Beeren und Obst auf dem Balkon
Wenn man den Balkon mit Obstpflanzen bestücken will, kann man die Pflanzen selbst aus Samen ziehen oder Setzlinge kaufen. Am empfehlenswertesten sind nach wie vor Jungpflanzen aus speziellen Gärtnereien, die meist widerstandsfähige Züchtung und oft auch alte Obstsorten im Sortiment haben. Vor allem bei Obst und Beeren sollte man darauf achten, dass die Pflanzen auch im Topf gedeihen können.. Möglichst nicht zu große Setzlinge kaufen, da kleinere besser wachsen, und auf einen guten Wurzelballen achten. Die Pflanzen sollten grundsätzlich gleich nach dem Kauf ausgepflanzt werden. Wichtig bei solchen Pflanzen auf dem Balkon oder der Terrasse sind die richtigen Stützhilfen. Ältere Bäumchen werden diese normalerweise nicht mehr benötigen, außer man möchte Spalierformen aufbauen. In Strauchform brauchen Beeren und Obst grundsätzlich keine Stütze, ganz im Gegensatz zu Hochstämmchen. Für Kletterpflanzen wie Kiwi oder Weintrauben genügt ein normales Hausspalier.
Der Schnitt für Balkonobst ist sehr wichtig. Natürlich wachsen die Früchte auch ohne Schnitt, aber nach einer gewissen Zeit werden sie kleiner und schmecken oft nicht mehr so gut. Ausserdem leben Obstgehölze, die nicht geschnitten werden nachweislich nicht so lange wie geschnittene. Grundsätzlich wird so geschnitten wie bei großen, frei ausgepflanzten Bäumen. Es gibt auch hier den Pflanzschnitt, den Erziehungsschnitt und den Erhaltungsschnitt. Einen sogenannten Verjüngungsschnitt braucht man eigentlich nicht vorzunehmen, da die kleinen Bäumchen mangels Platz meist keine großartige Krone ausbilden.
Im Winter braucht ein Obstgarten auf kleinen Raum eine besondere Beachtung. Natürlich wäre das sicherste ein Gewächshaus oder Wintergarten. Da meistens die Möglichkeit aufgrund Platzmangel fehlt, sollte man die Pflanzen gut einpacken, um sie vor Frost zu schützen. Und man sollte sie an einem geschützten Platz stellen, da am gefährlichsten eigentlich das Durchfrieren zum Wurzelballen ist. Hierbei kann man die Pflanzen auch dicke Styroporplatten stellen oder in Zeitungspapier, Luftpolsterfolie und Sackleinen packen. Die Erde kann man mit Tannenzweigen, Laub oder ähnlichen ähnlichen abdecken. Wichtig, an frostfreien Tagen sollte man nachsehen, ob die Pflanze Wasser braucht.
Tischbrunnen eine Alternative zum Gartenteich im Winter
Wer einen Büroarbeitsplatz hat und dabei nicht auf einen geliebten Gartenbrunnen verzichten möchte, der kann sich einen Tischbrunnen ins Büro stellen. Das plätschern des Brunnes kann sehr entspannend wirken und erinnert einen auch bei Eis und Schnee an einen entspannten Tag im Garten. Im Hintergrund plätschert der Wasserspeier leise vor sich hin und der frische Tee wird durch die untergehende Sonnen indirekt beleuchtet. Herrlich, oder ?
Diese und viele andere Gefühle kommen auf, wenn , man sich einen kleinen Brunnen für den Tisch besorgt. Die Auswahl ist sehr gross, von klein in Kunststoff bis gross in Naturstein ist alles dabei. Mir persönlich gefallen die Natursteinbrunnen am besten. Aber das ist Geschmackssache.
Wer bereits einen Brunnen besitzt stellt fest, dass der Wasserstrahl manchmal ein kleines Eigenleben führt. Mal plätschert es gerade aus und ruhig, mal ist es ein wildes und unregelmässiges Geräusch. Das kann dann auch schon mal sehr stark nerven. Hier hilft es, wenn man etwas die Steine verschiebt oder den Wasserfluss mit der Hand kurz „umleitet“. Schon kleinere “Streicheleinheiten” über den Wasserstrahl, lassen diesen in eine andere Richtung laufen und erzeugen so auch meist ein anderes Geräusch. Sollte der Tischbrunnen einmal laute Motorgeräusche machen, so hat sich meist ein kleinerer Stein in die Nähe der Wasserpumpe verirrt. In diesem Fall heißt es Den ganzen Brunnen von Steinen befreien und diese danach neu einlegen. Zuerst sollen Sie aber noch versuchen durch ein leichtes Stochern, dass Brummen abzustellen.
Infos zu Substrat, Pflanzen und Aufbau der Begrünung
Heute ist vor allem in Grossstädten der Grund wieder extrem kostbar geworden, doch auch auf dem flachen Land verstärkt sich der Drang nach mehr Natur. So ist es kein Wunder, dass die Dachbegrünung wieder Thema geworden ist. Wie schon bei anderen neuen alten Sachen gibts hier entweder große Gegner oder bedingungslose Befürworter. Eine Dachbegrünung fand nachweislich im größeren Stil schon vor langen Zeiten statt. So wurde im römischen Reich, und hier vor allem in der Hauptstadt Rom, die Begrünung des Daches diskutiert und ausgeführt. Die Überlegungen dazu sind nach wie vor die gleichen. Bewachsene und grüne Dächer schützen besser vor Kälte oder Wärme, schaffen ein ausgeglicheneres Innenklima, mindern auch oft Lärm und Dreckbelastung, und manchmal schützen sie auch noch das Dach als solches.
Ein wesentliches Merkmal der Dachgärten ist auch, keiner kommt rein und sie sind klein und nicht sehr arbeitsintensiv. Einer Begrünung und vor allem Nutzung eines Dachgarten stehen in unserer heutigen Zeit oft die recht steilen Dächer entgegen.Sollte man mit dem Gedanken an ein „Naturdach“ spielen, muss man sich vorher ein paar grundlegende Gedanken machen.Man unterscheidet meisten zwischen extensiver und intensiver Begrünung. Intensiv ist sie, wenn die Erde oder das Substrat für die Pflanzen mehr als 20cm aufgetragen werden muss, wenn es anspruchsvolle Pflanzen mit ebenso anspruchsvoller Pflege, wie regelmässige Düngung oder Wasserversorgung, sind. Extensiv, also leichter behandelbar, sind Dächer mit dünnen Subrat und kaum Pflege.Mittlerweile kann man sich auch fachkundig beraten lassen, viele Firmen bieten solche Gartengestaltung schon an. Erkundigen sollte man sich aber, wieviel Erfahrung eine solche Firma hat.Die Begrünung hat auch umweltfreundliche und ökologische Vorteile.
Eigentlich sind die Gärten so etwas wie magere Standorte, wie sie z.B. im Hochgebirge vorkommen, an Steinbrüchen oder anderen Flächen. Manche Dächer begrünen sich auch selbst. Je nach Standort werden vor allem die gescholtenen Eternitdächer oder Dachpappe von Moos und Flechten besiedelt. Und diese dienen nach einiger Zeit auch anderen Pflanzen als Untergrund. Wichtig für die Begrünung sind Dachneigung, Dachdämmung und Dachlast. Ist ein Dach mehr als 50Grad geneigt, sollte man von einem Dachgarten lieber absehen. Bei Nullgraddächern kann man auch eine Neigungen nachträglich erzielen, z.Bsp. durch Einsetztung keilförmiger Dämmelemente. Entscheidend bei Dachneigungen sind Sonneneinstrahlung und Wasserversorgung. Bei den Fragen zur bestehenden Dachdämmung und einer zusätzlichen Dämmung durch Pflanzen sollte man auf jeden Fall vorher einen Fachmann konsultieren. Und natürlich muss bei einer Begrünung die Traglast des Daches berücksichtigt werden, vor allem, ob es zur Normallast ständig auch zu anderen Lasten wie Schnee, Eis und ähnlichen kommen kann.
20. Dezember 2009 – 09:30
Weihnachtsdeko leicht und schnell
Hier noch eine neue Dekoidee zu Weihnachten von Martina Dimpfl.

Weihnachtsdeko günstig selbst gemacht
Gerade an Weihnachten hat man alle Hände voll zu tun. Plätzchen backen, Geschenke suchen, verpacken, einkaufen, kochen…….
Wer kommt da schon zum dekorieren? Deshalb seht ihr heute eine Idee, die sehr schnell umsetzbar ist. Oft reicht ja nur ein Foto und man kommt selbst auf Neues.
Martina hat 2 Tannenzweige benutzt und diese mit einem Blumendraht zusammengebunden. Alles was ihr dazu braucht seht ihr auf dem zweiten Foto. Wenn ihr künstliche Zweige habt, hält eure Deko natürlich etwas länger.
Die Weihnachtsdekoration ist in diesem Fall für einen Schrank gemacht worden. Deshalb bindet bitte die Weihnachtskugel mit Blumendraht an die Zweige. So kann diese nicht herunterfallen. Kombiniert die Materialien, die ihr gerade zuhause habt miteinander.
Das braucht ihr:
2-3 Tannenzweige
Blumendraht
1-2 Weihnachtskugeln
Dekomaterial je nach Wunsch wie z.B. Tannenzapfen, kleine Engel, Stechpalmenzweige……….

Weihnachtsdekoration selbst gemacht
So schützen Sie Ihre Pflanzen vor dem Winter
Nach dem stürmischen Herbst kommt der Winter mit seinen gefährlichen Frösten für Pflanzen und Töpfe gleichermaßen. Ab Oktober/November sollten die Sicherungsmaßnahmen abgeschlossen sein. Das kommt aber auch auf die jeweilige Region an und variiert etwas.
Empfindlichen Gartenstauden wie Olenader in Töpfen sollten Sie in einem Wintergarten, Pavillon oder Ähnlichem überwintern: Das ist der beste Schutz gegen Frost, der Transport dorthin aber etwas mühsam.
Daher können Sie Ihre Terrassen und Balkon –Pflanzen auch anders schützen. Stellen Sie die Töpfe und Pflanzgefäße auf Holzbretter oder Styroporplatten. So bleiben die Pflanzen vor Frost von unten geschützt. Danach sollten Sie den Topf selbst mit Kokosmatten, Luftpolsterfolie oder auch mit laubgefüllten Jutesäcken umwickeln. Wer es dekorativ haben möchte, kann die Polsterung zum Schluss mit Rupfen, eine Art grobem Sackleinen umwickeln und dann mit farbigen Schleifen dekorieren. Dazu passen dann auch noch frostfeste Steinfiguren oder Glasdekorationen. Wer es im Advent gemütlich aussehen lassen will, kann auch über Windlichter nachdenken. Diese können Ihren Balkon dann in ein warmes Licht am Abend tauchen.
Rosen und andere Pflanzen sollten Sie mit Tannenzweigen abdecken und verhindert so, das Schnee und Frost den Stamm sprengen können.
Wahrend des Winter sollen Sie die eingepackten Gartenkübel immer wieder kontrollieren um etwaige Schäden durch Mäuse zu verhindert. Daneben brauchen die Pflanzen auch im Winter etwas Wasser. Bitte vorsichtig leicht giessen. Alle zu überwinternden Pflanzen benötigen ausreichend Licht.
Das Prinzip einer Regenwasseranlage
Grundsätzlich besteht eine Anlage immer aus drei Elementen, nämlich dem Regenwasserzulauf, dem Regenwasserspeicher und der Pumpe. Es ist sowohl im Eigenbau möglich, eine solche Anlage aufzustellen, wie auch durch eine Fachfirma.
Regenwasserzulauf:
Hier geht es um das grundsätzliche Sammeln des Regenwassers. Meist wird von Dachflächen der Häuser gesammelt. Durch ein Fallrohr wird es in den Speicher geleitet, dessen Überlauf das Wasser in den bestehenden Kanal schickt. Es empfiehlt sich eine Filterung des Regenwasser ab dem Dach, da sonst störende Teilchen und andere Verunreinigung mit ins Fallrohr gelangen.
Regenwasserspeicher:
weiterlesen »
Regenwasseranlagen für den Garten
Gute Gründe für eine Regenwasseranlage zum Auffangen und Verwerten von Regenwasser gibt es eigentlich genügend.
Einer der wichtigsten Gründe ist mit Sicherheit der, dass die Wasservorräte begrenzt sind. Gutes Trinkwasser wird immer rarer und teuerer. Vor allem in Gegenden mit intensiver landwirtschaftlicher Nutzung ist die Nitrat- und Pestizidbelastung schon heute ein Problem.
Deshalb wird das kostbare Nass immer öfter aus weit entfernten Regionen unter hohen Kosten herangeholt. Dies führt auch zu heiklen Grundwasserabsenkungen in den liefernden Gebieten. Ein weiterer Punkt sind die Kosten, heute kostet der Kubikmeter Trinkwasser in Deutschland, unabhängig vom Gebiet ab 1,50 Euro aufwärts, Brauchwasser liegt ebenfalls in dieser Kategorie, zusammen ergibt das einen durchschnittlichen Preis von ca. 160 Euro pro Bundesbürger. Durch Nutzung von Regenwasser kann man diese Kosten reduzieren. Dann gibt es natürlich auch Gründe wie geringere Waschmittelnutzung, längere Gerätestandzeiten…., die eine Regenwassernutzung als Vorteil sehen lassen.
Auch den Pflanzen im Garten bekommt das kalkfreie Regenwasser, bis auf wenige Ausnahmen, sehr gut und die Topfpflanzen lieben das weiche Wasser sowieso. Außerdem bilden sich bei den beliebten Tontöpfen keine Kalkbeläge. Leitungen und Rohre verkalken nicht.
Als letztes ist zu sagen: Regenwasser ist kein Abwasser. Die mögliche Gesundheitsgefährdung, die von einigen befürchtet wurde, hat sich nicht bestätigt. Es gab ganz vereinzelt Fälle von Verunreinigung durch Keime. Diese Verschmutzung kann man durch ein paar Massnahmen wie einen Zisternenfilter verhindern. Außerdem ist natürlich ausschlaggebend, für welche Zwecke Regenwasser verwendet wird. Die Toilettenspülung, Waschmaschine und Gartenbewässerung ist die übliche Verwendung. Und, was noch besser ist, der Einsatz von Regenwasser aus den Anlagen könnte dazu führen, dass in den Gemeinden weniger überdimensionierte Kläranlagen oder Abwasserleitungen gebaut werden.