann kann man die Rose aus ihrem Samen ziehen. Am besten klappt das bei Wildrosen und es ist eine bewährte Methode und z.Bsp. große Wildrosenhecken zu ziehen oder in einer bestehenden Lücken aufzufüllen.

Dabei gilt es zu beachten, dass die Rosen mindestens eine Kälteperiode mitgemacht und gut überstanden haben, ideal wären mindestens zwei Jahre. Erst dann können sie keimen. Dazu müssen die Samen aus den fleischigen Früchten, den sogenannten Hagebutten, ausgelöst werden, bei manchen Sorten kein leichtes Unterfangen. Danach können sie ausgesät werden. Um unliebsame Besucher wie alle Nagetiere oder ähnl. fernzuhalten, deckt man die Schalen mit dem Substrat am besten mit einem Hasendraht ab. Das Substrat, auf das die Rosen gelegt werden, sollte möglichst steril und durchlässig sein.

Die Töpfe und Schalen müssen im Winter über im Freien stehen, damit die Samen nicht “einschlafen”, damit Regen und Kälte sie ein bißchen aufstören können. Um zu verhindern, dass Substrat oder Samen weggeschwemmt werden, legt man am besten etwas leichten Kies auf das Ganze.

Wenn dann der erste Samen keimt, muss man die Töpfe in einen kühlen Raum bringen, dazu genügt schon ein ungeheiztes Zimmer, es muss nicht immer ein Gewächshaus sein. Zeigen sich dann im Frühjahr die ersten Blätter, werden die Sämlinge einzeln eingetopft.



Was muss ich beim Rosenkauf beachten?

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Rosen und ihre Geschichte

Rosen, die Perlen der Gartenblumen

Wieviel Pflege benötigen Rosen?

Die Rosen gehören mit zu den edelsten Blumen die der Gärtner in seinem Garten haben kann. Es gibt viele Vorurteile und Ängste, wenn es darum geht eine neue Rose zu pflanzen. Aber die Rosen sind sehr pflegeleicht und robust, anders als viele denken mögen. Die Pflanzen können auch gänzlich ohne Pflege auskommen und blühen sogar am Polarkreis noch. Kaufen Sie gute Qualität beim Fachmann oder einer der Rosenschulen, die diese edlen Gartenblumen auch gleich per Versand liefern. Am bekanntesten sind wohl die englischen Rosenarten. Alles begann vor mehr als 200 Jahren mit einigen Rosen aus China. Von da an wurde sie mit Sorten aus Europa immer wieder gekreuzt. Die ältesten chinesichen Sorten sind aber mehr als 1000 Jahre alt. Fast alle Rosen stammen von den Wildrosen ab. Von diesen gibt es heute noch etwa 150 verschiedene Sorten. Unter der Bezeichnung „alte Rose“ versteht man heute Sorten, die die älter als ca. 120 Jahre sind. Etwa ab 1880 entstehen die ersten „modernen“ Teerosen in England und Frankreich. Diese wurde zu Anfang aus Zufall bestäubt und dann weiter entwickelt. Die Teerosen haben die Eigenschaft schneller zu wachsen und eine frostfestere Blüte ausbilden zu können. Die ältesten europäischen Rosenarten können bis etwa 1400 zurückverfolgt werden.
Egal ob Sie sich für eine Busch-Strauch oder Hecken-Rose entscheiden. Sie haben ein grosses Angebot und eine Vielzahl an Rosensorten. Die Duftrosen verbreiten zudem auch noch einen angenehme Atmosphäre im Garten. Die Blüten können gerntet und zu verschieden Rezepten zubereitet werden. Man kann sie auch als Badezusatz in der Badewanne einstreuen oder einfach als Dekoration für festliche Anlässe nutzen. Nach der ersten Rosenblüte entfaltenn die Gartenbesitzer jeder für sich schon genügend Ideen der Nutzung. Aber auch ein frischer Rosen-Blumenstrauss ist ein ganz besonderer Anblick, zumal aus dem eigene Garten.
Ein paar Rosenstauden gehören einfach in jeden Garten.

Augusta Luise Rose

Augusta Luise Rose