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Gartenfiguren aus Stein

Gartenfiguren verzaubern den Garten neu

Der Markt und die Auswahl an Gartenfiguren aus Stein ist sehr gross und unübersichtlich. Hier gilt es zuerst einmal für sich selbst zu unterscheiden welche Figur möchte ich haben und aus welchen Material soll sie sein? Ja, sicher aus Stein aber aus welchem Stein genau? Es gibt Natursteinfiguren und es gibt Gartenfiguren aus Steinguss. Viele Gartenfreunde denken nun natürlich an eine echte Steinfigur aus Naturstein, die am besten von einem Steinmetz aus einem Stück Stein herausgehauen wurde. Gartenfiguren in dieser Machart sind aber sehr teuer, selbst kleine Figuren von etwa 30-40 cm kosten gerne ab 1000 Euro.

Günstiger sind da Gartenfiguren aus Steinguss. Diese werden zwar in einer grossen Auflage produziert, der Preis ist aber unschlagbar. Viele Steinfiguren sind aber mittlerweile aus Kunststoffmischungen um an Gewicht zu sparen. Deshalb kann man oft eine Steinfigur gar nicht mehr so genau von einer Plastikfigur unterscheiden

Es gibt aber Hersteller in Deutschland die diese Steinfiguren in kleinen Auflagen herstellen und somit auch die Exklusivität einer Gartenfigur gewahrt bleibt.

Wenn sich heute günstige Granitsteinfiguren oder Marmorfiguren in Fachmärkten finden, sollte man schon genau nachfragen woher diese stammen. Meist wissen die Verkäufer es aber gar nicht so genau, wie ich immer wieder feststellen muss. Marmor aus Italien bedeutet aber nicht, das der Marmor in Italien gewonnen und verarbeitet wurde. Viele Marmorfiguren werden in indischen Steinbrüchen unter fragwürdigen Bedingen hergestellt und dann nach Europa exportiert.

Wer sich für eine Gartenfigur entscheidet, sollte sich genau überlegen wo er diese kauft und wo diese gefertigt wurde. Der Verbraucher hat es letztlich in der Hand, mit seinem Konsumverhalten auch die Märkte zu beeinflussen.

Gartenskulpturen

Gartenskulpturen aus Stein

In den Hochglanzmagazinen sehen wir oft schöne Gartenskulpturen umrahmt von kräftigen Gartenpflanzen. Diese Bilder inspirieren uns dazu auch eine Gartenskulptur zu besitzen. Dabei haben kleine Skulpturen durchaus auch ihre Berechtigung auf einem Balkon oder einer Terrasse. Selbst ein Gartenbeet oder eine Einfassung kann durch ein Gartenkunstobjekt aufgewertet werden. Dabei spielt die Skulptur fast immer die Hauptrolle im Arrangement ohne dabei aber zu stören.
Große Gartenskulpturen passen nur in einen großen Garten, der auch den entsprechenden Platz für die Skulptur bietet. Dabei ist es schwer den richtigen Standort zu finden. Hier müssen sich Gartenbesitzer bewusst für einen Standort entscheiden, der später nur schwer verändert werden kann. Meist benötigen schwere Gartenskulpturen ein entsprechendes Fundament um sicheren Halt zu haben.

Einfacher geht es da bei kleinen Gartenobjekten. Diese können leicht im Gartenbeet oder am Gartenweg platziert werden und jederzeit auch wieder verändert werden. Ein Gartenobjekt in Form einer Schnecke oder eines Ammoniten lockert zum Beispiel ein Gartenbeet mit Kies sehr gut auf.
Kleinere Gartenskulpturen in Form von Gesichtern können sogar auf Stäben im Garten verteilt werden und setzen so einzelne Akzente. Diese kleine Gartenkunst eignet sich auch schöne als Geschenk oder Mitbringsel für eine Gartenparty oder zu einer Geburtstagsfeier.

Bei der Standortwahl für eine Gartenskulptur sollten Sie immer auch die Wuchskraft der Gartenpflanzen mit berücksichtigen. Was im Frühjahr noch klein und unscheinbar wirkt, entpuppt sich unter Umständen zu einer wuchernden Schlingpflanze. So kann auch eine große Skulptur schnell innerhalb eines Gartenjahres zuwachsen.

Steinfiguren für den Garten

Das sollten Sie über die Herkunft von Gartenfiguren und Natursteinen wissen

Günstige Steine werden i.R. auch günstig produziert

Wer für seinen Garten eine Steinfigur für den Garten sucht, der wird meist schnell in einem Gartenfachmarkt oder Baumarkt fündig. Wer dort nicht das Richtige findet, der sucht vielleicht seine Steinfiguren für den Garten gleich im Internet.

Aber wo kommen die Steinobjekte eigentlich her?

Viele Importeure kaufen ihre Steinsachen von Großhändlern. Diese Großhändler kaufen sehr oft die Steinfiguren und Steinobjekte in China oder auch in Indien.

Die Arbeitsbedingungen in Indien sind schon seit einigen Jahren in der Kritik. In Indien werden sehr viele Kinder in den Steinbrüchen beschäftigt. Das Beschäftigen von Kindern unter 14 Jahren ist zwar auch in Indien nicht erlaubt, wird aber nicht immer mit der nötigen Aufmerksamkeit verfolgt. Die Mißstände in indischen Steinbrüchen wurden schon von vielen Redakteuren kritisiert. Unter anderem vom SR Fernsehen im Jahre 2004  ( 10.09.2004).
Auch das Südwind Institut untersuchte bereits vor einiger Zeit in die Arbeitsbedingungen in Indien. Dabei wurden viele Verstöße und Kinderarbeit, Mangelernährung und menschenunwürdige Arbeitsbedingungen angemahnt.
In Indien gibt es auch heute noch die Schuldknechtschaft. Das bedeutet, dass die armen Familien sich Kleinkredite beschaffen und diese teilweise über mehrere Generationen zurückbezahlen müssen. So werden dann oft die Kinder benutzt, diese Kleinbeträge wieder zurück zu bezahlen. Ein Teufelskreis aus dem es kein Entrinnen gibt.
Viele Kinder und Frauen verdienen etwa einen US Dollar AM Tag und müssen dafür schwerste Körperliche Arbeit im Steinbruch leisten

Übernehmen Sie Verantwortung beim Kauf von Steinfiguren

Indien ist Weltmeister im Export von Stein, gefolgt von China und Italien. Wer nun denkt, das Steine aus Italien auch dort abgebaut werden, darf sich auf diese Annahme nicht verlassen. Gerade Italien importiert sehr viele Steinwaren aus Indien und China. Und so entsteht über ein paar Umwege manchmal der Eindruck,  dass der Kunde Marmor aus Italien angeboten bekommt, der vielleicht aber ganz wo anders abgebaut wurde.

Indien exportiert ganze Steinblöcke, Steinplatten, Skulpturen und Steinsäulen auch in die USA oder nach Japan. Hier sind vor allem Marmor, Sandstein, Granit, Schiefer und Kalkstein als Steinarten zu nennen.
Neben vielen Gartenskulpturen betrifft dieser Mißstand aber auch Grabsteine. Manche Schätzungen gehen von 50 – 80 % Anteil auf deutschen Friedhöfen aus.


Gartenfiguren im Winter

Wasserspiele und Gartenfiguren im Winter



Jetzt im Winter liegt alles im Garten in einer Art Ruhezone. Still und starr ruht der Gartenteich. Wir haben und bis jetzt immer dafür entschieden die Gartenfiguren aus Stein und auch das Wasserspiel im Winter nicht abzudecken. So sieht man auch im Winter noch immer die schönen Formen und kann sich an Ihnen erfreuen.

Was für uns selbstverständlich ist, können andere Gartenfreunde gar nicht verstehen, sie wollen alles gut verpacken und winterfest machen. Das ist Ok und verständlich, zumal man bei frostempfindlichen Objekten da schon Vorsicht walten lassen muss.

Kleine Gartenfiguren aus Terrakotta sind da schön sehr gefährdet den Frühling nicht „lebendig“ zu erleben.

Wenn Sie an der Gartenfigur Feuchtigkeit feststellen, die einziehen kann, dann ist es höchste Zeit, diese Figur in einen Keller oder den Gartenpavillon zu bringen. In diesem Fall ist die Terrakottaware nicht  so hoch erhitzt, dass sie die Nässe aussperren kann.
Wer aber schöne Gartenobjekte aus Beton oder frostfestem Steinguss sein Eigen nennt, hat da gut Lachen. Diese Art von Gartendeko können  den Winter auch ohne Abdeckungen überstehen.
Was aber alle Gartenkunst gemeinsam nicht gut verträgt, ist Streusalz. Hier sollte man kontrolliert damit umgehen und möglichst kein Streusalz in der Nähe von Gartenfiguren ausstreuen. Das Salz selbst oder auch das Tauwasser können der Oberfläche Schaden zufügen. Genauso wie bei Verkehrsstrassen und Autokorrosion ist Streusalz bei Schäden der Verursacher. Im Gartenbereich empfiehlt es sich daher auch im Hinblick auf den Gartenteich und die Vegetation auf Salz gänzlich zu verzichten. Denken Sie auch an eventuelle Fische und andere Lebewesen im Teich, die kein Salz mögen.
Benutzen Sie statt dessen Splitt, Granulat oder Lawa. Sand und Asche sind nicht so empfehlenswert, da diese nicht für ausreichende Rutschfestigkeit sorgen.

Mehr zu Wasserspeier hier.