Archiv der Kategorie: Gartengeräte

Mulch-Rasenmäher Traktor – Selbsttest

Vor kurzem durfte ich aus mehr oder weniger freiwilligen Gründen einen Rasenmäher Traktor testen. Es mussten etwa 1200 qm Rasen in 2 unterschiedlichen Höhen gemäht werden. Dabei hatte die Hälfte der Rasenfläche eine Steigung von 40-50 Prozent. Das ist schon eine ganze Menge und ich hatte zuvor noch nie auf einem Rasenmähertraktor gesessen. Etwas mullig war mir gerade bei dem Steilgrundstück. Aber nun den, es musste gemäht werden.
Warum eigentlich einen Mulchmäher?

Viele Gartenbesitzer sehen es als Tradition an, dass Mähgut des Rasens zu sammeln und zu entfernen. Beim Mulchrasenmäher bleibt das Schnittgut gut verteilt einfach auf der Rasenfläche liegen. Viele rümpfen bei diesem Gedanken bereist die Nase. ich wollte wissen wie es sich anfühlt und habe 1 1/2 h auf dem Traktor verbracht. Das geschnittene Gras verteilt sich bei wöchentlichen mähen sehr gut und ist fast nicht zu sehen.

Das Foto zeigt die Grasoberfläche nach dem mähen. Der Rasen hier auf dem Bild wird während des Sommers 1x in der Woche gemäht und man sieht es dem Rasen überhaupt nicht an, das hier gemulcht wurde. Auch für die nachbarn und freunde war diese Tatsache, dass der Mulchmäher so sauber arbeitet, erst einmal nicht zu glauben.

Hanglage wie mähen?
Rasen nach dem Mähen mit dem Mulchrasenmäher-Traktor

Fazit: Der Mulchrasenmäher ist die Lösung für grosse Rasenflächen, auch bei Steillagen und Problemflächen. Die Fläche von 1200 qm kann in etwa einer Stunde so gemäht werden.

Was kostet so ein Mulchmäher-Traktor?

Das Modell, dass ich testen konnte ist eines von Husqurna und wiegt etwas mehr wie 200 kg. Der Mäher schafft die Steigungen sehr gut und die Handhabung habe ich in wenigen Minuten gelernt. Einzig die Kurvenfahrten sollte man zu Beginn sehr langsam angehen.

Der Mähtraktor in meinem Test kostete neu ca. 6500 Euro und gehört sicher nicht zu den billigsten Gartengeräten.  Andere Modelle dieser Leistungsklasse können aber auch 8000 Euro und mehr kosten. Dafür spart er aber das einsammeln und schieben und kann auch von Menschen mit Handicap oder Rückenproblemen noch bedient werden. Mit einem Handrasenmäher ohne Antrieb ist ein solches Grundstück nur unter grossen Mühen und Anstrengungen zu pflegen. Das glaubt man als Anfänger meist nicht und so beginnen viele Gartenfreunde mit einem einfachen Mäher und stocken dann nach und nach auf.

Was den Preis angeht so ist wie bei fast allen Werkzeugen auch, was günstig ist, ist nicht immer auch billig. Oder anders ausgedrückt, gute Qualität hat seinen Preis. Als ich mich mit dem Besitzer unterhalten habe, stellt sich heraus, dass er bereist andere, billigere Rasenmäher getestet hatte. der jetztige ist aber mit Abstand der,der auch die Steillagen bestens meistert und man keine Angst haben muss, das die Fahrt Mangels Antrieb nach hinten weiter geht.

 

Die verschiedenen Bewässerungssysteme

Alternativen zum Gießen per Hand

 

Das Bewässern von Pflanzen mit geeigneten technischen Mitteln und Anlagen ist schon lange ein sehr wichtiges Thema für große Gärten, aber auch bei kleinen Anlagen ist es von Vorteil, sich ein Bewässerungssystem zu überlegen, z.Bsp. wenn man längere Zeit nicht in der Lage ist, selbst zu gießen oder in den Urlaub fährt. Dafür gibt es mittlerweile eine ganze Reihe von Verfahren und technischen Geräten.

Man teilt sie grob in Bewässerung oberhalb der Pflanze, oberhalb der Erde, sowie im oberen Bereich des jeweiligen Substrats und im unteren Bereich desselben ein. Zu den ersteren, den sogenannten Überpflanzenbewässerungen gehören Beregnungs und Sprühanlagen. Zu den Zweiten, den Unterpflanzenbewässerungen, gehören alle Tropfenbewässerungssysteme. Bei den Bewässerungssystemen in den Substratbereichen werden vor allem Kapillarbewässerungen oder damit kombinierte Systeme, wie Schwerkraftbewässerungen, verwendet.

Überpflanzenbewässerungen(oberhalb der Pflanze):

Sie wird meistens für das Sprengen von Rasenflächen oder großen Beeten mit einheitlicher Bepflanzung angewandt. Verkauft werden hier mobile Beregnungen mit Wagen oder Kreis-, Sprüh-, Impulskreis-, oder Sektorenregner. Der größte Vorteil sind dabei die Kosten und der recht geringe Wartungsaufwand, der sich meist auf Auswechseln von Düsen oder lösen von Verstopfungen beschränkt. Außderdem kann die Anlage fest oder mobil installiert sein. Es kommt zu einer relativ gleichmässigen Bewässerung. Dem gegenüber steht in großer Verbrauch an Wasser, außerdem sollte man keinesfalls gleichzeitig zur Bewässerung düngen. Besonders bei Kreisregnern wird sehr ungleichmässig bewässert. Außerdem, ein wichtiger Punkt bei Privatgärten, ist diese Art der Bewässerungsanlagen wenig bis gar nicht für Topfpflanzen geeignet.

Unterpflanzenbewässerungen(oberhalb des Bodens):

Wie der Name schon sagt, werden hier die Pflanzen selbst, d.h. Ihre Blüten und Blätter nicht genäßt.
Zu Anlagen mit diesem System gehören alle Tropfbewässerungsverfahren. Sie funktionieren , indem das Wasser durch vorher angebrachte Schlitze in einem sogenannten Tropfschlauch austritt. Manchmal werden auch mehrere dünne Schläuche mit den Stellen des Tropfschlauches, aus denen Wasser kommt, verbunden und direkt in die zu Bewässernden Pflanzen gesteckt.
Vorteil dieser Systeme ist das Vermeiden von Fäulnis bei neuen Trieben, bei Knollen- oder Zwiebelgewächsen. Außerdem kann man das Wasser sehr gut und genau dosieren, dafür müssen allerdings ausreichend Tropfstellen vorhanden sein. Da keine Düngerückstände, Salze oder ähnliches bis ins Grundwasser gelangen, ist die Schädlichkeit für die Umwelt minimal. Allerdings gibt es auch einige Nachteile, auch das unschöne Aussehen gehört dazu, die vielen Schläuche fördern nicht gerade die Ästhetik im Garten. Zudem sind die Anschaffungskosten recht hoch und werden noch höher, je mehr Pflanzen mit Tropfstellen versorgt werden müssen. Ist die Ungleichmäßigkeit so schon recht hoch, wir sie durch viele verschiedene Pflanzenarten,-größen und -formen noch mehr ausgeweitet. Schlussendlich erfordern diese Anlagen auch regelmäßig eine Reinigung, die relativ aufwendig ist.

Bewässerungssystem im oberen Bodenbereich:

Diese Art des Gießens wird hauptsächlich bei Balkon-, Topf-, Kübel-, und Ampelpflanzen verwendet.
Der Vorteil dabei ist eine recht gleichmäßige Feuchtigkeit für den Boden und damit die Pflanzen und damit einhergehend auch ein Vermeiden von zu großer Nässe, außerdem ist dieses System recht kostengünstig.
Allerdings kann das Aufbauen der Anlage je nach Pflanzen recht aufwendig sein.
Bewässerung im unteren Bodenbereich:
Damit bezeichnet man Kapillarbewässerungen, also Bewässerungen wie Hydrokulturen, Rinnen-, Matten-, oder Anstaubewässerung . Angewandt wird es meistens bei Topf- und Kübelpflanzen, zum sehr geringen Teil auch für Bäume und Sträucher. Der größte Vorteil ist das Fehlen jeglicher Vorbereitung der Pflanzen. Allerdings stehen die Pflanzenwurzeln zeitweise oder dauernd im Wasser, was manchmal Schäden hervorrufen kann.

Tipps für das Gießen mit der Kanne

Klappschubkarre, die leichte Gartenschubkarre

Eine leichte Schubkarre für Garten und Wochenendhaus

Wer die bisherigen Metallschubkarren kennt, weiß das diese oft sehr schwer sind und entsprechend viel Platz benötigen. Was viele Gartenbesitzer aber scheinbar gar nicht kennen, ist die Klappschubkarre. Wie der Name es schon verrät kann man die Schubkarre schön platzsparend zusammen klappen. So nehmen die Schubkarren meist nur wenige Zentimeter in der Breit ein und wiegen dabei meist etwa 4 Kilo. Damit kann man sie sehr schnell verstauen und das ist auch für ältere Menschen noch gut zu handhaben.

Klappschubkarre für den Garten
Klappschubkarre, leichte Gartenschubkarre

Vier Kilo leicht und bis zu 50 Kilo Transportgewicht

Die Klappschubkarren gibt es einigen verschiedenen Ausführungen. Meist gibt es ein Gestänge, das mit Gewebtuch überzogen ist. Einige Schubkarren haben ein luftgepolstertes Rad. Das hat den Vorteil, dass man leichter im Garten mit Unebenheiten zurecht kommt. Die Schubkarre ist aber durch das klenere Rad etwas anders im Fahrverhalten und bedarf ein paar Eingewöhnungsrunden. Die Klappschubkarren sind so ausgelegt, dass man damit bis zu 50 Kilo transportieren kann. Das ist schon eine ganze Menge und für den passionierten Schrebergärter und Wochenendgärtner vielleicht genau das richtige.

Einige Varianten der Karren können aber auch bis zu 200 Kilo transportieren.

Für den Hausgebrauch sind aber die normalen Klappschubkarren völlig ausreichend. Der Preis liegt in der Regel unter 50 Euro und somit ganz sicher gut investiert.

Zum besseren Verständnis habe ich ein Video vom Ausklappen der Schubkarre gemacht.

Klappsäge Test

Mein Klappsägen Test beim Obstbaumschnitt

Wann ist der Einsatz einer Klappsäge im Garten sinnvoll?

Jedes Jahr im Frühjahr und Herbst schneide ich im meinem Garten Obstbäume und Sträucher.
In diesem Jahr wollte ich einmal meine günstige, vor vielen Jahren gekaufte Klappsäge testen.

Klappsägen sind kurze Handsägen mit Griff, deren Sägeblatt man umklappen und im Griff mittels einer Feststellschraube arretieren kann. Sie sind leicht und haben Platz in jeder Jackentasche.

Klappsäge im Test
Klappsäge im Praxistest

Klappsägen eignen sich am besten für gelegentliches Schneiden von Ästen bis etwa Daumendicke oder etwa 2 Zentimeter. Am besten erscheint mir der Einsatz einer Klappsäge beim Schneiden von Ostbäumen, vorzugsweise Halbstamm.

Die Klappsäge hat den Vorteil, dass man sie überall hin mitnehmen kann und auch noch im Baum auspacken und damit schneiden kann. Besonders geeignet sind Schnitte, bei denen man mit der Baumschere Gefahr läuft andere Äste zu beschädigen. Hier kann die Klappsäge gute Dienste leisten. Für komplette Ausschnittarbeiten an Obstbäumen ist eine Klappsäge meiner Meinung nach aber nicht geeignet. Sie kann aber als zusätzliche Säge sehr nützlich sein, wenn die normale Baumsäge zu unhandlich wird.

Beim Sägen immer Handschuhe tragen!

Auch bei Schneidearbeiten gelten die allgemeinen Vorsichtsmaßnahmen, insbesondere ist das Tragen von Handschuhen bei Sägearbeiten zu empfehlen. Nur all zu schnell

Beim Schneiden mit meiner günstigen Klappsäge habe ich feststellen können, das diese nach kurzem Einsatz sich zu verbiegen beginnt. Das heißt, dass das Sägeblatt zu dünn ist und  beim Sägen immer wieder leicht zur Seite weg knickt. Dadurch verbiegt sich das Sägeblatt mit der Zeit und das Sägen wir immer schwieriger.

Fazit: Genau wie bei anderen Gartenwerkzeugen auch, sollte man beim Kauf nicht an der falschen Stelle sparen. Kaufen Sie nach Möglichkeit eine Klappsäge eines Markenherstellers. Meiner Meinung nach sollte eine Klappsäge ab etwa 20 Euro kosten.

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Schneiden von Obstbäumen

Welche alten Obstsorten gibt es?

Leisehäcksler

Gartenhäcksler mit Walzenschneidwerk – Leisehäcksler

Wenn im Herbst die üblichen Gartenarbeiten erledigt werden, fällt auch viel Schnittgut an. Mit einem sogenannten Leisehäcksler kann aus Schnittabfällen vom Obstbaumschnitt guter Rindenmulch oder Mulch für den Komposthaufen hergestellt werden.

Überlegen Sie sich vor dem Kauf eines Leisehäcksler wo Sie mit diesem arbeiten wollen. Reicht eine Kabeltrommel aus? Oder haben Sie keinen Stromanschluss, dort wo gehäckselt werden muss?
Die Gartenhäcksler sind unterschiedlich in ihren Leistungen und dem benötigen Antrieb. Die meisten Leisehäcksler kommen mit dem normalen 220 Volt Stromanschluss aus, andere dagegen benötigen einen Starkstromanschluss mit 380 Volt.

Wenn Sie fern ab von einem Stromanschluss arbeiten müssen, so kommt nur ein Häcksler mit einem Benzinmotor in Frage. Diese wiegen aber auch entsprechend und so sollte man auch den Transport gleich beim Kauf mit einkalkulieren.

Wann lohnt sich der Kauf eines Leisehäckslers?

Eine Alternative zum Kauf eines Gartenhäcksler ist der Abtransport der Gartenabfälle zur Grünablage der Gemeinde oder Stadt. Dies kann manchmal zeitsparender sein, als den Leisehäcksler zu kaufen, aufzubauen und hinterher zu reinigen und zu lagern. Bei kleineren Gärten ist dies oft eine sinnvolle Maßnahme, wenn die Grünentsorgungststelle nicht zu weit weg ist und ein Transport leicht organisiert werden kann.

Die Technik des Gartenhäckslers

Die Gartenhäcksler arbeiten mit unterschiedlichen Schneidewerkzeugen. Dementsprechend laut oder eben leise sind die Arbeit damit. Beim Walzenschneidwerk kann man die Walze von aussen mit einer Stellschraube einstellen und so je nach Dicke des Schnittgutes den Häcksler einstellen. Walzenhäcksler arbeiten sehr leise, die Walzen zerquetschen und hacken das Holz meist und so können die Holzabfälle später sehr gut verrotten, da der Zersetzungsprozess schnell einsetzen kann.
Beim Arbeiten mit einem Messerhäcksler entstehen laute Arbeitsgeräusche, hier sollten Sie unbedingt einen Hörschutz tragen. Das Messerwerk hackt dabei aus den Ästen kleine Holzschnitzel, die als Rindenmulch für Beete geeignet sind.
Beachten Sie auch die Ruhezeiten in Wohngebieten und stören Sie nicht Ihre Nachbarn unnötig.

Apfelpflücker – der klassische Erntehelfer

Apfelpflücker mit Stoffbeutel

Wer im Herbst Äpfel ernten möchte, der kommt am altbewährten Apfelpflücker nicht vorbei. Gerade bei alten Apfelsorten, die am Hochstamm oder hohem Halbstamm wachsen ist der praktische Erntehelfer unerlässlich. Der Pflücker ermöglicht es auch an nassen Tagen zu ernten und bei dünnen und weit aussen hängenden Ästen noch gute Ernte einzufahren. Das Hilfsmittel für die Apfel- und Birnenernte ist auch wesentlich sicherer als ein riskantes Klettermanöver im Apfelbaum.

Der Apfelpflücker wird nach meiner Erfahrung in zweit verschiedenen Ausführungen angeboten. Eine Ausfertigung ist komplett aus Draht und wird auf einen Stab aufgesetzt.

Apfelpflücker mit Teleskopstange im September kontrollieren

Die andere, bekannteste Ausführung des Apfelpflückers besteht aus einer Art Metallkrone mit einem darunterhängenden kleinen Stoffbeutel.

Apfelpflücker Kunststoff mit Teleskop
Teleskopstange mit Apfelpflücker

Diese Version ist sehr gut geeignet auch Äpfel zu ernten, die versteckt hinter kleineren Ästen hängen. Die Kanten der Metallkrone können dabei den Apfel behutsam aber zuverlässig vom Ast trennen.

Wer eine grosse Ernte vor sich hat oder mehrere grosse Obstbäume abernten muss, der sollte sich vor Erntebeginn je Person einen Apfelpflücker besorgen. Besonders praktisch sind die Pflücker, die an einer Teleskopfstange befestigt werden. Diese Teleskopstangen können je nach Hersteller auch noch für andere Hilfsmittel im Garten eingesetzt werden. So kann die Stange auch den Kescher für die Teichreinigung aufnehmen oder eine kleine Astschere daran montiert werden. Die Teleskopstangen können dann bis zu cirka drei Metern ausgezogen werden. Kontrollieren Sie bereits im September den Apfelpflücker. Nach meiner Meinung kauft man die Apfelpflücker am einfachsten im Internet, im September sind noch genügend vorrätig. Ab der Erntezeit im Oktober sind in vielen Geschäften die Apfelpflücker bereits ausverkauft.

Der Vorteil eines Apfelpflückers an einer Telskopstange ist das Eigengewicht und die damit verbundene leichte Handhabung. Schwere Holzstangen ermüden sehr schnell und lassen keinen rechten Spass bei der Apfelernte aufkommen. Achten Sie deshalb beim Kauf auf gute Qualität und eine Metallausführung. Bei Kuunststoffpflückern brechen meist die einzelnen Zacken schnell ab. Das kann bei Metall eigentlich nicht passieren, da man verbogene Teile einfach wieder zurückbiegen braucht. Die Apfelpflücker sind sehr langlebig, nur die Stoffbeutel müssen alle paar Jahre ausgetaucht werden. Die Beutel kann man auch schnell durch das annähen einer Einkaufstasche aus Stoff ersetzen.

Der Selbst-Test mit einem Kunststoffapfelpflücker

Im Handel sind aber auch Apfelpflücker aus  Kunststoff weit verbreitet. Ob diese Ausführungen den Apfel schonender pflücken, kann ich Ihnen leider nicht mit Bestimmtheit sagen. Deshalb habe ich den Selbsttest gemacht und mir zur Apfelernte einen neuen Apfelpflücker mit Teleskopstange gekauft.

Die Kunststoffpflücker haben keine scharfen Kanten und werden im meinem Fall durch ein eingesetztes Messer ersetzt. Das Messer ist gut geschützt und deshalb auch für Jedermann zu handhaben, insbesondere Kinder. Trifft man den Apfel richtig und kann man ihn direkt mit am gegenüberliegenden Ende des Stieles gelegenen Messer abtrennen, funktioniert es am besten. Auch das Verstellen des Winkels am Apfelpflückerkopfes ist von Vorteil. So können die unterschiedlichsten Schwierigkeitsgrade bewältigt werden. Die etwa drei Meter lange Stange reduziert dabei den Einsatz einer Gartenleiter auf ein Minimum und so können die schönsten Äpfel sehr gut gepflückt werden.

Der Pflücker mit seinem Baumwollsack hat den Vorteil, dass man durch die Festigkeit des Beutels nach jedem Pflückvorgang  durch ein einfaches Kippen der Blätter entledigen kann. Die Kunststoffzacken des Apfelpflückers sind sehr schonend zu den Äpfeln und werden meist nicht durch diese verletzt. Wer viele Bäume zu ernten hat, der hat es meist eilig und so ist der Kunststoffapfelpflücker langsamer als ein Metallapfelpflücker.

Beachten Sie auch bei hohen Bäumen, dass die herabfallenden Äpfel nicht andere Personen oder sich selbst verletzten. Arbeiten sich auch nicht in der Nähe von elektrischen Weidezäunen, da der Teleskopstab aus Metall, Strom weiterleiten kann.

Fazit: Ein Apfelpflücker ist eine gute Alternative um kleine Mengen Lagerobst zu ernten. Eine Investition in einen guten Apfelpflücker ist sinnvoll, da diese sehr langlebig sind. Eine Teleskopstange aus Aluminium ist sehr vorteilhaft.

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Gartenfräse und Motorhacke

Von Motorhacke, Gartenfräsen und Doppelgrabgabel

Meist wird der Boden mit den herkömmlichen Gartenhacken unter manchmal recht hohen Kraftaufwand bearbeitet. Nur bei sehr großen Flächen nutzt man leistungsstarke Motorhacken und Gartenfräsen mit Benzinmotor.
Doch auch das Führen dieser Maschinen fordert einen nicht unerheblichen Kraftaufwand. Meist benutzt sind Motorhacken und Motorfräsen. Die Motorhacke hat ein rotierendes Hackmesser, der verdichtete Boden kann damit wirksam aufgelockert werden. Die Motorhacke hat mehr Messer, die sternförmig angeordnet sind. Sie sollen den Boden eher oberflächig locker. Die Struktur des Boden wird dabei krümmelig. Allerdings sollte man es mit dem Fräsen nicht übertreiben, denn sonst wird der Humusgehalt und die Bodenstruktur beeinflusst. Bei den Gartenfräsen sollte man auch die üblichen Schutzvorrichtungen für den Umgang mit motorisierten Hilfsmittel unbedingt beachten.
Üblicher und einfach sind die ganz normalen mechanischen Vorrichtungen zur Bodenbearbeitung. An allererster Stelle steht der Spaten. Er wird meist für das Ausstechen der Rasenkanten benutzt, sowie zum Ausheben von Pflanzlöchern.  Bei stark verdichteten Boden sollte man sich allerdings überlegen, ob man nicht auch den Spaten nutzen sollte, dann tiefes und Unregelmässiges Umgraben wird durch ihn unterstützt.
Von sehr billigen Spaten und Supersonderangeboten sollte man wie bei allen Werkzeugen möglichst absehen, sie splittern und brechen oft, außerdem kann sich das Blatt verbiegen. Ein guter Spaten hat ein Edelstahlblatt oder einen anderen hochwertigen Werkzeugstahl. Verbreiterte Trittkanten oben auf dem Blatt helfen beim kräftigen Einstechen in den Boden. Der Stiel darf auf keinem Fall aus Fichte oder ähnlichem Holz bestehen, sondern aus gutem Eschenholz oder auch Buche. Am praktischten ist dann noch der T-Griff, und nicht zuletzt sollte der Stahl und das Holz gut und stabil verbunden sein. Manchmal lohnt es ich ein kleineres Spatenblatt zu wählen, da man damit bei dichtem schweren Boden besser arbeiten kann.
Ein weiteres bewährtes Werkzeug ist die Grabe- oder Doppelgrabegabel. Sie wird verwendet, wenn der boden ohne Umgraben gelockert werden soll. Die Gabel besitzt vier flachgeschmiedete Zinken, die man einfach im Boden hin und herbewegt.  Die Doppelgrabegabel besitzt die dreifache Breite und eignet sich für große Flächen besser.
Der Sauzahn ist eher ein Art Hacke mit nur einem Zinken. Er wird wie beim Pflug durch den Boden gezogen. Das Werkzeug eignet sich am besten für ensten Raum, z.Bsp. in Gemüsebeeten zwischen den Pflanzreihen.
Unerläßlich für sehr schwere Böden sind Kreuz- und Rodehacke, sowie der Karst für steinige Böden. Diese Hackenart hat zwei recht stabile Zinken, die auch dort noch arbeiten können, wo der sauzahn aufgibt.
Außerdem gibt es in der Hackenfamilie noch den Krail. Dies ist eine zweiteilige Hacke, deren Zinken um 90Grad abgeknickt sind, meist handelt es sich um drei bis vier Zinken. Dann noch den Grubber, manche kennen ihn auch unter den Namen Kultivator und den sogenannten Rollkrümler.
Bevor die Gartengeräte überwintert werden, müssen sie gründlich gesäubert werden. Hat man Geräte, deren Metallteile nicht aus Edelstahl bestehen, so muss man sie nach der Reinigung mit einem biologisch abbaubaren Öl einreiben.