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Apfelessig zuhause machen

Apfelessig selbst gemacht – so gehts

Essigflasche
Der erste eigene Apfelessig, noch nicht gefiltert

Seit einigen Jahren stelle ich jetzt Apfelwein her. Deshalb lag es nahe auch einmal die Herstellung von Essig zu probieren. Früher war das ja auf Bauernhöfen an der Tagesordnung, heute kauft man seinen Essig für Centbeträge im Supermarkt. Ja toll aber wie macht man jetzt selbst Essig?

Es gibt einige Methoden Essig herzustellen. Meine ist die aus Apfelwein einen Apfelessig zu machen. Dazu braucht ihr erst einmal Apfelwein. Wie ihr den macht könnt ihr in meinem Artikel nachlesen. Wichtig dabei, es muss ein biologischer Apfelwein sein, also selbst gemacht oder ein Apfelwein ohne Konservierungsstoffe oder Schwefel.

Was brauche ich für einen Apfelessig?

Apfelwein ( frischer Apfelsaft der vergoren ist)

Eine Essigmutter ( was ist das bitte schön?)

Eine weithalsige Flasche oder Glas

Windelstoff oder luftdurchlässiger Zellstoff

Standort mit durchgängig mindestens 20 Grad

Zeit ( je nach Vorbereitung 2-5 Monate)

Die Basis meines Apfelessig ist ein selbstgemachter Apfelwein aus frischen Äpfel. Die Äpfel habe ich im Herbst gemahlen und gepresst. Der frische Saft wurde in Korbflaschen zu je 10 Liter abgefüllt und mit einem Gäröhrchen verschlossen. Je nach Temperatur braucht der Wein dann bis zu 5 Monaten bis er fertig ist.

In der Zwischenzeit musste ich an eine Essigmutter kommen. Und genau das war ein Problem. Niemand in meiner Nähe macht heute noch Essig selbst. Fragt man etwas herum erntet man meist Kopfschütteln und Verständnislosigkeit. Aber ohne diese gelartige Essigmutter gibt es keinen Essig.

Was ist eine Essigmutter? Das ist eine glibrige meist hellbis bräunliche Masse die entsteht wenn Wein zu lange an der Luft steht. Dann nämlich wandelt die Essigsäuren den Alkohol in Essig um. Herrlich diese Natur und ihre Bakterien.

Essigmutter Apfelessig
Die Essigmutter bildet sich nach einigen Monaten von selbst-hier ist sie am absterben und sinkt nach unten.

So eine Essigmutter musste ich mir selbst herstellen. Dazu habe ich einfach einen Apfelwein in einem leeren (sauberen) Gurkenglas in ein Regal gestellt. Vorher noch mit einem  luftdurchlässigen Zellstoff ( Wattepads gehen auch) abgedeckt. Das Ganze habe ich dann mehrere Monate stehen lassen. So bildete sich dann nach und nach eine Essigmutter. Sieht nicht gerade schön aus, aber das ist ja auch nicht entscheidend.

Essig zuhause machen
Links der fertige Essig rechts das Glas mit der Essigmutter

Essigzubereitung. Nach einigen Rückschlägen ( es funktioniert nur bei Temperaturen über 20 besser 25-30 Grad) Habe ich diesen Sommer mit einer Gabel die Essigmutter in eine leere Flasche gehoben und mit frischem Apfelwein aufgefüllt. Auch hier wieder die Flasche mit einen luftdurchlässigen Stoff abdecken. Das Ganze einfach ans Fenster gestellt und nach 4-6 Wochen ist der Essig fertig. Man riecht es schon wenn der Apfelessig fertig ist. Den Flascheninhalt habe ich dann in eine andere Flasche umgefüllt und die Schwebstoffe und die Essigmutter abgefiltert. Die Essigmutter habe ich natürlich gleich wieder mit frischem Apfelwein in eine neue Flasche gefüllt. Das Spiel beginnt wieder von neuem.

Apfelessig filtern
Den fertigen Essig fltern und abgefüllt noch einige Zeit reifen lassen.

Den abgefüllten Essig kann man sofort verwenden. Er kann aber auch noch nachreifen. Die Reifezeit teste ich im Momnet noch.

Übrigens: Schwebstoffe im Apfelessig sind kein Zeichen für schlechte Qualität sondern ein natürlicher Prozess.

Fazit: Es ist schon etwas Arbeit bis der erste Apfelessig fertig ist. Dafür macht es einen stolz selbst Essig gefertigt zu haben. Wichtig ist es das Ganze bei Temperaturen von über 20 Grad zu erledigen. Fällt das Thermometer darunter, können die Essigbakterien nicht mehr arbeiten und es passiert nichts. Das wußte ich bei meinen ersten Versuchen noch nicht. Danke an einige Teilnehmer im Gartenforum von „Mein schöner Garten“ die mich darauf hingewiesen haben.

Wenn ihr eure Essigmutter weiter nutzen möchtet, müsst ihr sie immer wieder mal mit frischem Apfelwein versorgen. Hat die Essigmutter allen Alkohol umgewandelt,  stirbt sie ab. Nur durch das Nachfüllen von Apfelwein kann man das verhindern.

Essigmutter
Aktive Essigmutter auf Apfelwein-schön zu erkennen wie sie sich am Glasrand hochzieht.

Diese Methode der Essigherstellung beruht auf den Erzählungen( nicht jedes Detail 🙂 von Menschen die das so früher auch gemacht haben. Ich übernehme keine Gewähr für die Richtigkeit. Ich habe es einfach ausprobiert und für mich für gut befunden. Jeder Anwender muss sich seine eigene Meinung dazu bilden.

Wer Apfelwein und Essig herstellt muss Materialien wie Trichter ober Meßbecher peinlichst genau reinigen. Am besten die Utensilien nur entweder für Wein oder fürs abfüllen von Essig verwenden. Andernfalls könnt es passieren das ihr euren Apfelwein versehentlich mit Essigbakterien impft.

 

 

Der Horror – Hausanschluss verstopft?

Hausanschluss = Kanalanschluss eines Hauses

Wer Besitzer eines Hauses ist, muss sich auch um die Instandhaltung kümmern -logisch.

Neuen Kanal am Haus verlegen
Einer neuer Kanal ist fällig

Aber was um Himmelswillen bedeutet das im einzeln?

Nun ja zum Beispiel den Kanalanschluss in Ordnung zu halten. Für die meisten Mieter einer Wohnung ist das kein Thema, sie sind damit nicht befasst. Das ist Eigentümersache.

Als Hausbesitzer aber ist es da schon etwas ganz anderes. Der Hausanschluss ist einfach dazu da um die Abwässer aus Toilette und Bad, Waschmaschine, Spülmaschine um diese in die örtliche Kanalisation zu befördern.

Soweit so gut. Aber was ist, wenn das Wasser nicht mehr abläuft?

Dann ist der Kanal irgendwo verstopft. Und das irgendwo kann dann sehr kostspielig werden. Ist die verstopfte Stelle dann nicht genau zu lokalisieren muss der Kanal aufgegraben werden.

Je nach Lage des Hauses kann das mit einem Bagger passieren oder notfalls mit Minibagger oder von Hand. Passiert so eine Verstopfung oder gar ein Kanalbruch (das Kanalrohr bricht zusammen) so muss man schnell handeln.

Besser ist es solche Kanalarbeiten passieren im Sommer und nicht im Winter bei Minus 20 Grad. Dann muss nämlich der Boden mit dem Kompressor aufgestemmt werden (enormer Mehraufwand).
Aber das kann man nicht vorher planen. Oder doch?

Bei Verstopfungen kann man diese mit einer Spezialfirma ( Sanitärbetrieb oder Kanalreinigung) beheben lassen.

Kanalschluss pflegen und überprüfen

Ist aber der Kanal nicht mit Spülungen zu reinigen so muss das Kanalrohr stellenweise ausgegraben werden. Und zwar dort, wo man das Problem vermutet.Ist das Kanalrohr eingedrückt oder anders beschädigt muss die betroffene Stelle ersetzt werden. Bei älteren Röhren kann es nötig sein den kompletten Kanal zu ersetzen. Das nimmt auf alle Fälle mehrere Tage Erdarbeiten im Garten in Anspruch. So etwas sollte man immer eine renommierte Baufirma machen lassen.

Wie so oft ist in unserem Beispiel der Kanal am Donnerstagabend verstopft gewesen. Daraus hat sich dann eine kleine Baustelle im Garten ergeben. Unser Kanal wurde zu Zweidrittel ersetzt und ein Reinigungsschacht eingebaut.Mehrere Bauarabeiter haben 3 Tage mit Bagger und anderem Gerät gearbeitet bis der Kanal wieder „flott“ war.

Bezahlt die Versicherung einen solchen Kanalbruch? Ja und Nein. Je nachdem welche Optionen die Gebäudeversicherung integriert hat. Hat man auch die Abwasserleitungen mitversichert, so zahlt wahrscheinlich die Versicherung den Schaden. Bei den meisten Gebäudeversicherungen muss der Kanal aber gesondert versichert werden.

Fazit

Wer Hausbesitzer ist und nicht genau den Zustand seines Hausanschlusses ( Kanalanschluss) kennt, sollte diesen überprüfen lassen. Mit einer im Verhältnis günstigen Kanalinspektion ist man dann aber auf dem aktuellen Stand und kann eventuelle notwendige Arbeiten planen.

Planen heißt, man kann sich für die Arbeiten Zeit nehmen und entsprechende Firmen und Angebote aussuchen und ist nicht auf Notdienste und teure Kanalreinigungen am Wochenende angewiesen.

Eine Kanaluntersuchung per Kamera kostet in der Regel zwischen 200-400 Euro und hat meist einen Kanalreinigung inklusive. Und das deshalb, weil sonst die Kamera durch den Dreck nichts erkennen kann. Übrigens, manche Firmen geben ihren Kunden nach erfolgter Untersuchung die Kameraaufzeichnungen als DVD mit.

 

Welche Pflanzen fürs Büro?

Diese Pflanzen verbessern das Raumklima im Büro?

Eine der bekanntesten Pflanzen für gutes Raumklima ist die Grünlilie. Sie besitzt schmale, gebogene Blätter, entweder ganz grün oder mit charakteristischen elfenbeinfarbigen Rändern oder Mittelteil. Die Grünlilie bildet kleine, witzige Ausläufer mit neuen Pflänzchen und Blüten. Eigentlich stammt sie aus Südafrika und damit an wechselnde trockene und nasse Bedingungen gewohnt. Man weiß, dass die gesamte Pflanze Schadstoffe binden kann. Sie baut Toluol, Benzol, Xylol und vor allem Formaldehyd ab. In der Pflege ist sie recht einfach und fühlt sich auch bei schwierigen Bedingungen wohl. Außerdem ist sie wenig anfällig für Krankheiten. Eine weitere recht bekannte Raumverbesserin ist die Birkenfeige, der Ficus, Davon gibt es mehr als 600 Arten.Er bindet Formaldehyd, Xylol, Ammoniak, Toluol, Benzol und Trichloräthylen. Eines sollte man beachten, gefällt es einem Ficus an einem Ort, zahlt es ich aus in dort stehen zu lassen. In Pflege ist der Baum/Strauch mäßig anspruchsvoll und liebt es sonnig und hell.

Das Dickblatt filtert sogar elektronische Wellen

Eine interessante Pflanze bzgl. des Raumklimas ist das Dickblatt, ein sogenannter Crassulabaum. Sie stammen aus Südafrika und gelten dort und im Orinent als Glücksbringer. Die Pflanze verträgt lange Trockenperioden, allerdings muss es dort frostfrei sein und wenns geht sehr sonnig. Die Blätter haben eine Wachsschicht, die Kutikula., die Wasserverluste verhindert. Das Dickblatt schluckt Ammoniak und es veringert elektronische Wellen von PC-Bildschirmen, Fernsehern und Mikrowellen.
Eine weitere interessante Pflanze ist die Zimmertanne. Sie besitzt ein etwas ungewöhnliches Aussehen und stammt aus einer alten Pflanzenfamilie, von der zahlreiche Fossilien existieren. Frei wachsend können die Bäume bis zu 30m hoch werden. Die wichtigste Aufgabe der Zimmertanne ist die Luftbefeuchtung und eliminiert sehr gründlich Formaldehyd. Die Pflege ist recht einfach und sie liebt es hell bis halbschattig. Damit die Zimmertanne sich wieder auffrischen kann, sollte man sie hin und wieder im Sommer ins Freie stellen.
Weitere Tipps zu Pflanzen die Schadstoffe filtern finden Sie im nächsten Artikel.

Welche Pflanzen filtern Schadstoffe?

Der natürliche Luftfilter – diese Pflanzen filtern Schadstoffe

Ebenso wie man im allgemeinen weiß, dass Wälder und Bäume, Sauerstoff produzieren und die Luft reinigen, ist es mit den ganz normalen Pflanzen. Alle Pflanzenteile nehmen die Umgebungsluft auf und geben sie dann, meist gereinigt wieder ab. Einige wichtige Vorgänge und Bestandteile der Pfllanzen besorgen dies. Dabei handelt es sich um die Fotosynthese, bei der die Pflanzen mit Hilfe von Licht und dem Blattgrün aus der Luft CO2 entnehmen und als Sauerstoff wieder an die Umgebung abgeben, außerdem wichtig sind die Kutikula(Häutchen) und die Epidermis, die äußere Zellwand. Durch sie können die Schadstoffe eindringen und assimiliert werden. Außerdem noch wichtig sind die Stomata, kleine Öffnungen auf der Blattunterseite, die den Austausch von Wasser, Luft und gasförmigen Stoffen regeln. Natürlich sollte man die Pflanzen für den Wohnraum sorgfältig auswählen und kombinieren, und ihnen auch Zeit zur „Eingewöhnung“lassen.

Gestalten Sie eine grüne Wand

Als Dekorations oder Aufstellungsmöglichkeiten bieten sich normale Pflanzgefäße an, ungewöhnlicher sind sogenannte Wandvliese, in denen man ganze grüne Wände kultivieren kann.
Übrigens auch giftige Pflanze erfüllen die Aufgabe der Entgiftung.
Natürlich muss man die Bedingungen für die Pflanzen auch gut abstimmen. Wichtig für ihr gedeihen sind Standort, Substrat und Temperatur. Stimmen alle Bedingungen, dann können die Pflanzen schneller wachsen und ihre Blattflächen vergrößern, womit sie das Raumklima optimal verbessern können.
Macht man sich an das gezielte Aufstellen der Pflanzen in der Wohnung, muss man vorher die Frage klären, welche Schadstoffe in den verschiedenen Zimmern vorhanden sind.

Schadstoffkiller sind u.a. Efeu, Ficus und Azaleen

Im Wohnungs-,Hauseingang oder dem Flur muss eine Pflanze vor allem Zugluft und schlechtes Licht aushalten, dazu eben die vorhandenen Schadstoffe. Gut geeignet sind hierfür alle Arten des Ficus, Efeu, Azaleen und kletternde Philodendron. Im Wohnzimmer herrschen ganz andere Zustände, meist ist es das größte und auch hellste Zimmer der Wohnung, gut geeignet sind hierbei ebenfall Ficus, Gerbera oder der Drachenbaum. In der Küche werden im Zuge von Einbauküchen oft beschichtete Spanplatten verbaut, dazu Putzmittel aller Art und elektrische Geräte, passend dafür die Zwergpalme, die Grünlilie und alle Arten von Kakteen. Im Bad herrscht normalerweise hohe Luftfeuchtigkeit, aber oft wenig Licht, Kosmetika, Deos oder Parfüms dünsten dabei Schadstoffe aus, geeignet Pflanzen sind dafür die Bergpalme, der aufrechte Schwertfarn, die Schmetterlingsblume und der Ficus „Alii“. Beim Kinderzimmer muss man beim Aufstellen der Pflanzen darauf achten, dass sie nicht gefährlich für die Kinder sind. Nachweislich unbedenklich sind Grünlilien, Bergpalmen, der Kapwein, Drachenbaum und Schmetterlingsblume. Obwohl man landläufig der Meinung ist, dass im Schlafzimmer Pflanzen dem Schlafenden den Sauerstoff rauben, kann man viele Pflanzen bedenkenlos aufstellen. Dazu gehören die Blattfahne, der Drachenbaum und die Zimmertanne.

Bonsai pflegen

Bonsai schneiden und pflegen

Fast jeder Betrachter der schon einmal einen Bonsaibaum gesehen hat, fragt sich wie das wohl funktionierten wird. Man muss hier voraus schicken, dass ein schöner Bonsai viel Pflege und Hege meist über Jahrzehnet benötigt, bevor er ein prächtiger Bonsai ist. Dies sollte man bedenken, wenn man sich zum Kauf eines Bonsaibaumes entschließt. Denn es ist gerade die lange Aufbauzeit, die sehr viel Geduld, Geschick und auch etwas Glück benötigt um den Bonsai prächtig gedeihen zu lassen.
Bonsaibäume sollten in der Regel alle 2 Jahre umgepflanzt werden. Dabei werden auch immer die Wurzel eingekürzt. Zusätzlich kann immer auch ein Einkürzen der Äste zusammen mit dem Umpflanzen erfolgen.
Bonsai erhalten ihren niedrigen Wuchs durch verschiedene Techniken. Zum einen ist das dass beschneiden der Wurzel und zum anderen das drahten. Das beschneiden der Wurzeln klingt noch sehr logisch und ist einfach zu verstehen. Aber was ist mit drahten beim Bonsai gemeint? Darunter versteht man, das man mit Hilfe von Draht den Wuchs des Bonsai eindämmt und ihn so niedrig hält. Das funktioniert am Stamm, aber auch an den Ästen des Bonsaibaumes. Dabei wird Draht um den Stamm und um die Äste gewickelt und je nach Wuchswunsch die Äste auch in die gewünschte Richtung mit Hilfe des Drahtes gebogen. Möchte man den Bonsai etwas älter aussehen lassen, so hilft es die Äste nach unten zu biegen. Aber Vorsicht beim Drahten, dass ist nur etwas für Geübte.
Drahten Sie nur solche Äste, die schon etwas verholzt sind und somit stabil und elastisch genug um die Biegungen schadlos zu überstehen. Auch darf der Draht nicht in den Baum einwachsen, lockern Sie die Drahtung frühzeitig. Besser ist es das Drahten mehrmals zu wiederholen, statt Gefahr zu laufen den Baum zu beschädigen. Rindenschäden sollten möglichst sofort mit entsprechenden Baumwachs verschlossen werden um so den Bonsai vor Pilzen und Bakterien zu schützen.

Zyperngras pflegen und vermehren

Das Zyperngras – Ziergras fürs Wohnzimmer

Wer keinen eigenen Garten hat der braucht auf ein Ziergras aber nicht zu verzichten. Hier bietet sich u.a. das nicht winterharte Zyperngras an. Das Ziergras ist sehr leicht zu vermehren und zu pflegen. Ist es einmal eingepflanzt braucht es nur stetig Wasser und ab und an ein wenig Blumen- oder Pflanzendünger. Achten Sie darauf, dass das Wasser immer leicht im Pflanztopf steht, als Sumpfpflanze mag das Zyperngras das gerne.

Zyperngras pflanzen und pflegen

Entweder man kauft sich eine Pflanze, teilt ein altes Zyerngras oder zieht sich selbst Nachkömmlinge. Wie auch immer das Zyerngras wird in einem ausreichend großen, wasserdichten Topf eingepflanzt. Zuerst füllt man diesen mit groben Steinen und dann mit Sand, manche mischen den Sand mit Pflanzerde, andere nutzen Pflanzsubstrat. Eine wirkliche Empfehlung kann ich hier aber nicht geben. Legen Sie unter den Pflanztopf zur Sicherheit noch einen Unterteller.

Mein Zyerngras wächst nicht richtig oder hat dünne Stengel. Was kann ich tun?

Hier gibt es mehrere Gründe, je nach Zyerngras-Sorte, Standort, Lichtverhältnisse und Dünger. Mir selbst ist es genau so gegangen und ich konnte tatsächlich das Wachstum enorm fördern nach dem ich ein paar Tropfen Dünger ab und zu im Gießwasser beigab. Hier sollte man einfach etwas mit Licht, Dünger und Standort varieren. Das Zyperngras mag es warm und und sollte nicht unter 15 Grad Temperatur gehalten werden.

Zyperngras vermehren

Zyerngras vermehren
Zyerngras Stecklinge schneiden

Das Zyperngras läßt sich auf drei verschiedene Wege vermehren. Zuerst einmal durch teilen einer bestehenden Zyperngraspflanze. Hierbei wird einfach ein Teil des Wurzelballens vorsichtig auseinander gezogen. Das ist sehr mühsam und kann auch die Mutterpflanze in ihrem Wuchs beeinträchtigen. Deshalb kann man auch die Wurzelausschüsse vorsichtig abtrennen und wieder einpflanzen.

Meine Lieblingsmethode ist die der Vermehrung durch Stecklingen. Hierzu benötigt man Halmspitzen mit Blättern. Die Blätter des Zyerngrases werden abgeschnitten und kopfüber in ein Glas mit Wasser gestellt. Je nach Jahreszeit wurzeln diese Stecklinge dann in etwa 2-6 Wochen. Eine gute Vermehrungsart, die auch oft als Geschenk oder Mitbringel für Gartenfreunde genutzt werden kann. Hat man einmal eine kräftige Zyperngraspflanze im Haus, möchten Freunde und Besucher immer auch Ableger davon haben.

Zyerngras pflegen und pflanzen
Zyerngras-Stecklinge mit Wurzeln

Die meisten Zyperngrasarten sind nicht winterhart, wer sie also draussen pflanzt oder auf den Balkon stellt muss diese im Herbst vor Frost schützen. Das Zyperngras eignet sich aber auch für die Bepflanzung im Gartenteich. Hier sind Pflanzkörbe sehr gut, die man dann im Herbst einfach leicht herausheben kann.

Zyperngras kann an guten Standorten bis über 3 Meter hoch wachsen.

Blumenkasten Halterung

Blumenkasten aus Zink und Edelstahl mit Halterung

Meistens stehen die Blumenkästen mit Halterung auf Fensterbrettern oder Balkonen.
Dort sehen sie auf jeden Fall dann am besten aus, wenn ihr Bewuchs die ganze Fläche ausfüllt und üppig blüht.
Mittlerweile gibt es die Kästen in fast allen Größen, Formen und Materialien. Sie bestehen aus Kunststoff, Holz, Terrakotta, Steinguss, Fiberglass und Keramik. Bei der Auswahl sollte man vorher überlegen, wo sie stehen sollen und mit welchen Pflanzen sie befüllt sein werden.
Kunststoffbehälter sind natürlich sehr leicht, doch dies ist andererseits auch ein Nachteil, da das Gewicht der Erde dazu neigt, die Kisten in der Mitte auszubeulen. Der Handel bietet dafür auch spezielle Clips an, nach denen man unbedingt nachfragen sollte. Die Blumenkästen gibt es in weiß, braun, grün und einem dunklen Blau, seit neuesten auch in grau. Sie sind mit Sicherheit die günstigste Variante eines Blumenkastens. Normalerweise findet man sehr leichte Kunststoffe, aber auch eine etwas festere Version, die vor allem den Vorteil haben, dass es sie in verzierten Formen gibt. Fiberglas ist auch eine Möglichkeit von Kunststoffkästen, sie sind sehr bruchsicher und ihre Haltbarkeit ist groß, bei Dauergebrauch mehrere Jahre, allerdings auch nicht ganz billig. In diesem Material werden auch häufig andere Materialien wie Holz,Edelstahl oder Keramik nachgeahmt, was die meiste Zeit auch gut funktioniert.
Holzbehälter sind dagegen die tradionellsten Blumenbehälter, sie sehen grundsätzlich gut auch und da auch sie auch einer Pflanze, also einem natürlichem Material, sind, passen sie auch besonders gut zu Pflanzen. Ihr größter und leider unvermeidbarer Nachteil ist die Haltbarkeit, selbst hervorragend imprägnierte Behälter verrotten. Die einzige Möglichkeit ist also, einen kleineren Plastikkasten in den Holzkasten zu stellen. Die meisten Holzbehälter sind farbig, aber man sollte darauf achten, dass die Blumenkästen nicht mehr leuchten als die darin befindlichen Blüten.
Terrakottakästen sind ebenfalls ein natürliches Material, und auch hier gibt es einen großen Nachteil. Die sind nicht frostfest und brechen leicht, oder es splittern Kanten ab, dies sieht dann sehr unschön aus. Auch bei einer angegebenen Frostfestigkeit sollte man vorsichtig sein und die Töpfe im Winter ins Haus nehmen.
Allen Blumenkästen gemeinsam ist, dass man unbedingt für einen sicheren Stand sorgen muss. Dabei ist zu bedenken, dass sie manchmal außerordentlich an Gewicht gewinnen, vor allem mit Pflanzen, die gut gewässert werden müssen. Bei dieser Bepflanzung muss man auch bedenken, dass überschüssiges Wasser oft überläuft und hässliche Spuren an den Wänden hinterlassen kann. Gibt man einen Untersatz unter den Behälter, ist zu bedenken, dass diese auch hin und wieder geleert werden müssen, um Staunässe zu vermeiden.