Archiv der Kategorie: Gartenteich

Krebsscheren

Krebsscheren für Gartenteiche

Die Krebsschere ist eine beliebte Teichpflanze, die in den Sommermonaten kleine weiße Blüten trägt. Dabei sind ihre scharfen Blätter sehr widerstandsfähig und besitzen an den Blatträndern kleine Hacken, die bei Arbeiten mit den Krebsscheren unbedingt Handschuhe berfordern.
Die Krebsschere ist eine schnell wachsende Wasserpflanze die ohne einen Pflanztopf auskommt. Das ist ihr großer Vorteil beim Pflanzen, einfach in die Flachwasserzone einlegen und treiben lassen. Die Krebsschere bildet schon im ersten Jahr einige Ausläufer, an deren Ende sich dann neue Blattrosetten bilden. Im Herbst stirbt ein Teil der Wasserpflanze ab und sinkt auf den Teichboden. Im Frühjahr erwacht die Krebsschere dann wieder zu neuem Leben und steigt wieder nach oben und wächst weiter.

Vor- und Nachteile der Krebsschere im Gartenteich

Die Krebsschere wurde zwar zur Blume des Jahres 1998 gewählt, dennoch hat sie auch ihre Schattenseiten. Die Krebsschere ist sehr pflegeintensiv im Herbst. Wer seine Krebsscheren im Herbst oder Winter entsprechend reduziert, hat im Frühjahr aber wieder genügend Platz im Gartenteich. Beim Pflanzen von Krebsscheren sollte man deshalb schon an die Pflege denken und nur sehr wenige Pflanzen einsetzen. Wenn die Pflanze nicht reduziert wird, besteht die Gefahr, dass der Teich komplett verlandet und verschlammt. Die Krebsschere überwuchert dann viele Bereiche im Wasser komplett.
Die Krebsschere ist aber auch Eiablageplatz für die ein oder andere Libellenart und ist somit durchaus auch eine nützliche Wasserpflanze.

Krebsscheren vermehren

Diese Frage stellt sich für Besitzer von Krebsscheren eigentlich nicht. Man erkennt die Wurzelausläufer bei näherer Betrachtung sehr gut. Je Pflanze bildet mehrere Ausläufer, die man einfach nur abschneiden muss und schon hat man eine neue Krebsscherenpflanzen. Aber auch die Krebsscheren bilden Samen aus, den man theoretisch aussäen kann. Die vegetative Vermehrung ist aber die übliche und gebräuchlichste Methode bei Gartenbesitzern.

Teichbrücken

Teichbrücken aus Holz und Stein

Als Besitzer eines Gartenteiches kommt man vielleicht beim Anlegen oder auch später einmal auf die Idee eine Teichbrücke zu integrieren. Hier stellt sich dann die erste Frage, soll die Teichbrücke aus Holz oder Stein sein? Welche Vorteile haben die verschiedenen Ausführungen und was kostet eine Teichbrücke?

Man sollte bei der Anschaffung einer Teichbrücke, besonders in kleineren Gärten auf die Gestaltung achten. Nur all zu schnell entscheidet man sich für eine günstige Holzbrücke und muss dann später feststellen, dass diese zu wuchtig im Garten wirkt.

Teichbrücken aus Holz

Bausatz, Eigenbau oder individuell angefertigte Teichbrücke?

Eine Teichbrücke aus Holz hat viele Gestaltungsmöglichkeiten, je nach Umgebung kann sie modern, bunt, klassisch, japanisch oder schlicht sein. Holzteichbrücken gibt es auch als Bausatz zur Selbstmontage oder individuell angefertigt vom Schreiner.
Beim Selbstbau sollte man sich unbedingt vorher überlegen, wie die neue Teichbrücke später aussehen soll. Einfach so mal drauf los arbeiten mit vielen Bohlen und Brettern, führt meist nicht zum Ziel. Außerdem sollte man beim Eigenbau einer Brücke auch die Tragfähigkeit der Brücke gut abschätzen können und im Umgang mit der Holzverarbeitung einige Grundkenntnisse bereits besitzen. Hier spielt neben der Tragfähigkeit der Teichbrücke auch das sichere Brückengeländer und der konstruktive Holzbau eine wichtige Rolle.

Wer sich hier nicht sicher ist, sollte auf eine Teichbrücke lieber verzichten und statt dessen ein Wasserspiel oder einen Quellstein als Gestaltungselement am Gartenteich installieren.

Teichbrücke aus Stein

Diese Form der Teichbrücken ist bei uns eher selten zu sehen, da die Steinbrücke meist in japanischen Gärten zuhause ist. Eine Teichbrücke aus Stein passt auch noch in den kleinsten Garten und kann dort auch ohne echten Übergang als Gestaltungselement genutzt werden. Steinbrücken werden oft ohne Geländer eingesetzt und schon ab 70-80 cm im Handel angeboten. Daran erkennt man, dass die Teichbrücke aus Stein eher etwas für kleinere Gartenteiche oder etwa für die Überquerung eines kleines Bachlaufes im Garten Verwendung finden kann.

Mehr Informationen zum Thema Gartenteich:

Wasserspeier für den Garten

Gartenteich selber anlegen

Fertigteichbecken

Gartenteich anlegen

Tipps um den Gartenteich selbst anzulegen

Zuerst einmal sollte man sich für eine bestimmte Art von Gartenteich entscheiden.

Soll es ein Fischteich, ein Wasserteich oder einfach ein Sumpfteich werden. Die meisten Gartenbesitzer entscheiden sich für einen Fischteich oder einen Wasserteich. Je nachdem welche Teichform  Sie wählen, erfolgen die nächsten Arbeitsschritte. Grundsätzlich muss ein Gartenteich für Fische tiefer sein als es ein normaler Gartenteich für Wasserpflanzen es sein muss. Hier sollte eine Wassertiefe an der tiefsten Stelle von 80 cm -100 cm eingeplant werden. Die Tiefe ist sowohl bei Frost als auch im Hochsommer besonders wichtig für das ausgeglichene Wasserklima im Teich.

Welcher Standort für den Gartenteich?

Danach kommt die Standortfrage. Wo baue ich meinen Gartenteich hin? Der passende Platz ist der, den man am häufigsten vom Haus oder der Terrasse aus sehen kann. Zusätzlich sollte der Standort für den künftigen Gartenteich nicht unter Bäumen sein.

Gartenteich anlegen
Gartenteich selbst anlegen

Wurzeln können das Wasserbecken oder die Teichfolie mit der Zeit beschädigen. Bedenken Sie dabei auch das Wachstum eines Baumes über mehre Jahre, kleine Bäume werden mit den Jahren auch groß. Dann sind da noch die herabfallenden Blätter oder Nadeln, die im Teich landen und aufwändig entfernt werden müssen. Tut man das nicht, leidet die Wasserqualität enorm darunter, dass bis hin zum Umkippen des kompletten Wassers gehen kann.Bis zu etwa fünf Stunden direkte Sonneneinstrahlung sind im Sommer ideal für Pflanzen und Tiere, die so genügend Wärme bekommen, das Wasser aber gleichzeitig im Sommer nicht zu warm wird.Wenn Sie sich für einen Fertigteich aus Kunststoff entscheiden, finden Sie weitere Infos in einem separaten Artikel dazu.Die übliche Herangehensweise ist die, den Gartenteich mit Folie auszukleiden. Kaufen Sie die Teichfolie so gross wie möglich. Die restliche Teichfolie verkleben Sie am besten in der warmen Sonne auf einer ebenen Rasenfläche.Den Aushub kann man bei kleineren Gartenteichen von Hand mit Hacke und Schaufel bewerkstelligen. Aber ab einer Grundfläche von etwas mehr als sechs Quadratmetern und einer Tiefe von mehr als vierzig Zentimetern ist der Einsatz eines Minibaggers dringend anzuraten. Die Minibagger können mit und ohne Fahrer gemietet werden.

Mit dem Minibagger gehts leichter

Am schonensten für die umliegende Rasenfläche sind Minibagger mit Gummiketten. Die Kleinbagger mit Rädern hinterlassen meist tiefe Fahrspuren im Garten, die dann wieder ausgeglichen werden müssen.Teichfilter und Wasserpflanzen sogen für ein gutes Wasserklima.Planen Sie den Gartenteich mit einer Tiefzone und einer Flachzone und modellieren die Flachzone gleich so, dass später Pflanzkörbe für Wasserpflanzen problemlos eingesetzt werden können. So stehen die Körbe später gerade und sicher und können nicht in die Tiefzone abrutschen. Hier hilft es aber auch, die Pflanzkörbe anzubinden. Bedenken Sie auch, dass Sie eine Überlauf benötigen. Dieser ist dazu da, dass zusätzliche Regenwasser abzuleiten. Auch ein Zulauf, meist durch einen Teichfilter ist bei den meisten Gartenteichen ratsam um die Wasserqualität vor allem bei Fischbesatz zu gewährleisten.Nutzen Sie die Aushuberde gleich dazu, den Gartenteichrand und die Umgebung zu gestalten. So sparen Sie sich zusätzliche Erdbewegungen und Transporte. Nach dem Ausheben der Teichgrube glätten Sie die Erde und entfernen spitze Steine und Wurzeln. Daraufhin kleiden Sie den Teich etwa 10 cm dick mit Sand aus und  klopfen oder stampfen diesen fest. Über diesen Sand legen Sie danach gleichmäßig und faltenfrei ein Teichvlies.

Danach kommt die Teichfolie, die nach dem zurechtschneiden und zusammenkleben nun auch leicht zusammengefaltet werden kann. Das Auslegen der Teichfolie ist am einfachsten wenn ein oder zwei Hilfspersonen zusätzlich mit anpacken. Die Teichfolie muss möglichst glatt ausgelegt werden, ziehen Sie aber nur vorsichtig und mit Bedacht. Ist das Auslegen geglückt kann der Gartenteich etwa zu einem Drittel mit Wasser gefüllt werden. Jetzt ist noch Zeit um letzte Falten zu glätten und Unebenheiten zu beseitigen. Danach wird die Folie am Teichrand mit flachen, runden Steinen fixiert. Die freiliegende Teichfolie wird später so gut wie möglich am Rand mit Erde abgedeckt. So wird die Lebensdauer verlängert und es kommt nicht zu Undichtigkeit durch eine spröde gewordenen Folie. Jetzt kann der Gartenteich ganz befüllt werden.Beginnen Sie Schritt für Schritt mit der Bepflanzung und testen Sie aus, welche Pflanzen sich im Teich am wohlsten fühlen. Mehr zu Wasserpflanzen und Pflanzen rund um den Gartenteich finden Sie in einem weiteren Artikel hier.

Eine sehr gute Infoseite zum Gartenteich richtig anlegen finden Sie hier: www.gartenteich-info.de

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Gartenteichzubehör

Teichfolie, Teichpumpen und Pflanzmatten

Es gibt, vor allem in letzter Zeit, eine Unmenge von Utensilien und Gerätschaften für den Gartenteich. Mit all diesen Dingen kann man sich die Arbeiten um und an dem Teich erleichtern oder das Schmuckstück im Garten nochmals verschönern.
Ein großer Bereich sind die Teichrandmatten, Pflanzmatten, Pflanztaschen, sowie Pflanzkörbe vor allem für Wasserpflanzen. Matten aller Art kann man für Teiche mit recht steilen Uferwänden verwenden. Sichtbare Folien und Kunststoffwände sind nicht gerade ein dekoratives Glanzlicht des Gartens. Meist kann man auf solchen Wänden auch kaum Aufschüttungen vornehmen. Deshalb sind Matten eigentlich das Mittel der Wahl, es gibt sie als dekoratives Kokosgeflecht oder auch aus schwarzen Kunststoff. Man muss sie im Wasser bestigen, damit sie nicht davon schwimmen. Ausserdem dürfen sie nicht mit dem bewachsenen Boden in Berührung kommen, da sonst zuviel Wasser aus dem Teich gezogen wird. Eine gute Mattensorte sind auch die Pflanztaschen, die man mit Steinen beschweren kann und üppig bepflanzen kann.
Pflanzkörbe sind nicht gerade ein dekoratives Highlight, aber sie sind vor allem für wuchernde Teichpflanzen die optimale Lösung. Sie sind im Handel in verschiedenen Formen aus schwarzen Kunststoff erhältlich, je feinmaschiger man sie nutzt, desto besser.
Eine praktische Sache sind die sogenannten Laubschutznetze, die man im Herbst über den Teich spannen kann. Man sollte aber keine Vogelschutznetze verwenden, sie sind zu grobmaschig und zerreißen auch schnell. Verkettete Netze mit Verankerungshaken sind die beste Lösung. Man sollte daran denken, das Netz frühzeitig einzusetzen und immer wieder zu reinigen. Hauptsächlich verwenden muss man die Vorrichtung von September bis November.
Weiteres Zubehör sind Teichkescher in unterschiedlichen Ausführungen, man sollte auf jeden Fall zwei verschiedene Typen besitzen. Ausserdem nützlich sind noch Teichscheren oder Teichzangen, sowie Fadenalgenentferner.
Da ausgerechnet Teichbesitzer mit kleinem „Teichlein“ Fische in ihre Gewässer aussetzen, braucht man auch einen Wasserstandsregler, um die Wasserhöhe zu kontrollieren. Allerdings eignet er sich nicht für Folienteiche.
Weitere mehr oder weniger sinnvolle Zubehörteile sind Fischreiherattrappen, Bewegungsmelder und Lockenten.

Teichbelüfter

Teichbelüftung mit Solar

Sauerstoff und Luftzufuhr ist lebenswichtig für jeden Gartenteich. Man kann dies durch technische oder natürliche Massnahmen regulieren. Vor allem bei der Sauerstoffzufuhr sollte man bedenken, dass die Aufnahme von der jeweiligen Wassertemperatur abhängt. Es gilt dabei, niedrige Wassertemperatur ermöglicht hohe Aufnahme und im Gegensatz dazu bei hoher Wassertemperatur wenig Aufnahme. Belüftung des Teiches ist auf jeden Fall im Sommer genauso wichtig wie im Winter, vor allem da hier bei kleinerer Oberfläche das Wasser durch eine Eisfläche verschlossen ist. Es gibt mehrere Möglichkeiten, Sauerstoff in den Teich zu bringen. Es gibt Teichbelüftungssysteme, Geräte, die Sauerstoff produzieren und eine ganze Reihe von Gartenteichpumpen. Mit diesen Pumpen kann man Wasserspeier, Wasserspiele oder auch kleine Wasserfälle betreiben, die für die optimale Zirkulation im Wasser sorgen. Dabei sollte man beachten, dass die Teichpumpen nicht zu tief im Wasser stehen, was dazu führt, dass die unten lebenden Organismen ständig durcheinandergewirbelt werden. Und die kühle, extrem sauerstoffreiche untere Wasserschicht vermischt sich mit der oberen, es kommt zu einer gleichmäßigen Wassererwärmung.

Eine Versenk-Tiefe von etwa 35-40cm ist daher optimal. Außerdem sollte man sich überlegen, vor allem im Sommer, die Vorrichtungen zur Sauerstoffzufuhr auch in der Nacht beizubehalten. Man unterscheidet grundsätzlich zwischen Technischen Sauerstoffspendern: Teichbelüftungspumpen, Membranpumpen und Kompressoren, sie alle sind Pumpenarten, die auf die ein oder andere Weise Sauerstoff in den Teich bringen. Diese können mit „normalem“ Strom oder mit Solar betrieben werden. Bei der Teichpumpe eignet sich vor allem eine Schaumdüse als hervorragender Sauerstoffspender und er sieht in Aktion auch noch sehr dekorativ aus. Es gibt sie in verschiedenen Materialien und ihre Spritzhöhe läßt sich abhängig von der Pumpleistung variieren. Oxidatoren: dies ist eine Vorrichtung, die ohne Schlauch- oder Kabelverbindung unter geschlossener Eisdecke Sauerstoff produziert. Es wird mit einer Wasserstoffsuperoxid-Lösung, das zu Wasser und Sauerstoff abgebaut wird, betrieben. Ein großer Vorteil ist der fast geräuschlose Betrieb. Ist die Betreiberlösung aufgebraucht(Sommer 2Monate, Winter 6Monate), taucht das Gerät einfach auf. Man rechnet mit einem Jahresverbrauch von etwa 3-4Liter, erhältlich ist das Wasserstoffsuperoxid in jeder Apotheke. Vorsicht, die Lösung darf nie ohne Gerät in den Teich gelangen. Sauerstofftabletten: erhältlich im Aquaristikhandel, sind eigentlich als eine Art Notlösung gedacht. Bei Kontakt mit dem Wasser fangen die Tabletten sofort an zu sprudeln und Sauerstoff freizusetzen.

Die Wirkung ist allerdings sehr kurzfristig. Einsatz von Pflanzen: es gibt viele Teichpflanzen, die über ihre Blätter Sauerstoff an den Teich abgeben. Gut zu beobachten, wenn silbrige Perlen und Bläschen an den Blättern hängen und nach einiger Zeit an die Oberfläche schweben. Leider haben viele Teichbesitzer ein recht schlechtes Verhältnis zu Unterwasserpflanzen, die eigentlich die natürlichsten Sauerstoffspender sind. Angeboten werden die Pflanzen in großer Zahl zwischen Mai und August im Fachhandel, sie sind sehr preiswert und einfach zu „pflanzen“. Es gibt ein paar Arten, die sich explosionsartig im Teich vermehren können, diese kann man meiden oder immer wieder entfernen. Bei kalkhaltigen Wasser entstehen leider auch sehr oft Fadenalgen, dann hilft leider nur vorsichtiges Entfernen. Einige Beispiele: Krebsschere, europäische Wasserfeder, Sumpfwasserstern, Kanadische Wasserpest oder Laichkraut.
Für den Winter gibt es noch ganz spezielle Sachen, die die Sauerstoffzufuhr regeln. So zum Beispiel der Eisfreihalter, er sieht ein bißchen dem Toilettensitz ähnlich und ist zu großen Teilen aus Hartstyropor. Durch die leiseste Windbewegung wird das Teil immer an die seichteste Stelle im Teich befördert, deshalb sollte man ihn über der tiefsten Stelle befestigen. Der Kauf empfiehlt sich im September, auch wenn dann noch kein Teichbesitzer daran denkt. Manchen gefallen sie auch gar nicht, doch die Wirkung ist enorm. Ist der Teich zum ersten Mal zugefroren, ist ihr Einsatz allerdings zu spät. Man hört im Frühjahr immer wieder, dass die Eisfreihalter nichts bringen, doch das liegt fast immer im falschen Gebrauch. Unabdingbar ist die richtige Eintautiefe und die Verankerung. Das aufmerksame Durchlesen der Gebrauchsanweisung ist wichtig. Leider gibt es auch Modelle im Handel, die nicht zu empfehlen sind, sie schaden sogar. Sie fördern ständig wärmeres Wasser vom Boden nach oben, die durch den falschen Eisfreihalter ausströmen. Das führt dazu, dass immer kälteres Wasser an den Teichboden gelangt, es kommt zu einer absoluten Unterkühlung im Wasser. Bei einem richtigen Eisfreihalter kommt es zu keiner Durchmischung. Ein zweites Hilfmittel im Winter ist der sogenannte Teichheizer. Damit werden bestimmte Stellen im Teich freigehalten. Allerdings erfordern diese Geräte hohe Energiekosten, da sie mit Strom betrieben werden. Es schaltet sich automatisch je nach Temperatur ein oder aus.

Welche Pflanzen sind für den Gartenteich geeignet?

Pflanzen am Gartenteich

Jetzt im Frühjahr ist wieder die Pflanzzeit gekommen. Wer seinen Gartenteich bepflanzen möchte, hat seine grosse Auswahl in vielen Gartenmärkten. Aber was genau ist für welche Orte am Teich geeignet? Das steht meistens nicht am Schulchen des Pflanztopfes.

Deshalb hier ein paar Tipps für Pflanzen rund um den Gartenteich.

Legen Sie sich einen kleinen Pflanzplan an, wenn Sie noch ganz am Anfang stehen. Zeichnen Sie sich grob den Teich in ein Blatt Papier und dann legen Sie sich auf einem separatem Blatt eine Liste an Pflanzen an. Die Fortlaufenden Nummern tragen Sie anschliessend in die Gartenteichzeichnung ein.

Grob betrachtet sollten Sie Pflanzen für den Teich selbst planen, den Zwischenbereich direkt dahinter und für den dritten Bereich weiter hinten. Der dritte und am weiteste entfernte Pflanzbereich geht bei vielen Gartenfreunden in Stauden über.

Die Pflanzen sollten beim Kauf gesund aussehen und nicht modrig oder gar faulig riechen. Ein gesunde Pflanze wächst zudem auch schneller an. Für das Pflanzen im Teich nutzen Sie Pflanzkörbe. Diese werden mit Erdreich oder spezieller Teicherde gefüllt und dann mit Kies und Steinen beschwert. So kann auch kein Substrat aus dem Körben ausgespült werden und die dickeren Steine haben den Pflanzkorb am Boden.

Wer bereits einen Gartenteich hat, benötigt meist wasserklärende Pflanzen.

Hier einige Beispiele für diese Pflanzen:

Gelbe Wasserschwertlilie
Kalmus
Binsen
Froschlöffel
Wasserminze
Igelkolben

Für den Teichrand eignen sich Iris und Funkien sehr gut, genauso wie kleinere Schilfsorten.

Wer die Bepflanzen genau planen möchte, kann die Blühzeiten mit einkalkulieren. So kann das das ganze Jahr über eine schöne Blüte an Ihrem Gartenteich verweilen. Das hilft viele Insekten und Kleinlebewesen.

Übrigens: Wußten Sie, dass Mückenlarven keine Chance haben, wenn sich Ihr Teichwasser bewegt? Das können Sie sehr gut mit einem Wasserspiel, Bachlauf oder Wasserspeier bewerkstelligen.

Fertigteich aus Kunststoff

Gartenteich mit einem Kunststoff- Fertigteich bauen

Wer sich frühzeitig im Jahr für den Bau eines Gartenteich aus Kunststoff interessiert, der hat viele Möglichkeiten dies umzusetzen. Jeder Teich sollte einen Flachzone besitzen und eine Tiefzone. Nur so können die verschiedenen Bereich sich ergänzen und in der Flachzone Pflanzen die Reinigung des Gartenteichwassers übernehmen. Die Tiefzone wiederum sorgt dafür, dass das Wasser sich im Sommer nicht überhitzt und im Winter nicht durchfriert. Deshalb ist es wichtig bei der Planung zu beachten, das Fertigteich tiefer als 80 cm sind. So können dann Pflanzen und Fische in dieser Zone den Winter überstehen.

Fertigteich Kunststoff-Schalen
Fertigteich aus Kunststoff für den Garten

Fertigteiche sind schnell montiert

Wer aber nur einen kleinen Teich plant und diesen auch vielleicht nur etwa 40-50 cm tief haben möchte, muss wissen, dass sich Fisch darin nur maximal den Sommer über dort aufhalten können. Im Winter müssen die Fische in ein Aquarium oder ähnliches Behältnis umziehen. Für den Bau mit Fertigteichen aus einer Kunststoffschale sprechen viele Vorteile. Er ist schneller eingebaut und einsatzbereit und ist durch seine geringe Tiefe keine so grosse Gefahr für Kinder und Kleintiere. Der Fertigteich wird einfach an den gewünschten Gartenplatz abgelegt, die zu versenkende Tiefzone mit einem Ast auf die Erde eingeritzt. Danach die Tiefzone etwas tiefer als den Fertigteich ausheben und mit etwas Sand unterfüttern. Eine gute Faustdick reicht bereits aus. Legen Sie das Formteil einfach schon einmal in die ausgegrabene Grube und kontrollieren sie mit einer Wasserwaage, ob der Teich in der Waage ist. Wenn Sie den Kunststoff-Fertigteich nicht in der Waage ausrichten, läuft später Regenwasser an der niedrigsten Stelle aus. Beachten Sie bitte, dass der Flachzonenbereich auf dem Gartenboden fest aufliegt und einen Ausstieg für Tiere bietet. So vermeiden Sie , dass Igel oder andere Tiere ertrinken. Die Flachbereiche mit Sand und Erde gemischt unterfüttern und so für Festigkeit sorgen.

>Die kleinen Kunststoff-Gartenteiche können dann mit einer Anpflanzung um diesen Teich weiter ausgebaut werden. So sieht der Teich auch im Winter noch schön aus, wenn die Wasserpflanzen bereits abgestorben sind. Miniteiche aus Fertigteilen sind auch widerstandfähiger und robuster als Teiche mit Folien.
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