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Sonnenuhren im Garten und in Parks

Wann passt eine Sonnenuhr in meinen Garten?

Sonnenuhr im Garten

Wenn man Menschen querbeet befragen würde, ob sie wissen, was denn eine Sonnenuhr ist und wie sie aussieht, kann man davon ausgehen, dass der Großteil der Befragten sich an „irgendein Dreieck auf einer runden Scheibe“ erinnert. So, oder leicht varierend, hören

sich die Erklärungen an. Und genau diese Merkmale beschreiben im weitesten Sinne die Horizontalsonnenuhr. Sie ist wahrscheinlich die bekannteste Vertreterin der ungewöhnlichen Zeitmesser und funktioniert, im Gegensatz zu anderen Sonnenuhrarten, das ganze Jahr über.

Wandsonnenuhr aus Stein
Die Sonnenuhr Nr.12 ist eigentlich eine Vertikale Süduhr, eine Wandsonnenuhr. Damit sie die örtliche Uhrzeit richtig anzeigt braucht sie als Aufstellungsort eine Südwand. An allen anderen Wänden eignet sie sich wunderbar als Schmuckobjekt. Die Größe beträgt ca. 43×44 cm, der Preis: 205€ + Porto. Sie ist auch als Äquartorialuhr zum Preis von 190€ erhältlich.

Wie schon ihr Name aussagt, befindet sie sich in der Horizontalen, d.h. diese Sonnenuhren liegt eben auf ihrem Standort auf, auf einer kleinen Säule, der

Gartenmauer, im Beet oder einem Baumstamm. Dazu kommt das für viele so charakteristische Detail, das sich den Menschen einprägt, der dreieckige Schattenwerfer.

Wandsonnenuhr rund in Stein
Runde Wandsonnenuhr Nr 15 aus Steinguss – kaufen bei Atelier Andrea Wenzel- Tel. 0151-28764325

Der Schattenstab der Sonnenuhr

Meist aus Messing oder Eisen ist der Gnomon, wie man ihn auch nennt, eigentlich ein Winkel. Jeder Ort auf der Erde liegt auf einem bestimmten Breitengrad, Berlin beispielsweise auf 52,5 Grad oder Dresden auf 51,1 oder als recht südlich gelegener Ort,

Freiburg im Breisgau auf genau 48Grad. Und eben genau diese Breitengrade hat der Schattenwerfer der Horizontalsonnenuhr jeweils als Winkel.

Also, drei einfache Merkmale , nämlich horizontale Lage, Schattenwinkel in der jeweiligen geogrophischen Breite geneigt und die Uhr in Nord-Süd-Richtung ausgerichtet und schon hat man seine eigene örtliche Uhrzeit, ein kleiner Luxus.

Die „lebendige“ Sonnenuhr im Garten

Damit komme ich zu dem eigentlichen Grund über die Horizontalsonnenuhren zu berichten, sie lassen sich nämlich relativ einfach und problemlos im Garten pflanzen, ja, richtig gelesen, man kann diese Uhren quasi als Beet im eigenen Garten anlegen.

Meist werden diese „lebenden“ Gartensonnenuhren als eingefasstes Vierreck(sehr selten auch als Rondell) ge-und bepflanzt. Die örtlichen Stundenpunkte können kleine Buchsbäumchen oder Stauden sein, auch blühende Pflanzen, allerdings muss dann eventuell in Wintermonaten und auch noch im Frühling umgepflanzt werden. Zu empfehlen ist auch das Anlegen der Linien, die vom Stundenpunkt als Stundenlinie zum sogenannten Fusspunkt des Schattenwerfers führen. Eine schöne Idee stammt aus einem Privatgarten, dort wurden alle Linien und Punkte als kleine Rasenstücke auf Kies gemacht. Bei der Gestaltung des Gnomons gibt’s nicht immer gleich die richtige Lösung, aber es gibt vielfältige Material- und Gestaltungsmöglichkeiten, und sollte einem so gar nichts einfallen, dann nimmt man eine Stange oder Holzpfahl und befestigt ihn im entsprechenden Winkel. Das ist zwar nicht gerade der gestalterische Höhepunkt, aber bis man dann eine bessere Idee hat, tut es diese Variante auch. Ein wirklich schönes Beispiel einer solchen Sonnenuhr-Anpflanzung kann man in einen der Hesperiden-Gärten im bayerisch-fränkischen Nürnberg, im Stadtteil St.Johannis, bewundern und in Diez in Rheinland-Pfalz befindet sich eine ganz außergewöhnliche Gestaltung mit Steinen in den Lahnanlagen.

Solche und andere Modelle von Sonnenuhren fertigt Andrea Wenzel aus München. Telefon: 0151-28764325  oder 089-18970249.

 

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