RSS

Gartenteichzubehör

Teichfolie, Teichpumpen und Pflanzmatten


Es gibt, vor allem in letzter Zeit, eine Unmenge von Utensilien und Gerätschaften für den Gartenteich. Mit all diesen Dingen kann man sich die Arbeiten um und an dem Teich erleichtern oder das Schmuckstück im Garten nochmals verschönern.
Ein großer Bereich sind die Teichrandmatten, Pflanzmatten, Pflanztaschen, sowie Pflanzkörbe vor allem für Wasserpflanzen. Matten aller Art kann man für Teiche mit recht steilen Uferwänden verwenden. Sichtbare Folien und Kunststoffwände sind nicht gerade ein dekoratives Glanzlicht des Gartens. Meist kann man auf solchen Wänden auch kaum Aufschüttungen vornehmen. Deshalb sind Matten eigentlich das Mittel der Wahl, es gibt sie als dekoratives Kokosgeflecht oder auch aus schwarzen Kunststoff. Man muss sie im Wasser bestigen, damit sie nicht davon schwimmen. Ausserdem dürfen sie nicht mit dem bewachsenen Boden in Berührung kommen, da sonst zuviel Wasser aus dem Teich gezogen wird. Eine gute Mattensorte sind auch die Pflanztaschen, die man mit Steinen beschweren kann und üppig bepflanzen kann.
Pflanzkörbe sind nicht gerade ein dekoratives Highlight, aber sie sind vor allem für wuchernde Teichpflanzen die optimale Lösung. Sie sind im Handel in verschiedenen Formen aus schwarzen Kunststoff erhältlich, je feinmaschiger man sie nutzt, desto besser.
Eine praktische Sache sind die sogenannten Laubschutznetze, die man im Herbst über den Teich spannen kann. Man sollte aber keine Vogelschutznetze verwenden, sie sind zu grobmaschig und zerreißen auch schnell. Verkettete Netze mit Verankerungshaken sind die beste Lösung. Man sollte daran denken, das Netz frühzeitig einzusetzen und immer wieder zu reinigen. Hauptsächlich verwenden muss man die Vorrichtung von September bis November.
Weiteres Zubehör sind Teichkescher in unterschiedlichen Ausführungen, man sollte auf jeden Fall zwei verschiedene Typen besitzen. Ausserdem nützlich sind noch Teichscheren oder Teichzangen, sowie Fadenalgenentferner.
Da ausgerechnet Teichbesitzer mit kleinem „Teichlein“ Fische in ihre Gewässer aussetzen, braucht man auch einen Wasserstandsregler, um die Wasserhöhe zu kontrollieren. Allerdings eignet er sich nicht für Folienteiche.
Weitere mehr oder weniger sinnvolle Zubehörteile sind Fischreiherattrappen, Bewegungsmelder und Lockenten.

Teichbelüfter

Teichbelüftung mit Solar



Sauerstoff und Luftzufuhr ist lebenswichtig für jeden Gartenteich. Man kann dies durch technische oder natürliche Massnahmen regulieren. Vor allem bei der Sauerstoffzufuhr sollte man bedenken, dass die Aufnahme von der jeweiligen Wassertemperatur abhängt. Es gilt dabei, niedrige Wassertemperatur ermöglicht hohe Aufnahme und im Gegensatz dazu bei hoher Wassertemperatur wenig Aufnahme. Belüftung des Teiches ist auf jeden Fall im Sommer genauso wichtig wie im Winter, vor allem da hier bei kleinerer Oberfläche das Wasser durch eine Eisfläche verschlossen ist. Es gibt mehrere Möglichkeiten, Sauerstoff in den Teich zu bringen. Es gibt Teichbelüftungssysteme, Geräte, die Sauerstoff produzieren und eine ganze Reihe von Gartenteichpumpen. Mit diesen Pumpen kann man Wasserspeier, Wasserspiele oder auch kleine Wasserfälle betreiben, die für die optimale Zirkulation im Wasser sorgen. Dabei sollte man beachten, dass die Teichpumpen nicht zu tief im Wasser stehen, was dazu führt, dass die unten lebenden Organismen ständig durcheinandergewirbelt werden. Und die kühle, extrem sauerstoffreiche untere Wasserschicht vermischt sich mit der oberen, es kommt zu einer gleichmäßigen Wassererwärmung.

Eine Versenk-Tiefe von etwa 35-40cm ist daher optimal. Außerdem sollte man sich überlegen, vor allem im Sommer, die Vorrichtungen zur Sauerstoffzufuhr auch in der Nacht beizubehalten. Man unterscheidet grundsätzlich zwischen Technischen Sauerstoffspendern: Teichbelüftungspumpen, Membranpumpen und Kompressoren, sie alle sind Pumpenarten, die auf die ein oder andere Weise Sauerstoff in den Teich bringen. Diese können mit “normalem” Strom oder mit Solar betrieben werden. Bei der Teichpumpe eignet sich vor allem eine Schaumdüse als hervorragender Sauerstoffspender und er sieht in Aktion auch noch sehr dekorativ aus. Es gibt sie in verschiedenen Materialien und ihre Spritzhöhe läßt sich abhängig von der Pumpleistung variieren. Oxidatoren: dies ist eine Vorrichtung, die ohne Schlauch- oder Kabelverbindung unter geschlossener Eisdecke Sauerstoff produziert. Es wird mit einer Wasserstoffsuperoxid-Lösung, das zu Wasser und Sauerstoff abgebaut wird, betrieben. Ein großer Vorteil ist der fast geräuschlose Betrieb. Ist die Betreiberlösung aufgebraucht(Sommer 2Monate, Winter 6Monate), taucht das Gerät einfach auf. Man rechnet mit einem Jahresverbrauch von etwa 3-4Liter, erhältlich ist das Wasserstoffsuperoxid in jeder Apotheke. Vorsicht, die Lösung darf nie ohne Gerät in den Teich gelangen. Sauerstofftabletten: erhältlich im Aquaristikhandel, sind eigentlich als eine Art Notlösung gedacht. Bei Kontakt mit dem Wasser fangen die Tabletten sofort an zu sprudeln und Sauerstoff freizusetzen.

Die Wirkung ist allerdings sehr kurzfristig. Einsatz von Pflanzen: es gibt viele Teichpflanzen, die über ihre Blätter Sauerstoff an den Teich abgeben. Gut zu beobachten, wenn silbrige Perlen und Bläschen an den Blättern hängen und nach einiger Zeit an die Oberfläche schweben. Leider haben viele Teichbesitzer ein recht schlechtes Verhältnis zu Unterwasserpflanzen, die eigentlich die natürlichsten Sauerstoffspender sind. Angeboten werden die Pflanzen in großer Zahl zwischen Mai und August im Fachhandel, sie sind sehr preiswert und einfach zu „pflanzen“. Es gibt ein paar Arten, die sich explosionsartig im Teich vermehren können, diese kann man meiden oder immer wieder entfernen. Bei kalkhaltigen Wasser entstehen leider auch sehr oft Fadenalgen, dann hilft leider nur vorsichtiges Entfernen. Einige Beispiele: Krebsschere, europäische Wasserfeder, Sumpfwasserstern, Kanadische Wasserpest oder Laichkraut.


Für den Winter gibt es noch ganz spezielle Sachen, die die Sauerstoffzufuhr regeln. So zum Beispiel der Eisfreihalter, er sieht ein bißchen dem Toilettensitz ähnlich und ist zu großen Teilen aus Hartstyropor. Durch die leiseste Windbewegung wird das Teil immer an die seichteste Stelle im Teich befördert, deshalb sollte man ihn über der tiefsten Stelle befestigen. Der Kauf empfiehlt sich im September, auch wenn dann noch kein Teichbesitzer daran denkt. Manchen gefallen sie auch gar nicht, doch die Wirkung ist enorm. Ist der Teich zum ersten Mal zugefroren, ist ihr Einsatz allerdings zu spät. Man hört im Frühjahr immer wieder, dass die Eisfreihalter nichts bringen, doch das liegt fast immer im falschen Gebrauch. Unabdingbar ist die richtige Eintautiefe und die Verankerung. Das aufmerksame Durchlesen der Gebrauchsanweisung ist wichtig. Leider gibt es auch Modelle im Handel, die nicht zu empfehlen sind, sie schaden sogar. Sie fördern ständig wärmeres Wasser vom Boden nach oben, die durch den falschen Eisfreihalter ausströmen. Das führt dazu, dass immer kälteres Wasser an den Teichboden gelangt, es kommt zu einer absoluten Unterkühlung im Wasser. Bei einem richtigen Eisfreihalter kommt es zu keiner Durchmischung. Ein zweites Hilfmittel im Winter ist der sogenannte Teichheizer. Damit werden bestimmte Stellen im Teich freigehalten. Allerdings erfordern diese Geräte hohe Energiekosten, da sie mit Strom betrieben werden. Es schaltet sich automatisch je nach Temperatur ein oder aus.

Welche Pflanzen sind für den Gartenteich geeignet?

Pflanzen am Gartenteich



Jetzt im Frühjahr ist wieder die Pflanzzeit gekommen. Wer seinen Gartenteich bepflanzen möchte, hat seine grosse Auswahl in vielen Gartenmärkten. Aber was genau ist für welche Orte am Teich geeignet? Das steht meistens nicht am Schulchen des Pflanztopfes.

Deshalb hier ein paar Tipps für Pflanzen rund um den Gartenteich.

Legen Sie sich einen kleinen Pflanzplan an, wenn Sie noch ganz am Anfang stehen. Zeichnen Sie sich grob den Teich in ein Blatt Papier und dann legen Sie sich auf einem separatem Blatt eine Liste an Pflanzen an. Die Fortlaufenden Nummern tragen Sie anschliessend in die Gartenteichzeichnung ein.

Grob betrachtet sollten Sie Pflanzen für den Teich selbst planen, den Zwischenbereich direkt dahinter und für den dritten Bereich weiter hinten. Der dritte und am weiteste entfernte Pflanzbereich geht bei vielen Gartenfreunden in Stauden über.

Die Pflanzen sollten beim Kauf gesund aussehen und nicht modrig oder gar faulig riechen. Ein gesunde Pflanze wächst zudem auch schneller an. Für das Pflanzen im Teich nutzen Sie Pflanzkörbe. Diese werden mit Erdreich oder spezieller Teicherde gefüllt und dann mit Kies und Steinen beschwert. So kann auch kein Substrat aus dem Körben ausgespült werden und die dickeren Steine haben den Pflanzkorb am Boden.

Wer bereits einen Gartenteich hat, benötigt meist wasserklärende Pflanzen.

Hier einige Beispiele für diese Pflanzen:

Gelbe Wasserschwertlilie
Kalmus
Binsen
Froschlöffel
Wasserminze
Igelkolben

Für den Teichrand eignen sich Iris und Funkien sehr gut, genauso wie kleinere Schilfsorten.

Wer die Bepflanzen genau planen möchte, kann die Blühzeiten mit einkalkulieren. So kann das das ganze Jahr über eine schöne Blüte an Ihrem Gartenteich verweilen. Das hilft viele Insekten und Kleinlebewesen.

Übrigens: Wußten Sie, dass Mückenlarven keine Chance haben, wenn sich Ihr Teichwasser bewegt? Das können Sie sehr gut mit einem Wasserspiel, Bachlauf oder Wasserspeier bewerkstelligen.

Fertigteich aus Kunststoff

Gartenteich mit einem Kunststoff- Fertigteich bauen



Wer sich frühzeitig im Jahr für den Bau eines Gartenteich aus Kunststoff interessiert, der hat viele Möglichkeiten dies umzusetzen. Jeder Teich sollte einen Flachzone besitzen und eine Tiefzone. Nur so können die verschiedenen Bereich sich ergänzen und in der Flachzone Pflanzen die Reinigung des Gartenteichwassers übernehmen. Die Tiefzone wiederum sorgt dafür, dass das Wasser sich im Sommer nicht überhitzt und im Winter nicht durchfriert. Deshalb ist es wichtig bei der Planung zu beachten, das Fertigteich tiefer als 80 cm sind. So können dann Pflanzen und Fische in dieser Zone den Winter überstehen.
Wer aber nur einen kleinen Teich plant und diesen auch vielleicht nur etwa 40-50 cm tief haben möchte, muss wissen, dass sich Fisch darin nur maximal den Sommer über dort aufhalten können. Im Winter müssen die Fische in ein Aquarium oder ähnliches Behältnis umziehen.
Für den Bau mit Fertigteichen aus einer Kunststoffschale sprechen viele Vorteile. Er ist schneller eingebaut und einsatzbereit und ist durch seine geringe Tiefe keine so grosse Gefahr für Kinder und Kleintiere. Der Fertigteich wird einfach an den gewünschten Gartenplatz abgelegt, die zu versenkende Tiefzone mit einem Ast auf die Erde eingeritzt. Danach die Tiefzone etwas tiefer als den Fertigteich ausheben und mit etwas Sand unterfüttern. Eine gute Faustdick reicht bereits aus. Legen Sie das Formteil einfach schon einmal in die ausgegrabene Grube und kontrollieren sie mit einer Wasserwaage, ob der Teich in der Waage ist. Wenn Sie den Kunststoff-Fertigteich nicht in der Waage ausrichten, läuft später Regenwasser an der niedrigsten Stelle aus. Beachten Sie bitte, dass der Flachzonenbereich auf dem Gartenboden fest aufliegt und einen Ausstieg für Tiere bietet. So vermeiden Sie , dass Igel oder andere Tiere ertrinken.
Die Flachbereiche mit Sand und Erde gemischt unterfüttern und so für Festigkeit sorgen.


Die kleinen Kunststoff-Gartenteiche können dann mit einer Anpflanzung um diesen Teich weiter ausgebaut werden. So sieht der Teich auch im Winter noch schön aus, wenn die Wasserpflanzen bereits abgestorben sind. Miniteiche aus Fertigteilen sind auch widerstandfähiger und robuster als Teiche mit Folien.

Kann Frost meine Gartenskulptur beschädigen?

Wasserspiele und Gartenfiguren winterfest machen



Jetzt im Winter liegt alles im Garten in einer Art Ruhezone. Still und starr ruht der Gartenteich. Wir haben und bis jetzt immer dafür entschieden die Gartenfiguren und auch das Wasserspiel im Winter nicht abzudecken. So sieht man auch im Winter noch immer die schönen Formen und kann sich an Ihnen erfreuen.

Was für uns selbstverständlich ist, können andere Gartenfreunde gar nicht verstehen, sie wollen alles gut verpacken und winterfest machen. Das ist Ok und verständlich, zumal man bei frostempfindlichen Objekten da schon Vorsicht walten lassen muss.

Wasserspiele im Winter

Wasserspiele im Winter

Kleine Gartenfiguren aus Terrakotta sind da schön sehr gefährdet den Frühling nicht „lebendig“ zu erleben.

Wenn Sie an der Gartenfigur Feuchtigkeit feststellen, die einziehen kann, dann ist es höchste Zeit, diese Figur in einen Keller oder den Gartenpavillon zu bringen. In diesem Fall ist die Terrakottaware nicht so hoch erhitzt, dass sie die Nässe aussperren kann.
Wer aber schöne Gartenobjekte aus Beton oder frostfestem Steinguss sein Eigen nennt, hat da gut Lachen. Diese Art von Gartendeko können den Winter auch ohne Abdeckungen überstehen.

Betonfiguren im Garten

Betonfiguren im Garten

Was aber alle Gartenkunst gemeinsam nicht gut verträgt, ist Streusalz. Hier sollte man kontrolliert damit umgehen und möglichst kein Streusalz in der Nähe von Gartenfiguren ausstreuen. Das Salz selbst oder auch das Tauwasser können der Oberfläche Schaden zufügen. Genauso wie bei Verkehrsstrassen und Autokorrosion ist Streusalz bei Schäden der Verursacher. Im Gartenbereich empfiehlt es sich daher auch im Hinblick auf den Gartenteich und die Vegetation auf Salz gänzlich zu verzichten. Denken Sie auch an eventuelle Fische und andere Lebewesen im Teich, die kein Salz mögen.
Benutzen Sie statt dessen Splitt, Granulat oder Lawa. Sand und Asche sind nicht so empfehlenswert, da diese nicht für ausreichende Rutschfestigkeit sorgen.


Gartenteich eisfrei halten

Der Gartenteich im Winter



Wer einen Teich in seinem Garten hat, stellt sich vielleicht jeden Winter die gleichen Fragen. Soll ich den Gartenteich eisfrei halten? Wenn ja, wie? Und kann ich den Teich bei einer festen Eisdecke betreten und vielleicht sogar ein Eisloch schlagen?
Der Gartenteich an sich ist eine ganz tolle Sache, birgt aber auch Gefahren in sich. Kinder können beim Spielen im Gartenteich verletzt werden, gerade im Winter, wenn eine zugefrorene Eisdecke lockt. Achten Sie deshalb auf eine entsprechende Sicherung, einen Zaun oder gar bei kleineren Gartenteichen eine feste Abdeckung.
Grundsätzlich sollte man den Teich im Winter in Ruhe lassen und auch keine  Eislöcher schlagen oder bohren. Halten Sie statt dessen im Wasser eine kleine Stelle nach Möglichkeit eisfrei, in dem Sie Schilfrohre oder ähnliches Material hineinlegen. Eine noch effektivere Methode um Sauerstoff im Winter im Gartenteich zu haben, sind die Eisfreihalter. Im Prinzip sehr einfache Kunststoffrahmen mit einem Loch in der Mitte, dass mit einem luftdurchlässigen Deckel versehen ist. Diese Eisfreihalter für Gartenteiche sind sehr günstig und zuverlässig. Sie sind im Gartenfachhandel für ein paar Euro zu bekommen. Der Eisfreihalter funktioniert ohne Batterien oder Strom. Er schmimmt im Wasser und deckt immer seinen Durchmesser frostsicher ab. Einfach und simpel. Sie sollten aber den Schnee auf dem Eisfreihalter wegfegen.
Ist Ihr Teich tiefer als circa 80 – 90 Centimeter, so friert er in der Regel nicht komplett durch. Wenn Sie Fische im Wasser haben dürfen Sie auf gar keinen Fall auf das Eis treten oder in der Nähe Gartenarbeiten verrichten. Die Fische werden in Panik versetzt und in ihrer Winterruhe massiv gestört. Durch den zusätzlichen hohen Sauerstoffverbrauch und die geschlossene Eisfläche besteht hohe Erstickungsgefahr für Ihre Tiere. Bedenken Sie, dass auch Holzarbeiten im Garten sich über den gefrorenen Boden übertragen und so zu Störungen im Gartenteich führen.
Ist Ihr Gartenteich niedriger als 80 cm, so müssen Sie Ihre Fische in einem separaten Becken im Haus oder Garage überwintern. Die Wassertiefe ist so gering, das zu befürchten ist, dass die Tiere nicht überleben. Auch wenn es schon einen milden Winter lang gut gegangen ist. Bedenken Sie, ein strenger Winter kann doch erhebliche Schäden anrichten.


Gartenteich richtig planen

Wasser im Garten planen



Viele Gartenbesitzer wünschen sich für ihren Garten einen Gartenteich. Das liegt wahrscheinlich am Wunsch des Menschen, Wasser zu besitzen aber auch an der faszinierenden Bewegung von Wasser. Hinzu kommt auch das spiegelnde und glänzende Aussehen von Wasser in der Sonne. Beide Elemente sind für den Menschen unverzichtbar.

Aber wie planen Sie nun Ihren Gartenteich oder Wasserstelle am Besten? Zuerst stellen Sie sich folgende Fragen:

Wieviel Platz haben Sie für die Wasserstelle oder den Schwimmteich?
Wollen Sie die Gartenarbeiten selbst erledigen, nur einen Teil oder vom Gartenfachmann ?
Möchten Sie schnelle Erfolge sehen?
Oder soll es ein Wassergarten, werden der von Jahr zu Jahr wächst?
Mit welchem Material soll gebaut werden?

Das sind jetzt viele Fragen und Sie stehen gerade am Anfang der Planung? Gut, dann beschreiben wir Ihnen einfach einmal die verschiedenen Möglichkeiten für ein Wasserspiel oder einen Gartenteich aus Kunststoff.

Beispiele für kleinere Wasserspiele sind die Miniteiche. Man kann solcher Kleinode aus einem Eimer, oder einer alten Zinkwanne selbst gestalten. Der Arbeitsaufwand ist sehr gering. Neben dem Behältnis braucht es nur noch ein paar Wasserpflanzen im Pflanztopf. Fertig ist Ihr erster Wassergarten! Wer Besitzer eines Holzfasses ist, kann auch dies für einen Miniteich nutzen. Undichte Behälter können mit Teichfolie ausgelegt werden und sind so optimal vor Auslaufen geschützt.
Sind Sie stolzer Besitzer eines Natursteintroges, so kann dieser als Wassergarten nutzt werden. Die Pflanzen werden im Topf belassen oder in tonartiger Erde eingesetzt. Aber es gibt auch die Möglichkeit einen kleinen Gartenteich mit einer vorgefertigten Form aus Kunststoff zu arbeiten. Der Teich ist eine Form und wird nur noch am geeigneten Platz eingegraben und bepflanzt. Die Formteiche aus Kunststoff gibt es im Gartenfachmarkt und in vielen Baumärkten zu kaufen. Wer als Gartenbesitzer mehrere Gartenteiche und Wasserspiel plant, sollte die Möglichkeit bedenken, später alle Wasserquellen mit einander zu verbinden. Man fängt klein an einem Eck des Gartens an und wenn man dann im nächsten Jahr Lust auf mehr Wasser im Garten bekommt, beginnt man mit dem nächsten Gartenteich.
Alle grösseren Teiche sollten einen Wasserzulauf und auch Ablauf haben. Oder als schöne Alternative eine Wasserpumpe, die das Wasser immer im Kreis zum Beispiel durch einen schönen Wasserspeier pumpt. Bei der Auswahl der Wasserpumpen sollten Sie besser eine Nummer grösser kaufen und darauf achten, dass die Pumpleistung verstellbar ist. So können Sie später problemlos weitere Wasserspiele mit integrieren. Ein Bachlauf kann die gleiche Funktion erfüllen. Der Bachlauf kann meist künstlich hergestellt werden und ist auch fertig in Kunststoff zu bekommen. Der Bachlauf benötigt aber eine gewisse Schräge um zu wirken. Um einen Bachlauf zu gestalten bedarf es schon einiges an Arbeitsleistung und handwerklichen Geschick. Eine Alternative zum Bachlauf kann auch eine Felslandschaft sein. Gerade beim Bau eines Schwimmteiches wirken Felsen je nach Gestaltung schon sehr imposant. Die Felsen können aus Naturstein sein, aber auch hier wie bei allen anderen Steinen gibt es eine Variante aus zum Verwechseln echt aussehendem Kunststoff .

Wer wenig Pflegeaufwand für einen Gartenteich möchte, für denjenigen ist vielleicht ein Sprudelstein richtig. Dabei wird ein Wasserbecken im Garten eingearbeitet und mit einem wasserdurchlässigen Deckel versehen. Darüber kommen je nach Wunsch zum Beispiel Kieselsteine oder Natursteinbruch. Die Wasserpumpe verbleibt im Becken, der Quellstein oder auch Sprudelstein oben auf. Die Pumpe presst das Wasser durch den mit einem Loch versehenen Stein und lässt es dann über den Stein laufen. Das Wasser läuft dann wieder zurück ins untere Becken und so entsteht der Wasserkreislauf für den Quellstein im Garten. Der Vorteil liegt eindeutig im Pflegeaufwand. Es müssen keine Pflanzen gepflegt werden und Algen beseitigt werden. Auch Laub aufsammeln entfällt fast vollständig. Dafür ist eine Quellsteinanlage aber nicht so günstig wie ein kleiner Formteich mit Wasserspeier.

Wer hingegen einen grossen Gartenteich oder gar Schwimmteich bauen möchte, sollten sich Rat vom Fachmann holen. Viele Gartenbesitzer unterschätzen den Zeit und Kraftaufwand beim Aushub eines Gartenteichs. Mehr zu Schwimmteichen finden Sie auch hier

Bei Ihrer Planung für einen grösseren Gartenteich sollten Sie die Gefahr für spielende Kinder unbedingt beachten. Achten Sie dabei auch auf den Zugang zum Garten. Selbst wenn Sie keine eigenen Kinder haben, so könnten doch auch Nachbarkinder beim Spielen gefährdet sein. Ein grüner Maschendrahtzaun direkt um den Teich kann unter Umständen einen gewissen Schutz bieten.