Archiv der Kategorie: Gartengestaltung

Essbare Städte – Obst und Gemüse für alle

Als wir neulich am Rhein unterwegs waren mussten wir unbedingt in Andernach vorbei fahren. Andernach ist in Deutschland Vorreiter in Sachen Essbare Stadt. Als Hobbygärtner interessiere ich mich für alle Anbauformen und besonders für diese in der Stadt.

Ernteschild Andernach
So weiß jeder Besucher des Gartens wann es Zeit zur Ernte ist

Ein weiteres interessantes Gartenprojekt in diesem Zusammenhang sind die „Prinzessinnen Gärten“ in Berlin. Diese haben wir im letzten Jahr besucht und uns u.a. den Anbau von Kartoffeln in Pflanztaschen angeschaut.

Wie kam es zu der essbaren Stadt in Andernach?

Garten in Andernach
Im Zentrum der Satdt Andernach findet sich ein Teil des Gartens

Geoökologe Lutz Kosack und die Gartenbauingenieurin Heike Boomgaarden haben  im Jahr 2010 das Konzept entwickelt und mit den Verantwortlichen der Stadt Andernach umgesetzt. Ziel war es u.a. die Pflegekosten pro Quadratmeter für z.B. Blumenbeete ( ca. 60€) zu reduzieren. Das gelang bei Staudenbeten sehr gut, bei Gemüsebeeten ist die Einsparung geringer.

Aber auch die Aspekte, die Bevölkerung mit ein zu binden und zu begeistern sowie mehr Touristen in die Stadt zu bringen waren ein Bestandteil des Konzeptes. Wichtig war auch die Beschäftigung von Langzeitarbeitslosen.

Jedes Jahr steht eine Gemüsesorte im Mittelpunkt. Im Jahr 2010 startete man mit dem Jahr der Tomaten. 101 verschiedene Tomatensorten wurden angebaut. 2011 war das Jahr der Bohne, 2012 das der Zwiebel.

Diesem Beispiel wollen jetzt einige andere Städte folgen. In Bayern zum Beispiel Ingolstadt und Regensburg. Dennoch wirken diese neue Projekte für mich noch etwas nachgemacht, sind aber auf einen richtigen und wichtigen Weg.

Essgarten-Andernach

Was bringt das Ganze?

Menschen beschäftigen sich wieder mehr mit dem Anbau von Obst und Gemüse. Auch Besucher und Touristen die auf die Gemüseflächen stossen sind überrascht und fragen sich wer oder was da wächst. In Andernach haben wir genau das auch erlebt. Immer wieder blieben Menschen vor den Beeten stehen und fragten sich was das ist und wer das anbaut. An den einzelnen Gartenbeeten waren kleine Schiefertäfelchen angebracht die darüber informierten ob das jeweilige Gemüse schon erntereif ist oder eben noch nicht. Genau das ist es was meiner Meinung nach immer wichtiger wird. das Menschen sind mehr damit beschäftigen wie ihr Essen wächst und das man Gemüse frisch in der Stadt ernten kann. Gerade in Zeiten von Wirtschaftskrisen kann es auch nicht ganz blöd sein zu wissen was,wann und wo am besten wächst. Neulich habe ich einen Fernsehbeitrag aus England gesehen. Eine der Damen meinte dann, dass es im Fall einer Krise nicht unsere Politiker sind, die uns etwas zu essen besorgen werden. Wir werden uns selbst darum kümmern müssen. Ich glaube das auch. Deshalb hatten wir vor 2 Jahren eine kleine Apfelbaumspende an Kindergärten und Schulen initiiert.

Zwiebeln

Ausserdem macht es Spass Obst und Gemüse beim wachsen zu zu sehen. Klingt vielleicht blöd, mir macht das aber immer wieder Spass.

Die urbane Landwirtschaft tut unserer meiner Meinung nach schon noch schwer, aber es wird. Das zeigen die neuen Beispiele in Ingolstadt oder Regensburg.

 

Kieselstein Mosaike selbst machen

Steinmosaik im Garten selbst machen

Immer öfter findet man in privaten Gärten selbstgelegte Mosaike aus verschiedenen Steintypen, Pflastersteinen oder Kiesel. Da diese Kunstwerke meistens vom Gartenbesitzer mit viel Engagement und Hingabe gefertigt werden, und dies über Wochen, sehen fast alle wunderschön und ungewöhnlich aus. Manchmal werden dabei einfach verschiedene Materialien benutzt und dies allein genügt dabei, ein ungewöhnliches Bild zu ergeben oder es werden ganze Geschichten und Märchen erzählt und beeindrucken dabei durch ihre schiere Größe und Oppulenz.
Tatsächlich dürfte das Stein- oder Kieselmosaik aus alltäglichen Bedürfnissen heraus entstanden sein, und das schon vor mehreren tausenden von Jahren. Heute vermutet man, dass eine ebene und feste Fläche für bestimmte Zwecke benötigt wurde, die sich möglichst nicht buchstäblich aus dem Staub machte. Der Mittelmeerraum und Kleinasien sind wahrscheinlich die bekanntesten Kieselmosaikfundorte. Prächtige römische Mosaike mit kleinen Tonscherben und geschnittenen Steinwürfel findet man gut überliefert z.Bsp. im Trierer Landesmuseum. Das Schneiden der Steinwürfel dürfte dabei unerquickliche Sklavenarbeit gewesen sein. Heutzutage kennen die meisten von uns Stein- und Kieselmosaike aus Italien, wo sie sich in den riesigen Gärten aus der Renaissance befinden, aber immer auch noch in privaten Gärten.
Als Materialien werden Kieselsteine in allen Variationen genutzt, sowie verschiedene Steine, ungewöhnliche „Findlinge“ und Steine aus Steinbrüchen. Eines müssen sie jedoch alle gemeinsam haben, sie müssen hart sein. Der einfachste Test ist das Schlagen an einen anderen harten Stein. Bei Sandsteinarten wird die Auswahl schon recht schwierig, denn wegen der porösen, offenen Oberfläche kann es bei manchen Steinen sein, dass sie bei Frost springen, später brechen und schlussendlich zerbröseln. Steine mit einem hohen Kalksteinanteil, sowie Marmor, sollten ebenfalls deswegen gemieden werden. Für alles Hartgesottene geeignet sind Granit, Porphyr und Schiefer, außerdem Feuerstein, gesammelt vielleicht im Urlaub an der Ostsee…..
Mehrfarbigkeit ist natürlich sehr erwünscht, damit die schönen und kontrastreichen Muster entstehen können. Am ehestens findet man schöne Farben bei allen Graniten oder Steinen mit Quarz.

Frühzeitig mit dem Sammeln beginnen

Dann gibt es natürlich die „Sammlerstücke“, also Kiesel oder Steine, die ungewöhnliche Maserungen aufweisen, meist findet man sie an den Stränden oder beim Wandern. Allerdings bitte nicht in Massen mitnehmen.
Kies kann man im Handel beziehen, ebenso farbigen Kies. Bei aller Begeisterung für gesammelte Steine sollte man vielleicht daran denken, dass sehr kleine Kiesel auch mehr Arbeit machen.
Je nach Größe des ganzen Mosaiks ist es ratsam recht zeitig mit dem Materialsammeln anzufangen. Denn, obwohl die meisten Händler oder Gärtner immer ein gewisses Sortiment an Kieseln haben, ist es doch in Form und Farbe sehr beschränkt. Deshalb ist das Selbersammeln wahrscheinlich die beste Möglichkeit. Dafür bieten sich Steinbrüche oder Flussbänke an, man muss allerdings bedenken, dass manche dieser Stellen Privatgrundstücke sind und nicht einfach so mitgenommen werden darf, also vorher recherchieren und nachfragen.

Den richtigen Platz für das Mosak finden

Sind diese Vorarbeiten alle erledigt, dann kann man sich an den Entwurf des eigenen Kiesel- und Steinmosaiks machen.
Dafür wichtig ist auch die Überlegung, wohin dieses Kunstwerk im Garten kommt, die am meisten frequentierte Fussgängerstelle sollte es nicht gerade sein. Außerdem sollte man darauf verzichten, direkt neben Asphalt- oder Betonplatten und neben Kieswegen, ein Mosaik anzulegen. Zu ersteren passt es nicht und bei zweitem trägt man ständig den Kies über die Mosaiksteine. Eine weitere eher unpassende Stelle ist mitten im Rasen oder Gras, da es zu starken Verunreinigungen und Moosbewuchs kommen kann. Die beste Stelle ist ein Platz, der recht offen der Witterung ausgesetzt ist, denn so wird das Bild auch ständig natürlich gereinigt. Gut gegeeignet ist z.Bsp. der Grillplatz oder ein Aussichtsplatz, eine Wegbegrenzung oder als Platz für Wasserbecken und Sonnenuhren.

 Planungen, Zeichnung und Unterbau des Mosaikes

Sind alle diese Punkte berücksichtigt, dann kann es mit einer kleinen Zeichnung, einer leichten Skizze, losgehen. Danach muss man eine maßstabsgetreue Zeichnung anfertigen, angenehm ist dabei der Maßstab 1:10, d.h. 1cm entspricht 10cm in der Realität. Am besten verwendet man kariertes Papier. Wird das Mosaik sehr ambitioniert, also sehr umfangreich mit viel Geschehen auf dem Bild, ist es empfehlenswert, das Ganze  1:1 aufzuzeichnen, das ist zwar doch recht aufwendig, aber für das Legen am einfachsten.
Bevor man mit dem Legen der Steine anfängt, muss der vorgesehene Platz noch vorbereitet werden. Dabei spielt die Entwässerung eine große Rolle, das Bild sollte also leicht über dem es umgebenden Boden sein und leicht abfällig sein, damit Regen abfließen kann. Außerdem muss man dringend darauf achten, dass das Kieselmosaik sich zur Mitte hin wölbt und nicht einsinkt, da sonst Wasser stehen bleibt. Für das Ausmessen  bedient man sich üblicherweise der Wasserwaage und eines Lineals. Vier Außenpflöcke und einen Mittelpflock einschlagen und die Höhen des Bodens ausmessen.
Wichtig für das Mosaik ist auch die richtige Unterkonstruktion, wobei man unterscheidet, ob es ständig oder kaum betreten wird. Man hebt also ca. 20cm Boden aus und entfernt die Erde, dann kräftig feststampfen, danach Schotter einfüllen, ca. 8-10cm, wieder feststampfen und darauf Sand geben, ebenfalls feststampfen. Es darf sich auf keinen Fall Wasser unter den Kieseln sammeln, sonst hebt sich das ganze Kunstwerk bei Frost.
Man nennt das Ganze die Tragschicht, sie muss sehr gut verdichtet sein. Vielleicht ist es möglich, sich ein Rüttelgerät auszuleihen und damit zu arbeiten. Ist eine Randeinfassung vorgesehen, dann wird sie auf ein Betonfundament, etwa10cm tief, gesetzt. Je nach Größe der verwendeten Materialien sollte man eine Arbeitstiefe von 5-10cm einplanen.
Als Füllung für das Mosaik verwendet man entweder nur Sand oder mit Zement vermischten Sand. Diese Füllung verteilt man über die vorgesehene Fläche und legt die Kiesel nach Zeichnung, Schablone oder wie gewünscht. Dabei auf die sogenannte Schattenfuge achten, d.h. der Abstand zwischen Kiesel/Steinobergrenze und Füllmaterial. Sie sollte dringend eingehalten werden, meist etwa 1-1,2cm.
Verlegt man in reinem Sand, sollte man scharfen Sand und normalen Sand mischen, bei der Sand-Zement-Mischung verwendet man Sand mit scharfen Kanten zu 2Teilen, Sand normal zu 1Teil, Zement zu 1Teil und Split zu 3Teilen. Dann gibt es noch die Variation mit angemachten Zement, also nass. Dabei empfiehlt es sich einen Verzögerer zu verwenden, der im Baufachhandel erhältlich ist.

Pflegeleichte Hecken

Welche Heckensorten brauchen wenig Schnitt?

Mancher wünscht sich in seinem Garten eine Hecke, die in ihrer ganzen Blütenpracht erstrahlt. Leider läßt das Blütenwachstum bei Schnitthecken sehr zu wünschen übrig. Doch man kann sich behelfen, es gibt eine schöne Palette von ungeschnittenen Hecken, die erfahrungsgemäß sehr farbenfroh blühen. Ein Nachteil dürfte dabei für kleine Gärten sein, dass diese Hecken sich natürlich mehr ausbreiten und damit auch mehr Platz einnehmen.

Hecken schneiden – je nach Größe ein hoher Aufwand

Anderersseits benötigen sie aber auch weniger Pflege, wer schon mal Hecken geschnitten hat, weiß von wieviel Zeitaufwand die Rede ist. Dass die Hecken nicht geschnitten werden, bedeutet aber auch nicht, dass die Pflanzen nicht alle paar Jahre ein bißchen ausgedünnt werden müssen und einen leichten Verjüngungsschnitt durchgeführt werden muss. Bei Platzmangel empfiehlt es ich, Pflanzen auszuwählen, die eher in die Höhe als in die Breite wachsen. Durch die normal, natürliche Wuchsform blühen diese Hecken üppig und abwechslungsreich. Wer im Herbst noch schöne Farben will, kann bei der Auswahl darauf achten, dass sich das Laub schön färbt. Ungeschnitten teilt man ein in solche Pflanzen, die ihr Laub abwerfen und solche, die es nicht tun. Fällt das Laub im Herbst, bedeutet dies natürlich auch mehr Arbeit als mit solchen Gehölzen, die ihr Kleid behalten.

Die Gartenhortensie ist z.Bsp. Eine wunderschön anzusehende ungeschnittene Hecke. Ursprünglich auch den Gebirgen Japans stammend wird der Strauch bis zu 3m hoch und entwickelt eine Vielzahl von Zweigen, Blüten und Blättern. Die Blüte findet meistens ab Juni bis Ende August statt, es erscheinen zahlreiche flache Blütenstände, die bis zu 20cm im Durchmesser groß werden können. Die ursprüngliche wilde Form wird aber heute selten angepflanzt, man entscheidet sich eher für die wirklich zahlreichen attraktiven Sorten, die mittlerweile gezüchtet werden. Entscheidet man sich für die Gartenhortensie, sollte der Boden für die Pflanze möglichst lehmig-sandig sein und eher feucht als zu trocken. Eine wirklich wunderbare Heckenpflanze ist der Straucheibisch, Hibiskus, wie er auch oft genannt wird. Da diese Pflanze recht spät blüht, eignet sie sich hervorragend für blühende Hecken, als Schlusslicht sozusagen.

Aus Asien kommend, kann der Eibischstrauch bis zu 3m hoch werden und von Anfang August bis Ende September blühen die großen Blüten üppig.
Sehr attraktiv sind auch Korallen- und Schneebeere.  Beide sind weit verbreitet, aber auch recht anspruchslos in den Anforderungen, eigentlich hält sie es auf jedem Boden aus, sowohl in der Sonne wie auch im Schatten.  Mit bis zu 2m Höhe gehören sie nicht zu den größten Hecken.
Ein großer Vorteil ist ihr leichtes und recht schnelles Wachstum, so schaffen sie nach einiger Zeit eine Hecke von großer Dichtigkeit. Die Beeren bei der Korallenbeere sind leicht rosa oder schön weiß und tauchen erstmals Anfang Juni auf. Bis in den September machen sie dann ihren Namen alle Ehre und erscheinen knallrot.
Die Schneebeere bildet ebenfalls eine hohe Dichte und ihre weißen Beeren, wenn auch giftig, sind bis in den Winter an der Plflanze zu sehen.
Zu den immergrünen Hecken/Pflanzen bei ungeschnittenen Hecken gehören die bekannte Stechpalme. Sie ist im wahrsten Sinne des Wortes immer grün. Mit ihren satt dunkelgrünen teils stachelig, teils gewellten Blättern sind sie sehr attraktiv, dazu erscheinen auch noch ab Mai kleine weiße Blüten, die stark duften. Aus ihnen bilden sich die knallig roten Beerenfrüchte, die sehr lange an der Pflanze bleiben und mit ihrem Kontrast dunkelgrün-dunkelrot sehr  attraktiv aussehen. Sowohl Beeren als auch die Blätter sind giftig. Eine sehr beliebte Sorte ist dabei „Alaska“, die mit 2,5m recht hoch wird, noch höher allerdings strebt die Sorte „Golden van Tol“, sie erreicht tatsächlich 5m.

Eine sehr unempfindliche Pflanze für ungeschnittene immergrüne Hecken sind die Mahonien, den Namen kennt fast keiner, ihr Aussehen aber fast jeder. Wer eine geringe Höhe bei seiner Hecke will, ist bei ihr an der richtigen Stelle. In den Wäldern Nordamerikas findet man sie oft als sogenannten Unterwuchs. Sie wird etwa 1m hoch und verzweigt sich stark. April und Mai trägt sie üppig gelbe Blütenstände, wieder ein wunderbarer Kontrast zu den dunkelgrünen glänzenden Blättern. Im Winter zeigen sie eine wahre Pracht an purpur-bronzenen Blätter mit schwarz-pupurnen Beeren, die man tatsächlich auch essen kann. Die Pflanze selbst ist sehr anspruchslos.

Immer beliebter bei uns  wird der Kirschlorbeer und der Feuerdorn mit seinen auffälligen knallig orangenen Beeren, sowie die immergrüne Eibe, die sich auch gut für geschnittene Hecken eignet.
Die wohl bekannteste und bei guten Bedingungen am prächtigsten blühendste Pflanze  ist der immergrüne Rhododendron. Für ungeschnittene Hecken wird er allerdings in Deutschland selten und wenn, dann ehe in Norddeutschland, verwendet. Manche der Exemplare erreichen tatsächlich bis zu 6m Höhe. Sie blühen überwältigend, allerdings leider nur im Mai und Juni, dann ist es mit der Pracht auch schon wieder vorbei. Dies sollte man in seine Planungen für eine Blütenhecke unbedingt mit einbeziehen. Und außerdem auch bedenken, dass der Rhododendron im Laufe der Zeit eine ganze Menge Gartenplatz einnehmen wird. Um optimalen Blütenreichtum zu erreichen, sollte man beachten, dass der Boden gut durchlässig, locker und eher mit Humus versetzt sein sollte. Was die Pflanzen überhaupt nicht mögen, ist Staunässe. Sehr robuste Sorten sind „Cunningham White und Roseum Elegans“.

Kunststoffterrasse planen

Terrasse selbst bauen oder eine Firma beauftragen?

Wer eine Terrasse plant stellt sich meist genau diese Fragen. Selbst bauen oder doch lieber eine Fachfirma mit den Ausführungen beauftragen. Oft entscheiden sich Hausbesitzer für den Eigenbau und merken erst hinterher wie aufwendig und zeitraubend das Ganze ist.

Terrasse mit Kunststoffdielen
Terrasse aus Kunststoff

Eine Terrasse kann ja aus vielen verschiedenen Materialien gefertigt werden. Da ist zum Einen die Holzterrasse, meist aus Lärchenholz, eine Terrasse aus Steinplatten oder auch eine Terrasse aus Kunststoffdielen möglich.

Ein guter Freund von mir hatte bereits seit Längerem mit dem Gedanken gespielt sich eine Terasse zu bauen. Zuerst war da auch der Gedanke die Terrasse selbst zu bauen. Nach reichlicher Überlegung aber kam der dann doch zu dem Schluss, dass der Arbeistaufwand schon beträchtlich ist. So beauftragte er eine Fachfirma mit den Arbeiten.

Ich möchte deshalb heute einmal den Terassenbau mit Kunststoffdielen beschreiben und die Vor- und Nachteile aus der Sicht eines Terassenbesitzers darstellen.

Warum eine Kunststoffterrasse?

Nun zugegeben zu Anfang war die Verlockung gross eine Holzterrasse zu bauen. Aberdie Nachteile waren aus der Sicht der Familie zu gross. Holz kann sehr leicht splittern und insbesonders Kinder können sich hier nicht unbeträchtlich verletzen. Ausserdem vermosst Holz bei schattigen Standorten und wird so nach und nach rutschig. Auch das ist bei der Planung mit zu bedenken.

Ich habe einige Monate nach Fertigstellung der Terrasse mit meinem freund darüber gesprochen wie er den Zufrieden mit der neuen Terasse ist. Er findet die Entscheidung für Kunststoff und gegen Holz nach wie vor richtig.

Vorteile der Kunststoffdielen

Die Dielen aus Kunststoff sind meist gerillt und bieten so einen langlebigen Rutschschutz. Ausserdem kann Kunststoff nicht vermossen und das wasser läuft sehr gut ab. Bei Verschmutzungen durch Erde, Öl und Fett läßt sich alles leicht mit einer Handhaltsbürste oder dem Hochdruckreiniger säubern. Der Kunststoff kann wie Holz einfach mit einer Säge zugeschnitten werden und mit Holzschrauben befestigt werden.

Das Vorurteil, dass Kunststoffterrassen durch Sonnenmilch oder andere Fette hässlcihe Flecken bekommen konnte mein Freund nicht bestätigen.

Welche Oberflächen sind möglich?
Verschiedene Farben und Öberflächen sind möglich

Was kostet der Bau einer Terrasse aus Kunststoff?

Die Aufgabe beim Bau der Terrasse bestand darin zuerst einmal eine alte Gartenmauer zu entfernen und dann das Fundament für die neue Teraase zu erstellen. Die Firma hatte dazu meist 3 Arbeiter im Einsatz und arbeitet für die etwa 20 Quadratmeter grosse Freifläche 4 komplette Tage daran. Die Kosten für Material, Arbeistaufwand, An-und Abfahrt betrugen alles in allem etwa 4000 Euro.

Ich denke das ist im Vergleich zum Selbstbau über einige Wochenenden doch ganz Ok, zumal man hier bedenken muss, dass die Terasse in einer Großstadt wie München gebaut wurde. Die Baupreise in anderen Regionen stelle ich mir da noch deutlich günstiger vor.

Nachteile einer Kunststoff-Terrasse

Bei unserem Gespräch, etwa 3 Monate nach Fertigstellung konnten wir keine Nachteile feststellen. Wie sich das Material auf lange Sicht verhält kann man heute noch nicht absehen. Wer aber Holzterraase mag, wird sich auch nicht von den Vorteilen einer Kunstsoffterrasse abbringen lassen.

Entscheiden Sie selbst, was für Sie und Ihre Familie wichtig ist. Ich hoffe ich konnte durch diesen kleinen Erfahrungsbericht Ihnen eine kleine Entscheidunghilfe für den Bau Ihrer eigenen Terrasse geben.

Gartenbuch zu Kraftorten

Buchbesprechung „Kraftort Garten“

Seit 2009 schreibe ich hier im Blog nun  fast 500 Artikel rund um den Garten, dabei beschäftigt mich der Garten und alles was darin wächst schon seit Kindesbeinen an.

Nun ist aber auch einmal an der Zeit ein Gartenbuch hier zu besprechen.

Ich habe mir dazu das Buch von Heiko Hähnsen ausgesucht. Es gibt dafür viele Gründe, einer ist der, dass ich das Buch gerade lese und studiere. Aber andererseits möchte ich auch meinen Lesern hier das ein oder andere Buch näher bringen.

Das Buch Kraftort Garten kommt mit etwa 191 Seiten und 233 Fotos sowie weiteren Farbgrafiken sehr gut daher. Das Hardcover und das Titelbild vermitteln einen guten Eindruck und machen schon einmal Freude aufs Lesen. Erschienen ist es im Kosmos Verlag und kostet 29,95 Euro.

Manche Fotos finde ich zwar etwas weit ab vom eigentlichen Thema, aber das stört den Gesamteindruck des Buches meiner Meinung nach nicht. Trotzdem wirken die vielen Fotos stellenweise etwas „aufgebläht“, wie eine Art Lückenfüller.

Im Text selbst wird sehr viel über das Thema Geomantie gesprochen und der Autor erklärt diese aus vielen verschiedenen Richtungen.
Wer sich bisher noch nicht so mit Geomantie beschäftigt hat, der wird erst einmal etwas damit zu kämpfen haben was Geomantie eigentlich ist.
Geomantie ist eine nicht wissenschaftlich belegte Form der Weissagungen oder des Wahrsagens der Erde. Im Buch selbst wird eine andere Art der Erklärung gegeben. Daran erkennt man schon, dass Geomantie durchaus kontrovers diskutiert wird. Oft bringt man Geomantie auch mit Feng Shui in Verbindung.
Ein faszinierendes aber auch zum Teil umstrittenes Thema der Gartengestaltung.

Zurück zum Buch selbst. Es ist unterteilt in mehrere Kapitel.

Die lebendige Erde erspüren
Die Einleitung in das Thema. Hier wird die Geomantie und ihre die Nutzung im Garten erklärt.

Der Weg zum Kraftgarten

In diesem Kapitel wird die Grundstücksform und verschiedene Energiepunkte besprochen. Vor allem kommt hier die Bedeutung der Steine  zur Sprache und welche Funktion diese im Kraftgarten haben. Dieses Kapitel hatte mich im Vorfeld neugierig gemacht, da es unter anderem Spiralen und Labyrinthe sprich die Verwendung von Spiralformen im Garten beschreibt.

Gestalten mit Pflanzen
In diesem Teil des Buches findet der Leser die 7 Jahreszeiten und die Botschaft der Natur an uns. Aber auch die Macht der Bäume und einige Tipps zu essbaren Früchten und pflanzen wie Gänseblümchen findet der Leser hier. Die bedeutung und Wirkung von Heilpflanzen aber auch der entsprechende Pflegeaufwand dieser Pflanzen werden besprochen.
Anlegen und bauen
In diesem Abschnitt geht es dann  um den praktischen Teil der Umsetzung des Karftgartens. Vom Vorgarten, Wegebau und den Verbindungen der einzelnen Gartenbereich ist für fast jede Situation rund um das Haus vieles beschrieben. Mir persönlich gefallen die Wege  mit Naturstein Einlage am besten.. Weitere Themen sind das Gestalten mit Wasser , Hecken und Gartenmauern. Und wer weiß schon was ein Trockenwassergarten ist? Zum Schluß des Kapitels findet man auch noch die Bedeutung von Gartenkunst erwähnt. Leider ist dieser Abschnitt für meinen Geschmack zu kurz.

Der Alltag im Kraftgarten
Das letzte Kapitel beschäftigt sich zum Abschluss noch kurz mit der späteren Nutzung des Kraftgartens. Der Autor beschreibt hier die Meditaion im Garten und die damit verbundene gewonnene Kraft von Körper, Geist und Seele.

Manche Bereiche des Buches finde ich etwas komplex  und sind für Laien schon etwas schwierig zu verstehen. Andererseits ist der Autor aber auch bemüht das Thema Kraftort einfach zu erklären. Der Kraftort im Garten, ist der Platz, an dem sich sein Besitzer am wohlsten fühlt. Warum das dann so ist, kann man eben mit geomantischen Gründen erklären, muss es aber nicht.

Fazit: Ein Buch für alle die, die etwas Magie in ihren Garten zaubern wollen und die sich inspirieren lassen möchten. Die vielen Fotos helfen dabei zusätzlich neue Inspiration zu gewinnen. Das Buch überzeugt vor allem durch seine Bilder.

Spiralformen aus Stein

Spiralformen im Garten

Seitdem der Trend zu Feng-Shui im Garten immer mehr Einzug in die Gärten gehalten hat, sieht man auch öfter Spiralformen in Gärten. Diese gedrehten Objekte, Bilder, Formen oder auch Mosaike verführen das Auge des Betrachters dazu die Windungen zu verfolgen. Das kann sehr oft dazu führen, das sich der Mensch beim Anblick von Spiralformen entspannt und so gleichzeitig wohlfühlt.

Spiralformen im Garten platzieren
Spiralförmiges Wasserspiel

Hierbei liegt die Betonung auf „kann“, den nicht jeder Mensch reagiert gleich und deshalb können Spiralformen und andere runde Formen im Garten zu einem Wohlgefühl führen.
Heute findet man viele Gartengestaltungen mit Spiralmuster und Windungen in Gartenmauern, Gartenwegen und an Hauswänden. Hinzu kommen oft noch etwas abgeschirmte Sitzplätze und Ruhepunkte. Die Ruhepunkte im Garten werden je nach Geschmack und Vorlieben mit bestimmten runden Steinen dekoriert oder sogar aus ganze Trennwände in Stein gebaut. Besonders beliebt sind bei Fans von Naturstein auch Jurasteinplatten mit spiralförmigen Fossilien und anderen Versteinerungen. Solche Orte im Garten werden oft auch Kraftorte genannt. Wobei ein Kraftort nicht zwingend auch im Garten liegen muss. Kraftorte finden sich zumeist in der Natur.
Ob jemand nun an die Kraft der Steine und Symbole glauben möchte oder nicht ist natürlich Ansichtssache. Wem aber Spiralformen im Garten gefallen, aus welchen Gründen auch immer, der hat eine große Auswahl an Materialien und Möglichkeiten.
Zum einen gibt es da die Mosaike im Gartenweg. Manche geschickten Gartenbesitzer sind hier schon zu geschickten Wegebauern geworden. Auch das Verlegen von Pflastersteine in Runden- und Spiralformen ist denkbar, wenn auch nicht für Jeden umsetzbar. Das Verlegen von Mustern fordert den Handwerker schon ganz besonders und ist für Laien nicht zu empfehlen.

Spiralen aus Stein
Gartendeko Spirale aus Blättern

Ebenso sind auch Spiralformen und Schneckenformen aus Stein zu haben. Diese eignen sich dazu ohne große Mühe einen Lieblingsplatz zu gestalten oder zu dekorieren. Wer anderen Gartenbesitzern eine Freunde machen möchte, kann einen solchen Schneckenstein auch verschenken.

Wer sich einmal mit diesem Thema näher beschäftigen möchte, findet ausreichend Literatur zu Feng Shui und anderen Formen der Gartengestaltung.

Dekoschnecken und große Muscheln aus Stein

Große Muschel aus Stein

Besondere Deko für den Garten

Vielleicht kennt der ein oder andere bereits die Gartenobjekte englischer Künstler. Überdimensionales Obst, Nüsse oder andere Formen.

Muschel-gross-Steinguss
Pflanzelement aus Steinguss-Einzelanfertigung AtelierAndreaWenzel.de

Heute möchte ich Ihnen zwei Gartengestaltungen zeigen, die jeweils aus einer großen Muschel bestehen. Die eine Schnecke (unten) wurde  als ein Wasserspiel im Garten installiert. Die zweite Dekoschnecke (oben) wurde als Hauptelement in einem Pflanzgefäß für den Eingangsbereich eines Hauses gefertigt. Im Beispiel unten sieht man das anders als bei einem normalen Gartenteich ist die Muschel hier nicht im Wasser, sondern ist wie eine Art Sprudelstein montiert wurden. Die dazugehörige Wasserpumpe leigt im Gartenteich. Der wasserführende, kleine Schlauch führt von unten durch den Boden des vorderen Tiles der Gartenschnecke hindurch.

Große Dekoschnecke Stein
Schnecke aus frostfestem Stein als Wasserspiel. Design: AtelierAndreaWenzel.de

Diese große Meeresmuschel ist auch als Objekt im Garten sehr schön.

Diese Arbeit entstand als Auftrag für einen Kunden, der sich eine Meeresschnecke aus dem Urlaub mitgebracht hatte. Die Schneckenform hatte ihn so fasziniert, dass er sich ein Objekt in Übergröße wünschte. So wurde in der Werkstatt von Andrea Wenzel die große Muschel gefertigt.

Wer stellt große Muscheln und Schnecken her?

Wenn Sie selbst auch so eine Idee haben die Sie in ein Steinobjekt umgewandelt haben möchten, dann schreiben Sie uns.

atelier@muenchen-mail.de oder Telefon 089-189 70 249